• Start

Lufthauptmunitionsanstalt I/XI Hambühren

Im Jahre 1939 begann der Aufbau dieser Anlage mit einer Gesamtfläche von mehr als 4qkm in der Nähe von Celle. Dazu und zum späteren Betrieb wurden fast 10.000 Zwangsarbeiter und Kriegsgefangene eingesetzt, die in vier Lagern in Hambühren und sieben weiteren im Nachbarort Ovelgönne untergebracht waren. Hinzu kam ab 1944 nnoch ein unterirdisches Lager auf der 640m-Sohle des Kalischachtes "Prinz Adalbert", wo etwa siebzig Gefangene unter unmenschlichen Bedingungen ihr Dasein fristen mußten - jede Woche durften sie nur für ein oder zwei Stunden ans Tageslicht.

Weiterlesen

Geheimdienst-Horchposten in Berlin

Kaum ein Ort war während des Kalten Krieges so günstig für die westliche Fernmeldeaufklärung gelegen wie Westberlin. Entsprechend hoch war denn auch die Anzahl der "Horchposten" der verschiedensten Betreiber. Obwohl es natürlich eine gewisse Zusammenarbeit der Geheimdienste gab, kochte doch letztlich jedes Land, ja sogar jeder Geheimdienst innerhalb derselben Nation, meist sein eigenes Süppchen. Einen kleinen Überblick möchten wir hier vermitteln.

Weiterlesen

NATO-Depots im Saarland

Die vier hier behandelten saarländischen US-Munitionslager wurden während des "Kalten Krieges" in den Jahren 1971 bis 1974 unter Leitung des Finanzbauamtes erbaut. Zunächst wurde Anfang 1971 mit dem Bau des Depots Marpingen begonnen. Die Erstellungskosten pro Depot betrugen damals ca. 4,5 Millionen DM. Alle vier Depots wurden in zuvor nur forstlich genutzten Waldgeländen errichtet und sind weitgehend baugleich.

Weiterlesen

Truppenübungsplatz und Flüchtlingslager Oksböl - gestern, heute und morgen

An der dänischen Westküste nordwestlich von Esbjerg existierte am Ende des Zweiten Weltkriegs für einige Jahre eines der größten mit Deutschen belegten Flüchtlingslager. Nur wenige Kilometer von der Nordseeküste entfernt bewohnten ab 1945 in Spitzenzeiten über 35.000 Menschen auf dem Gelände eines Militärlagers der ehemaligen deutschen Wehrmacht quasi eine eigene Stadt.  Wie es dazu kam, was dort geschah und welche Auswirkungen dieses Phänomen hatte, will der folgende Aufsatz untersuchen – und einen Blick in die Zukunft werfen, denn durch die Aktivitäten einer dänischen Kulturinitiative des Vardemuseums zeichnet sich die Möglichkeit einer interessanten Zukunft für die Anlage ab.

Weiterlesen

Königsquelle Bad Wildungen

Die erste bekannte Bebauung im Wildetal zu Füßen des Schlosses Friedrichstein wurde im Jahre 1863 errichtet. Es handelte sich dabei um ein kleines Hotel, das dazu diente, Reisende aus Richtung Wabern aufzunehmen. Da Bad Wildungen erst 1884 einen eigenen Bahnhof erhielt, waren die Reisenden froh, ihrer mehr oder weniger bequemen Kutsche zu entkommen - zumindest dachten das die Betreiber.

Weiterlesen