Krieg in der Stadt
Jeder kennt sie aus den Fernsehnachrichten, die Bilder von Häuser- und Straßenkämpfen in Städten im Irak, in Afghanistan oder Ex-Jugoslawien. Bereits während des Zweiten Weltkriegs hatten unglaublich viele Menschen ihr Leben in solchen unübersichtlichen und brutalen Kampfhandlungen um Städte wie Stalingrad und Berlin verloren. Seit dem Kriegsende 1945 gab es rund um die Welt immer wieder derartige Gefechte im urbanen Umfeld. Anders als die althergebrachten Feld- und Stellungsschlachten bringen militärische Operationen in Städten und Dörfern ganz andere Probleme mit sich: Der in einem solchen Szenario eingesetzte Soldat ist ständig mit einer Freund-/Feind-Erkennung beschäftigt, muß gleichzeitig die durch die Bebauung und andere Hindernisse unübersichtliche Situation im Blick behalten und ist durch Scharfschützen und Sprengfallen zusätzlich besonders gefährdet. In einer amerikanischen Dienstvorschrift heißt es dazu: "Die stärksten Belastungen der Soldaten beim Kampf im bebauten Gelände sind die hohe psychologische Belastung und die hohe Verlustrate. Einheiten haben darauf vorbereitet zu sein, isoliert zu kämpfen; neben guter Ausbildung ist eine entsprechende psychologische Vorbereitung wichtig. Ebenso sind die eingesetzten Soldaten für den Nahkampf auszubilden, da dieser ständig zu erwarten ist."
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Zu den bekanntesten Sehenswürdigkeiten Hamburgs zählt sicherlich das Bismarck-Denkmal im alten Elbpark an der Helgoländer Allee oberhalb der Landungsbrücken. Mit beinahe sechsunddreißig Metern Höhe, davon alleine fünfzehn Meter für die Figur Otto von Bismarcks, ist diese Statue des "Eisernen Kanzlers" das höchste Denkmal der Hansestadt. Geschaffen wurde es von dem Berliner Bildhauer Hugo Lederer in den Jahren 1903 bis 1906 aus geschliffenem Granit aus der Schwarzwald-Region. Die auf ein Schwert gestützte, in Rüstung und Mantel gekleidete Statue überblickt seit ihrer feierlichen Enthüllung am 2. Juni 1906 praktisch den gesamten Hafen.
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Schon 1843 hatte man im stetig wichtiger werdenden Altonaer Hafen mit dem Bau eines "Eisenbahnquais" begonnen. Der steile Elbhang machte die Anbindung an die reguläre Bahnstrecke schwierig, so daß man sich zunächst mit einer Rampe behalf, auf der die Waggons mit einer Seilwinde bewegt wurden.
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Die vier hier behandelten saarländischen US-Munitionslager wurden während des "Kalten Krieges" in den Jahren 1971 bis 1974 unter Leitung des Finanzbauamtes erbaut. Zunächst wurde Anfang 1971 mit dem Bau des Depots Marpingen begonnen. Die Erstellungskosten pro Depot betrugen damals ca. 4,5 Millionen DM. Alle vier Depots wurden in zuvor nur forstlich genutzten Waldgeländen errichtet und sind weitgehend baugleich.
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Befassen möchte ich mich mit Hafenkranen in Hamburg. Im Hafen zu Hamburg redet man nie von KrÄnen sondern von KrAnen, also ohne A-Umlaut. Dazu denken sollte man sich noch, dass der Hamburger, speziell der Hafenarbeiter, mehr singt als redet, spricht. Selbst der Duden empfiehlt "fachsprachlich" die Pluralbildung mit A, nicht mit Ä! So wollen wir es also auch hier halten: Ich versuche das. Einräumen möchte ich, dass mir ab und zu beim gesprochenen Wort auch nach Jahren noch ein "KrÄne" durchrutscht.
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