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Luftverteidigung

Beiträge über Anlagen der Flugabwehr aller Epochen, z.B. Flak- (Flugabwehrkanonen-) und FlaRak- (Flugabwehrraketen-) Stellungen, Luftraumüberwachung, CRC, SOC, CRP, der TMLD, NADGE und verwandte Themen bereiche.



NATO-Kriegshauptquartier PWHQ NORTHAG/2.ATAF JOC Maastricht
Geschrieben von: Michael Grube   

Bereits in der frühen Phase des Kalten Krieges Mitte der 1950er Jahre war die noch junge NATO bestrebt, für wichtige Dienststellen in der gemeinsamen Kommandostruktur geschützte Hauptquartiere für den Kriegsfall zu schaffen. Die Heeresgruppe Nord (NORTHAG), hauptsächlich bestehend aus britischen, belgischen, niederländischen und ab 1957 auch deutschen Truppenteilen, war seit 1954 zusammen mit der Zweiten Alliierten Taktischen Luftflotte (2ATAF), der britischen Rheinarmee (BAOR) und der Royal Air Force Germany (RAFG) im gemeinsamen Friedens-Oberkommando (Joint Headquarter/JHQ) Mönchengladbach untergebracht.

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Augen in Nacht und Sturm - Die Entwicklung der Funkmeßtechnik
Geschrieben von: Markus Scholz   


Heinrich HertzChristian HülsmeyerHeinrich Hertz stellte 1886 beim experimentellen Nachweis von elektromagnetischen Wellen fest, daß Radiowellen von metallischen Gegenständen reflektiert werden. Elf Jahre später wiederholte der Inder Jagadis Chandra Bose die Hertzschen Versuche in Kalkutta, diesmal jedoch mit einer kürzeren Wellenlänge. Gegen 1900 wies Nikolas Tesla das erste mal auf die Möglichkeit der Funkortung nach dem Rückstrahlprinzip hin. Am 30. April 1904 meldete der deutsche Wissenschaftler Christian Hülsmeyer beim Reichspatentamt ein Verfahren an, um entfernte metallische Gegenstände mittels elektrischer Wellen einem Beobachter zu melden. Das Radar war geboren. Was eigentlich der Handelsschiffahrt zugute kommen sollte, geriet erst einmal in die Hände des Militärs. Vor und während des Zweiten Weltkriegs entwickelten die Techniker immer leistungsfähigereGeräte.

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Die Flakinsel auf der Alster
Geschrieben von: Michael Grube   

Während des Zweiten Weltkriegs gab es in und um Hamburg weitreichende Vorkehrungen zur Abwehr feindlicher Flugzeuge bzw. Bomber/-verbände. Wichtigster Bestandteil waren die Flugabwehrgeschütze, die sogenannte Flak (siehe dazu unseren Artikel "Flakschutz für Hamburg"). Eine der bemerkenswertesten Flakbatterien der Stadt, die sogenannte "Bürgermeister-Krogmann-Stellung", befand sich im Zentrum Hamburgs an einer überaus ungewöhnlichen Stelle: Man hatte eigens für sie eine künstliche Insel in die Außenalster gebaut.

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Bunker in Hamburg: Flakturm Wilhelmsburg (Gefechtsturm VI)
Geschrieben von: Michael Grube   

Hitlers Idee von Trutzburgen für die Großstädte, gigantischen Flaktürmen, wurde in den Städten Hamburg, Berlin und Wien zu Beginn der vierziger Jahre Wirklichkeit. Flaktürme wurden immer paarweise errichtet - ein Gefechtsturm, der die Geschütze trug und ein Leitturm, in dem die Feuerleitung Platz fand. Manchmal war auf dem Leitturm sogar ein Radargerät vom Typ Würzburg oder Würzburg Riese montiert.

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Flakschutz für Hamburg im 2. Weltkrieg
Geschrieben von: Michael Grube   

Flak in Hamburg - LuftlagekarteWährend der letzten Kriegsjahre hatten deutsche Großstädte besonders unter Bombardierungen zu leiden, so natürlich auch Hamburg. 778 Luftwarnungen hatte es gegeben, 708mal war Fliegeralarm ausgelöst worden, 213 Bomberangriffe gab es bis zum 17.April 1945 (Angriffe durch Jagdbomber nicht mitgerechnet). Die deutschen Lageberichte gingen von 17.619 Flugzeugen aus, die bei den Angriffen Hamburg überflogen - eine bewiesenermaßen zu geringe Schätzung. Mehr als 100.000 Sprengbomben und über 1,5 Millionen Brandbomben und -sätze gingen damals auf Hamburg nieder. Der Kampfmittelräumdienst der Feuerwehr Hamburg nennt sogar noch höhere Zahlen.

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Flugwachen Ilseberg und Kleiner Berg
Geschrieben von: Cord Hölscher   

Mit Recherchen für unsere Heimatchronik fing es an. Im Rahmen der Geschehnisse in der Kriegs- und Nachkriegszeit berichteten ältere Einwohner von der "Flugwache". Plötzlich tauchten einige winzige Fotos auf und für die Chronik entstand ein kleines Kapitel, das nachfolgend wiedergeben wird:

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Kindsbach Underground Facility - SOC 3
Geschrieben von: Michael Grube   

In den zwanziger Jahren wurde von der am 29.07.1919 von Wilhelm Würmell gegründeten Firma Formsandwerke Ludwigshafen am Rhein ein Gelände in Kindsbach (westlich von Kaiserslautern) erworben. Bis 1937 wurde es als Sandgrube zum Abbau von Formsand für Gießereizwecke bewirtschaftet. Dazu wurde der Sand in Transportkübeln mit Hilfe einer Seilbahn über Kindsbach hinweg bis zu den Bahngleisen transportiert. So entstand nach und nach am Hang eine grubenförmige Geländeformation.

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Luftnachrichten-Datenbank
Geschrieben von: Leif Kuchenbuch, Michael Grube   

In unserer Luftnachrichten-Datenbank versuchen wir, ein möglichst vollständiges Bild über die Funkmess-, Jägerleit- und Navigations-Stellungen der deutschen Luftwaffe während des Zweiten Weltkriegs zu erarbeiten.

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Nike-Stellung SF-88, San Francisco
Geschrieben von: Michael Grube   

In den frühen fünfziger Jahren stieg auch in den USA die Angst vor einem Atomschlag durch Langstreckenbomber der Sowjetunion. Flak-Artillerie kam nicht mehr in Frage, die neue Abwehrwaffe waren Boden-Luft--Raketen. Nach tausenden von Tests, hauptsächlich auf dem White Sands Missile Range in New Mexico, wurden 1954 die ersten Nike Ajax - Raketen in Dienst gestellt. Diese erste Stufe dieser zweistufigen Rakete wurde noch mit hochbrisanten Flüssigtreibstoffen angetrieben. Sie hatte eine Reichweite von rund vierzig Kilometern. Die ersten Batterien wurden zum Schutz von Großstädten stationiert: Boston, Providence, Philadelphia/New York und Baltimore/Washington, danach Seattle, San Francisco und Los Angeles. Weitere Städte und Militärstützpunkte folgten, darunter Miami, Cleveland, Milwaukee und Detroit. Da die amerikanischen Gesetze für die oberirdische Lagerung von Sprengstoffen und -körpern schon in den fünfziger Jahren bestimmte Mindest-Grundstücksgrößen vorschrieben (für eine Nike Ajax - Feuerstellung rund 80ha) und diese in stadtnahen Gegenden oft nicht zur Verfügung standen, suchte man nach einer Lösung, Man fand sie in der Form unterirdischer Magazine, was die benötigte Fläche auf etwa 17ha reduzierte.

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Patriot-Stellung Hohe Warte bei Gießen
Geschrieben von: Michael Grube   

Am 5 August 1982 wurde auf der Hohen Warte bei Gießen die erste Patriot-Stellung in Europa als Schritt zur Konventionalisierung der Luftabwehr vom damaligen Verteidigungsminister Manfred Wörner eingeweiht. Die Gesamtkosten für den Bau unter Federführung des Staatsbauamtes Gießen betrugen damals über 8 Millionen DM. Das vierte Bataillon der 43rd Air Defense Artillery auf der Hohen Warte war im März 1985 schließlich die erste einsatzbereite Patriot-Einheit innerhalb der US Army Europe (USAREUR). 1984 entschied sich die Bundesrepublik Deutschland, das Luftverteidigungssystem zu modernisieren. Geplant waren 28 Einheiten mit insgesamt 1.600 Flugkörpern, zusätzlich sollten zwölf US-Stellungen von Bundeswehrsoldaten bedient werden. Im Dezember 1986 wurden dann die ersten Patriot-Raketen an die Bundeswehr übergeben.

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NVA Flugabwehrraketen-Stellung Klosterfelde
Geschrieben von: Michael Grube   

Im August des Jahres 1952 beschloß die DDR, eigene fliegende Einheiten aufzustellen, daneben wurden natürlich auch Flugabwehrstrukturen aufgebaut, die zuerst noch mit klassischen Flak-Geschützen ausgestattet waren. Anfang der sechziger Jahre wurde dann mit der Einführung sowjetischer Flugabwehr-Raketenkomplexe (FRK) begonnen. Neben mobilen Truppenteilen gab es auch eine größere Zahl stationärer Stellungen, die sich, ähnlich einem Nord-Süd-Gürtel, über die DDR verteilten.

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Flakturm Wilhelmsburg
Zivilschutzanlagen-Verzeichnis

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Lindau, Zivilschutz-Mehrzweckanlage Bregenzer Str. 33
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Dortmund, Hochbunker, Zwickauer Straße 10
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Letztes Update: 11.02.2014 17:51
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