Oberhafenkantine Hamburg

 Direkt unterhalb der Oberhafenbrücke, am Ende der Stockmeyerstraße und ganz in der Nähe der Deichtorhallen steht versteckt ein eigentümliches Gebäude, die fast schon legendäre Oberhafenkantine. Als sogenannte "Kaffeeklappe" diente sie über 70 Jahre hinweg der Verpflegung der Hafenarbeiter auf ihrem täglichen Weg zur Arbeit. Kantinen und Kaffeeklappen gehörten früher zum Bild des Hafens wie die Kräne und Kaianlagen. Heute sind diese Versorgungseinrichtungen verschwunden. Nur die Oberhafen-Kantine hat die Zeit überstanden und gehört heute zu der wenigen außen und innen original erhaltenen Kleinbauten aus den zwanziger Jahren des 20. Jahrhunderts.

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Das Volksbad Nürnberg

Das Nürnberger Volksbad wurde im Vergleich zu seinen Pendants in anderen großen Städten relativ spät, nämlich in den Jahren 1911 bis 1913 errichtet. Zu diesem Zeitpunkt war beispielsweise das "Müllersche Volksbad" in München schon seit zehn Jahren in Betrieb. Bereits in den Jahrzehnten vor Beginn des zwanzigsten Jahrhunderts gab es entsprechende Vorstöße seitens der Stadt, in Nürnberg eine öffentliche Badeanstalt zu errichten. Bedarf für eine solche Einrichtung bestand in so fern, dass sich die Bevölkerung in der Zeit von 1850 bis 1910 nahezu versiebenfachte - 1910 waren es bereits 350.000 Menschen.

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Das Olympische Dorf von 1936 - Elstal

 Bereits 1906 hatte sich Deutschland als Austragungsort für die Olympischen Spiele beworben und den Zuschlag erhalten. Dann kam der Erste Weltkrieg und die Spiele fanden nicht statt. In den Zwanziger Jahren bewarb man sich erneut - diesmal für die Spiele im Jahre 1936 - und wurde 1931 vom Internationalen Olympischen Komitee erneut ausgewählt.

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Waldkrankenhaus Wintermoor

Als Anfang der vierziger Jahre die Bombenangriffe auf deutsche Großstädte immer häufiger wurden, stieg der Bedarf an Krankenhausplätzen stark an. Wie viele andere Städte baute auch Hamburg nun verstärkt Ausweichkrankenhäuser in ländlichen Gebieten des Umlands, um die steigende Zahl an Patienten einigermaßen sicher bewältigen zu können.

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Lopau - Geisterort am Rande des Truppenübungsplatzes

 Der kleine Ort Lopau am Nordrand des Truppenübungsplatzes Munster-Nord ist weder schatzsucherisch noch für Bunkerforscher interessant, dafür ist er aber (fast) ein richtiges Geisterdorf. Aber fangen wir mal von vorne an:

Im Jahre 1293 wurde Lopau das erste Mal erwähnt, damals gab es drei Hofstellen, von denen heute noch zwei erhalten sind. Um 1900 hatte das Dorf 123 Einwohner und eine Schule konnte gebaut werden.

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Königsquelle Bad Wildungen

Die erste bekannte Bebauung im Wildetal zu Füßen des Schlosses Friedrichstein wurde im Jahre 1863 errichtet. Es handelte sich dabei um ein kleines Hotel, das dazu diente, Reisende aus Richtung Wabern aufzunehmen. Da Bad Wildungen erst 1884 einen eigenen Bahnhof erhielt, waren die Reisenden froh, ihrer mehr oder weniger bequemen Kutsche zu entkommen - zumindest dachten das die Betreiber.

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