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Luftschutztürme - Bauarten und -typen

Luftschutztürme zählen wohl zu den architektonisch interessantesten und auch vielfältigsten Luftschutzbauten des Zweiten Weltkriegs. Gerade die große Anzahl an Variationen führt aber auch immer wieder zu Verwirrungen und Unsicherheit darüber, um was für eine Art LS-Turm es sich im einzelnen Fall nun jeweils handelt.

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Bunker in Hamburg: Flakturm Wilhelmsburg (Gefechtsturm VI)

Hitlers Idee von Trutzburgen für die Großstädte, gigantischen Flaktürmen, wurde in den Städten Hamburg, Berlin und Wien zu Beginn der vierziger Jahre Wirklichkeit. Flaktürme wurden immer paarweise errichtet - ein Gefechtsturm, der die Geschütze trug und ein Leitturm, in dem die Feuerleitung Platz fand. Manchmal war auf dem Leitturm sogar ein Radargerät vom Typ Würzburg oder Würzburg Riese montiert.

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Fernmeldesektor-Türme der Luftwaffe

Mitte der sechziger Jahre errichtete die Bundeswehr, verteilt über das damalige Westdeutschland, mehrere sich ähnelnde Funkaufklärungsanlagen mit praktisch baugleichen Türmen. Diese bereits 1960 geplanten, sogenannten Fernmeldesektoren-Türme der Luftwaffe (FmTürmeLw) bildeten eine Art"Perlenkette" entlang der deutsch-deutschen bzw. deutsch-tschechischen Grenze und waren mit Buchstaben gekennzeichnet:

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DAG-Werk Dömitz

DAG-Werk Dömitz - historische AnsichtIn Dömitz an der Elbe wurde im Oktober 1892 ein Werk der Firma Sprengstoffwerke Dr. R.Nahnsen & Co KG errichtet, das bereits Mitte 1893 die Produktion aufnehmen konnte. Hergestellt wurden damals Explosivstoffe und Zündmittel, so z.B. TNT, Pikrinsäure, Tetryl und Nitroglycerin. Zu den wichtigsten Nebenbetrieben gehörten eine Salpetersäure- und Schwefelsäure-Herstellung und Fabriken für Collodiumwolle und Glycerin. Geschäftsführer der Fabrik war der Lüneburger Dr.phil.R.Nahnsen.

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Einsatzhafen Reinsehlen

Spätestens seit dem Besuch des Dalai Lama im Oktober 1998 hat wohl fast jeder schon einmal von Camp Reinsehlen gehört. Doch dahinter steckt mehr als nur ein Ort für eine Großveranstaltung.

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Objekt URIAN - Abhörstation Brocken

Die bekannteste ostdeutsche "Abhörstation", wahrscheinlich die bekannteste in Deutschland überhaupt, stand auf Norddeutschlands höchstem Berg (1142m). Nachdem die US-Truppen den Brocken 1945 erobert hatten, wurde er am 28. April 1947 in die Verwaltung der Roten Armee übergeben. Seitdem waren hier sowjetische Truppen stationiert. Zuerst befassten diese sich nur mit Sicherungsaufgaben, ab 1955 war dann die Fernmeldeaufklärungsbrigade 82 auf der Kuppe präsent. 1949 wurde die Gaststätte noch einmal wiedereröffnet, doch mit dem Bau der Mauer im August 1961 war es dann mit jeglichem Tourismus vorbei. Der Brocken und selbst der kleine Ort Schierke wurden nun zum Sperrgebiet. Ab jetzt hatte die sowjetische Einheit eine Stärke von rund hundert Mann und war dem sowjetischen Geheimdienst GRU direkt unterstellt. Informationen über Militärbewegungen in ganz Westeuropa wurden vom hier aus gesammelt, aufgezeichnet und weitergeleitet.

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