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Hafenkrane in Hamburg

Befassen möchte ich mich mit Hafenkranen in Hamburg. Im Hafen zu Hamburg redet man nie von KrÄnen sondern von KrAnen, also ohne A-Umlaut. Dazu denken sollte man sich noch, dass der Hamburger, speziell der Hafenarbeiter, mehr singt als redet, spricht. Selbst der Duden empfiehlt "fachsprachlich" die Pluralbildung mit A, nicht mit Ä! So wollen wir es also auch hier halten: Ich versuche das. Einräumen möchte ich, dass mir ab und zu beim gesprochenen Wort auch nach Jahren noch ein "KrÄne" durchrutscht.

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V3-Stellung bei Hermeskeil-Lampaden

1942 forschte der Ingenieur August Coenders, Oberingenieur der Fa. Röchling, an der schon aus dem 19. Jahrhundert stammenden Idee einer Mehrkammerkanone. Bei dem Prinzip der Mehrkammerkanone werden an ein Kanonenrohr seitliche Treibladungskammern angeflanscht, deren Treibladungen nachdem das Geschoss an ihnen vorbei gekommen ist, detonieren und dieses auf immer höhere Geschwindigkeiten bringen.

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Die Sprengung des Flakbunkers Hamburg Wilhelmsburg

Foto: Robert W. Obbard

Über die monströsen Flakbunker in Berlin, Hamburg und Wien und deren Planung und Nutzung während des Zweiten Weltkriegs ist schon viel geschrieben worden und zahlreiche Fachpublikationen befassten sich mit diesem Thema – so auch mit dem Gefechtsturm in Hamburg-Wilhelmsburg. Mehr als sechzig Jahre stand die riesige Ruine fast unverändert auf der Elbinsel, der innere Zustand blieb weitgehend undokumentiert. Im Sommer 2009, kurz vor dem Beginn der Bauarbeiten für das IBA-Projekt „Energiebunker“, entstanden zahlreiche Fotos und Panoramabilder im Inneren des Beton-Kolosses.

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Truppenübungsplatz und Flüchtlingslager Oksböl - gestern, heute und morgen

An der dänischen Westküste nordwestlich von Esbjerg existierte am Ende des Zweiten Weltkriegs für einige Jahre eines der größten mit Deutschen belegten Flüchtlingslager. Nur wenige Kilometer von der Nordseeküste entfernt bewohnten ab 1945 in Spitzenzeiten über 35.000 Menschen auf dem Gelände eines Militärlagers der ehemaligen deutschen Wehrmacht quasi eine eigene Stadt.  Wie es dazu kam, was dort geschah und welche Auswirkungen dieses Phänomen hatte, will der folgende Aufsatz untersuchen – und einen Blick in die Zukunft werfen, denn durch die Aktivitäten einer dänischen Kulturinitiative des Vardemuseums zeichnet sich die Möglichkeit einer interessanten Zukunft für die Anlage ab.

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Flakschutz für Hamburg im 2. Weltkrieg

Während der letzten Kriegsjahre hatten deutsche Großstädte besonders unter Bombardierungen zu leiden, so natürlich auch Hamburg. 778 Luftwarnungen hatte es gegeben, 708mal war Fliegeralarm ausgelöst worden, 213 Bomberangriffe gab es bis zum 17.April 1945 (Angriffe durch Jagdbomber nicht mitgerechnet). Die deutschen Lageberichte gingen von 17.619 Flugzeugen aus, die bei den Angriffen Hamburg überflogen - eine bewiesenermaßen zu geringe Schätzung. Mehr als 100.000 Sprengbomben und über 1,5 Millionen Brandbomben und -sätze gingen damals auf Hamburg nieder. Der Kampfmittelräumdienst der Feuerwehr Hamburg nennt sogar noch höhere Zahlen.

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NATO-Kriegshauptquartier PWHQ NORTHAG/2.ATAF JOC Maastricht

Bereits in der frühen Phase des Kalten Krieges Mitte der 1950er Jahre war die noch junge NATO bestrebt, für wichtige Dienststellen in der gemeinsamen Kommandostruktur geschützte Hauptquartiere für den Kriegsfall zu schaffen. Die Heeresgruppe Nord (NORTHAG), hauptsächlich bestehend aus britischen, belgischen, niederländischen und ab 1957 auch deutschen Truppenteilen, war seit 1954 zusammen mit der Zweiten Alliierten Taktischen Luftflotte (2ATAF), der britischen Rheinarmee (BAOR) und der Royal Air Force Germany (RAFG) im gemeinsamen Friedens-Oberkommando (Joint Headquarter/JHQ) Mönchengladbach untergebracht.

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