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Ausweichsitze und Regierungsbunker
Ausweichsitze und Bunker für Regierung und Regierungsmitglieder, Verwaltungen, landes- und bundeseigene Institutionen und Behörden.
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Der Ausweichsitz der Niedersächsischen Landesregierung |
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Geschrieben von: Christoph Lubbe
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Sonntag, den 07. April 2013 um 22:20 Uhr |
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Die Versuche, geeignete Ausweichsitze zu finden, gestalten sich mitunter schwierig - wie das Beispiel der Landesregierung Niedersachsen zeigt. Auch wenn heute relevante Aktenbestände des Hauptstaatsarchivs (die als Reaktion auf eine Nutzungsanfrage nach Überprüfung des Landesinnenministeriums pauschal gesperrt wurden) nicht eingesehen werden können und Rechercheanfragen beim Innenministerium unbeantwortet bleiben, so haben die damaligen Ausweichsitzplaner dennoch Spuren hinterlassen: in Archiven der Bundesbehörden, in Notizen, Pressemeldungen, ja so gar in den Aufklärungsakten der Staatssicherheit der DDR.
Aufschluss über den ehemaligen Ausweichsitz Niedersachsens für einen Verteidigungsfall gibt erstmals dieser Vorabauszug aus Christoph Lubbes Recherchen: |
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Das kombinierte Schutzbauwerk Utzigen - der Berner Regierungsbunker |
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Geschrieben von: Michael Grube
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Freitag, den 28. Januar 2011 um 23:03 Uhr |
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Während die "Ausweichsitze" und "Regierungsbunker" der unterschiedlichen Verwaltungsebenen in beiden Teilen des damals getrennten Deutschlands heute, mehr als zwanzig Jahre nach dem Ende des Kalten Krieges, in weiten Teilen bekannt und außer Dienst gestellt sind, war und ist man diesbezüglich in der Schweiz weitaus zurückhaltender. Zwar sind einige, inzwischen stillgelegte so genannte "geschützte Führungsanlagen" inzwischen bekannt, detaillierte Informationen zu diesem Thema sind aber schwer zu finden. Das gilt auch für die Schutzbauten der Kantonsregierungen, in etwa vergleichbar mit unseren Landesregierungen. 2003 wurde eine solche Anlage der Öffentlichkeit bekannt. Inzwischen ist sie nicht mehr in Betrieb und wir haben die Gelegenheit genutzt, sie noch einmal zu besuchen, bevor das Bauwerk "eingemottet" wird.
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Das Sonderbauwerk der Landeszentralbank NRW |
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Geschrieben von: C.Lubbe
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Freitag, den 18. Dezember 2009 um 10:00 Uhr |
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Es ist genau 40 Jahre her, als sich in einem beschaulichen Örtchen der Nordeifel 34 Personen zu einem Experiment der besonderen Art zusammenfinden. Der Grund ihres Zusammentreffens ist die Fertigstellung einer unterirdischen Bunkeranlage, die von den Bauherren und Auftraggebern während ihrer Bauzeit mit einer Vielzahl von verschleiernden Tarnbezeichnungen möglichst fern einer größeren Aufmerksamkeit gehalten wurde. Die Teilnehmer des Experimentes begeben sich für 4 ½ Tage unter die Erde und nehmen an einer Funktionsprüfung teil, die den Namen „Bunkerbelegungsversuch im Sonderbauwerk Steinfurt“ erhalten hatte. Nur gibt es in der Eifel keine Stadt, kein Dorf und keine Gemarkung dieses Namens.
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Greenbrier - Ausweichsitz des US-Senats und Repräsentantenhauses |
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Geschrieben von: Michael Grube
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Freitag, den 18. Oktober 2002 um 01:00 Uhr |
Die meisten unserer Leser haben sicherlich schon von der Dienststelle
Marienthal, dem sogenannten Regierungsbunker, gehört und auch die
verschiedenen Ausweich-Führungsstellen der ehemaligen
DDR-Regierungsorgane sind zum Teil recht gut dokumentiert. Hierzulande
naturgemäß weniger bekannt sind die Anstrengungen, die die USA während
des Kalten Krieges zum Schutz ihrer Regierung unternahmen. Wir hatten
die Gelegenheit, zumindest einen kurzen Blick hinter die Kulissen einer
dieser Anlagen zu werfen. |
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Ausweichsitz der Landesregierung Baden-Württemberg |
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Geschrieben von: Michael Grube
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Sonntag, den 23. September 2012 um 21:11 Uhr |
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Bereits Mitte der fünfziger Jahre befasste sich eine Expertengruppe der NATO mit den baulichen Anforderungen, die geschützte militärische und zivile Führungsstellen in einem Krieg mit nuklearen Waffen erfüllen müssten. Die Ergebnisse gab der NATO-Rat als Empfehlung an seine Mitgliedsstaaten weiter, so nach Beitritt der Bundesrepublik Deutschland auch an das Verteidigungs- und das Innenministerium. Neben militärischen entstanden in den Folgejahren auch zahlreiche Schutzbauten als Ausweichsitze verschiedener Organe der zivilen Administration - bekanntestes Beispiel ist sicher die „Dienststelle Marienthal“. Aber auch einige Bundesländer sorgten für den Kriegsfall baulich vor, darunter auch das Land Baden-Württemberg.
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Der Kennedy-Bunker auf Peanut Island |
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Geschrieben von: Michael Grube
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Montag, den 24. Mai 2010 um 21:12 Uhr |
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Kennedy-Bunker - das klingt nach Regierungsbunker oder Präsidenten-Schutzraum, nach einem großen Ausweichsitz, von dem aus Präsident John F. Kennedy im Kriegsfall die Vereinigten Staaten von Amerika regiert hätte. Unwillkürlich denkt man an die deutsche Dienststelle Marienthal an der Ahr, an das Objekt 17/5001 des Nationalen Verteidigungsrates der DDR unter Erich Honecker oder, näher liegend, an den Senats- und Kongress-Bunker unter dem Greenbrier Resort in West Virginia. Doch weit gefehlt: Die bisher bekannten, so genannten Kennedy-Bunker sind kleine, einfache Schutzbauten, wie sie rudimentärer kaum sein könnten.
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Kulturgutschutz und Bergungsorte in Deutschland Ost & West |
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Geschrieben von: Michael Grube
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Montag, den 14. Juni 2004 um 01:00 Uhr |
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Schon 1899 beschäftigten sich Staatsminister auf der großen Friedenskonferenz von Den Haag auch mit dem Schutz des kulturellen Erbes in Form von Kulturgut. Die Konferenz führte zur Haager Landkriegsordnung - aber leider nicht dazu, zukünftige Kriege zu verhindern. Während des Zweiten Weltkriegs befassten sich die regional zuständigen Konservatoren, das Reichsministerium der Luftwaffe und das Ministerium für Erziehung, Wissenschaft und Volksbildung mit dem Thema "Luftschutz von Kulturgütern". Erste Erlasse sorgten ab 1939 für eine gesetzliche Grundlage und wurden während des Krieges durch weitere ergänzt. Behandelt wurde der Schutz, vor allem der Brandschutz, von ortsfesten Kulturgütern ebenso wie der von beweglichen (hierunter fallen vor allem Gemälde, Skulpturen und alte Schriften, aber z.B. auch bestimmte Archivalien). Im Kriegsverlauf lagerte man diese nach und nach aus und brachte sie in Bergwerken, Stollen, Kellern und Bunkern unter. Hinzu kamen unzählige Kunstgegenstände, welche die Nazis im Laufe der Jahre gestohlen oder auf Feldzügen geraubt hatten. Trotz aller Anstrengungen ging eine große Zahl von Kunstwerken und alten Schriften im und direkt nach dem Zweiten Weltkrieg unwiederbringlich verloren.
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