Die Versuche, geeignete Ausweichsitze zu finden, gestalten sich mitunter schwierig - wie das Beispiel der Landesregierung Niedersachsen zeigt. Auch wenn heute relevante Aktenbestände des Hauptstaatsarchivs (die als Reaktion auf eine Nutzungsanfrage nach Überprüfung des Landesinnenministeriums pauschal gesperrt wurden) nicht eingesehen werden können und Rechercheanfragen beim Innenministerium unbeantwortet bleiben, so haben die damaligen Ausweichsitzplaner dennoch Spuren hinterlassen: in Archiven der Bundesbehörden, in Notizen, Pressemeldungen, ja so gar in den Aufklärungsakten der Staatssicherheit der DDR.
Aufschluss über den ehemaligen Ausweichsitz Niedersachsens für einen Verteidigungsfall gibt erstmals dieser Vorabauszug aus Christoph Lubbes Recherchen:
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Ganz oben unterm Dach steht der Gruß eines Rotarmisten aus der sibirischen Altai-Region. „Hallo Landsleute!“ hat er auf russisch in die gekalkte Wand geritzt. Ein paar Zentimeter weiter schrieb ein Unbekannter namens Wasjok aus der Stadt Ufa „DMB 92“ in das Wartehäuschen auf dem Güterbahnhof von Mukran auf Rügen. Für Wasjok war es mit Sicherheit ein Tag der Freude. Die Abkürzung steht für „Demobilisazija“, dem Ende des zweijährigen Wehrdienstes in der Roten Armee.
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Das Thema "Schutzraumbau" ist, wie man sich leicht vorstellen kann, sehr komplex und in einem kurzen Artikel unmöglich komplett zu erfassen. Das gilt besonders dann, wenn gleichzeitig die gesamte Entwicklung beleuchtet werden soll. Wir möchten uns an dieser Stelle nur auf den Teilbereich "Private Schutzräume" (im Gegensatz zu öffentlichen, Werks- oder militärischen Schutzbauten) beschränken und lediglich eine Übersicht über deren Entwicklung und einige Beispiele zeigen.
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Das "deutsche Dorf" auf einem Testgelände im amerikanischen Bundesstaat Utah ist keineswegs ein von deutschen Einwanderern gegründeter Goldgräberort oder eine andere, typische Geisterstadt des Südwestens. Und auch das "japanische Dorf" fällt nicht in diese Kategorie ...
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Borkum ist mit rd. 30,7 km² die größte der sieben Ostfriesischen Urlaubsinseln. Die Einwohnerzahl beträgt rd. 5.300 Einwohner. In der Hauptsaison kommen ca. 18.000 Gäste hinzu. Was der Besucher heute nur noch an wenigen Stellen sehen kann: Borkum war einst eine waffenstarrende Festung im Meer. Neben diversen Bunker- und Artilleriestellungen - die schwersten mit einem Kaliber von 28 cm - waren am nordwestlichsten Außenposten Deutschlands in beiden Weltkriegen auch Seeflieger und bis 1996 die Bundesmarine stationiert.
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