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Die "Engelsburg" - der Rundbunker Töpferweg in Lübeck


Im zweiten Weltkrieg wurde unter der nationalsozialistischen Herrschaft nach einem Sofortprogramm die Errichtung von Luftschutzbauten zum Schutz der zivilen Bevölkerung angeordnet. Lübeck zählte dabei aufgrund der Küstenlage und den kriegswichtigen Werften zu den bevorzugten Angriffszielen. Der Entwicklung folgend wurde in der Hauptverwaltung der Hansestadt die Abteilung Luftschutzbau unter der Leitung von Dr. Ing. Hespeler von der Baupolizei eingerichtet. In die Zuständigkeit des Kriegsschädenamtes fiel die bauliche Unterhaltung, Ausstattung und Bewirtschaftung verwaltete die Abteilung Luftschutz des Polizeipräsidiums. Bei Kriegsende waren zwanzig errichtete Haus- oder Turmbunker für den Luftschutz in Benutzung.

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Munitionsniederlage Lüneburg-Tiergarten

Im März 1937 wurde der Wehrmacht von der Stadt Lüneburg ein Stück Land von etwas mehr als zwanzig Hektar im Lüneburger Tiergarten-Forst zur Verfügung gestellt, um dort einen Schießstand und eine Munitionsniederlage zu errichten. Gebaut wurden dann neben dem Schießstand einige Gebäude und Baracken sowie vier Bunker.

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Luftfahrtforschungsanstalt Hermann Göring, Braunschweig-Völkenrode

Nach dem Ende des Ersten Weltkriegs untersagte der Versailler Vertrag Deutschland jegliche Luftfahrtforschung im Bereich des Motorflugs. Dennoch begann das Reichswehrministerium bereits 1920 schon wieder mit der Vorbereitung zur Einrichtung einer Fliegertruppe und natürlich der zur Entwicklung und Produktion eigener Flugzeuge. Nur wenige Jahre später entstanden die ersten Forschungseinrichtungen, darunter beispielsweise auch die DVL (Deutsche Versuchsanstalt für Luftfahrt). Nach der Machtübernahme durch die Nationalsozialisten und der anschließenden Schaffung eines eigenen Reichsluftfahrtministeriums wurden die Bemühungen um die Luftrüstung wesentlich verstärkt.

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US-Road-Railroad-Siding Zolleiche

Für den "Verteidigungsfall" hatte die NATO während des Kalten Krieges in der Bundesrepublik Deutschland eine große Zahl vorbereitender Maßnahmen getroffen. Hierzu gehörten die vorbereiteten Sperren, Autobahn-Notlandeplätze, aber natürlich auch eher unspektakuläre Einrichtungen, die primär der Nachschubsicherung dienen sollten. Ein Beispiel dafür sind Straße-Schiene-Übergänge wie der hier vorgestellte.

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Geheimdienst-Horchposten in Berlin

Kaum ein Ort war während des Kalten Krieges so günstig für die westliche Fernmeldeaufklärung gelegen wie Westberlin. Entsprechend hoch war denn auch die Anzahl der "Horchposten" der verschiedensten Betreiber. Obwohl es natürlich eine gewisse Zusammenarbeit der Geheimdienste gab, kochte doch letztlich jedes Land, ja sogar jeder Geheimdienst innerhalb derselben Nation, meist sein eigenes Süppchen. Einen kleinen Überblick möchten wir hier vermitteln.

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Fernmeldesektor-Türme der Luftwaffe

Mitte der sechziger Jahre errichtete die Bundeswehr, verteilt über das damalige Westdeutschland, mehrere sich ähnelnde Funkaufklärungsanlagen mit praktisch baugleichen Türmen. Diese bereits 1960 geplanten, sogenannten Fernmeldesektoren-Türme der Luftwaffe (FmTürmeLw) bildeten eine Art"Perlenkette" entlang der deutsch-deutschen bzw. deutsch-tschechischen Grenze und waren mit Buchstaben gekennzeichnet:

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