Im August des Jahres 1952 beschloß die DDR, eigene fliegende Einheiten aufzustellen, daneben wurden natürlich auch Flugabwehrstrukturen aufgebaut, die zuerst noch mit klassischen Flak-Geschützen ausgestattet waren. Anfang der sechziger Jahre wurde dann mit der Einführung sowjetischer Flugabwehr-Raketenkomplexe (FRK) begonnen. Neben mobilen Truppenteilen gab es auch eine größere Zahl stationärer Stellungen, die sich, ähnlich einem Nord-Süd-Gürtel, über die DDR verteilten.
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Für den "Verteidigungsfall" hatte die NATO während des Kalten Krieges in der Bundesrepublik Deutschland eine große Zahl vorbereitender Maßnahmen getroffen. Hierzu gehörten die vorbereiteten Sperren, Autobahn-Notlandeplätze, aber natürlich auch eher unspektakuläre Einrichtungen, die primär der Nachschubsicherung dienen sollten. Ein Beispiel dafür sind Straße-Schiene-Übergänge wie der hier vorgestellte.
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Nach dem Ende des Ersten Weltkriegs untersagte der Versailler Vertrag Deutschland jegliche Luftfahrtforschung im Bereich des Motorflugs. Dennoch begann das Reichswehrministerium bereits 1920 schon wieder mit der Vorbereitung zur Einrichtung einer Fliegertruppe und natürlich der zur Entwicklung und Produktion eigener Flugzeuge. Nur wenige Jahre später entstanden die ersten Forschungseinrichtungen, darunter beispielsweise auch die DVL (Deutsche Versuchsanstalt für Luftfahrt). Nach der Machtübernahme durch die Nationalsozialisten und der anschließenden Schaffung eines eigenen Reichsluftfahrtministeriums wurden die Bemühungen um die Luftrüstung wesentlich verstärkt.
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1938 ist die verschlafene 5.000-Seelen-Stadt Malchow aus ihrer Ruhe gerissen worden. Im westlich benachbarten Wald begann der Bau eines großen Munitionswerkes, in dem im letzten Kriegsjahr etwa 5.500 Menschen beschäftigt waren. Heute führt die Autobahn 19 Berlin-Rostock mitten durch das 340 Hektar große Werksgelände, das eine dicht bewaldete Trümmerlandschaft ist. Vor allem die Lager für die Zwangsarbeiter und die 1940 begonnenen Bauten der Sandfeld-Siedlung aber erinnern noch heute eindrucksvoll an dieses dunkle Kapitel der Stadtgeschichte.
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Ein Dorf verschwindet - und das am Rande einer deutschen Großstadt zum Ende des zwanzigsten Jahrhunderts. - Das kleine Dorf Altenwerder existierte schon lange, bereits Ende des 14. Jahrhunderts wurde es erwähnt. An der Süderelbe gelegen, lebten die meisten Bewohner vom Fischfang oder Landwirtschaft. Im Jahre 1937 wurde Altenwerder in die Stadt Hamburg eingemeindet, genauer in das Ortsamt Süderelbe. Während des Krieges mußte der kleine Ort einige Bombenangriffe über sich ergehen lassen, da der Hafen (so. z.B. auch der U-Boot-Bunker ELBE II) nicht weit entfernt war. Bis 1973 war die Einwohnerzahl bereits auf rund 2000 angestiegen. Soweit hört sich das an wie eine ganz normale (zugegebenermaßen kurzgefasste) Dorfchronik.
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