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Oberhafenkantine Hamburg

 Direkt unterhalb der Oberhafenbrücke, am Ende der Stockmeyerstraße und ganz in der Nähe der Deichtorhallen steht versteckt ein eigentümliches Gebäude, die fast schon legendäre Oberhafenkantine. Als sogenannte "Kaffeeklappe" diente sie über 70 Jahre hinweg der Verpflegung der Hafenarbeiter auf ihrem täglichen Weg zur Arbeit. Kantinen und Kaffeeklappen gehörten früher zum Bild des Hafens wie die Kräne und Kaianlagen. Heute sind diese Versorgungseinrichtungen verschwunden. Nur die Oberhafen-Kantine hat die Zeit überstanden und gehört heute zu der wenigen außen und innen original erhaltenen Kleinbauten aus den zwanziger Jahren des 20. Jahrhunderts.

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Das Reichsautobahn-Rasthaus Chiemsee

Die immer stärkere Verbreitung des Automobils führte besonders in der ersten Hälfte des zwanzigsten Jahrhunderts zu ganz neuen infrastrukturellen Erfordernissen. Ein Auto benötigt einen ganz anderen Straßenbelag als die Pferdekutsche und statt des Ausspanns brauchte man nun Tankstellen. Die höheren Geschwindigkeiten führten bald zu dem Wunsch nach kreuzungsfreien Autostraßen – den Autobahnen. Adolf Hitler griff diese bereits vor 1933 entstandenen Ideen und Pläne auf und begann, sie propagandagerecht in die Realität umzusetzen. Entsprechend der nationalsozialistischen Idee des „Heimatschutzes“ führte man die Trassen durch die landschaftlich schönsten Gebiete des damaligen Reiches. Entlang der Strecken der neuen Reichsautobahn entstanden Tankstellen und Rasthäuser, an denen die Reisenden sich und ihre Fahrzeuge versorgen konnten.

 

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Flugplätze im Raum Celle

Der Flugplatz Celle-Scheuen

Fliegerische Aktivitäten im Raum Celle gab es schon seit Anfang des 20.Jahrhunderts. In einer zeitgenössischen Anzeige der hiesigen Zeitung an einem Tag des Jahres 1910 wurde die Celler Bevölkerung aufgerufen, zur Scheuener Heide zu wandern, um dort den Flugversuchen eines Herrn Schlüter mit seinem Flugapparat beizuwohnen. Somit kann man zu Recht behaupten, daß in Scheuen das erste Fluggelände im Umkreis um Celle vorhanden war.

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Senderstation Radio Liberty, Holzkirchen

Der ehemaligen Militärflugplatz aus dem 2. Weltkrieg östlich von Holzkirchen wurde 1950 als Senderstandort vom Nationalkomitee für ein freies Europa ausgewählt. Diese Organisation wurde später in Radio Liberty umbenannt (russisch Radio Svoboda = Freiheit) Die Büros in München lagen nahe dem englischen Garten und gehörten Radio Free Europe. RFE betrieb unter anderem auch eine Empfangsanlage am östlichen Rand des Flugplatzes Oberschleißheim.

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Die Straßenbahnhauptwerkstätten Nürnberg-Muggenhof

Einem verwunschenen Schloss gleich, liegt am südlichen Pegnitzgrund in Nürnberg ein Denkmal der Industriegeschichte, das seit nun mehr zehn Jahren auf eine neue Nutzung wartet. Nähert man sich von Norden, ist der Verwendungszweck des Gebäudekomplex nicht auf dem ersten Blick zu erkennen. Erst bei näherer Betrachtung verraten Reste von Gleisen und zahlreiche Einfahrtstore, dass es sich um einen Stück Nürnberger Straßenbahngeschichte handelt.

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Der Kaispeicher B im Hamburger Hafen

An der Magdeburger Strasse 1, auf der Ecke zwischen dem Brooktor- und dem Magdeburger Hafen, steht der Kaispeicher B, das älteste noch erhaltene Bauwerk im Hamburger Freihafen. Der imposante Backsteinbau wurde in den Jahren 1878/79, also noch vor der Ratifizierung des Zollanschlusses und der Einrichtung des Freihafens und etwa 10 Jahre vor dem Bau der Speicherstadt errichtet. Auftraggeber war die Silospeicher Kommandit-Gesellschaft J.W. Boutin, die Architekten waren Bernhard Georg Jacob Hanssen und Wilhelm Emil Meerwein.

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