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Am 7. Mai 2002, also vor genau zehn Jahren, startete unser Forum, anfangs ganz klein und höchst überschaubar als Kommunikationsplattform für eine handvoll Geschichtsinteressierter, die sich damals bereits von verschiedenen Exkursionen und Treffen oder zumindest aus anderen Foren kannten. Bereits nach einigen Wochen Testbetrieb stand der Entschluss der kleinen Gemeinschaft fest, das damals ja noch unter dem Namen „lostplaces.de“ laufende Forum versuchsweise auch der Internet-Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Auf diese Weise hofften wir, weitere interessierte zu finden, um auch in einem etwas größeren Kreis über geschichtliche Themen diskutieren zu können.
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Die immer stärkere Verbreitung des Automobils führte besonders in der ersten Hälfte des zwanzigsten Jahrhunderts zu ganz neuen infrastrukturellen Erfordernissen. Ein Auto benötigt einen ganz anderen Straßenbelag als die Pferdekutsche und statt des Ausspanns brauchte man nun Tankstellen. Die höheren Geschwindigkeiten führten bald zu dem Wunsch nach kreuzungsfreien Autostraßen – den Autobahnen. Adolf Hitler griff diese bereits vor 1933 entstandenen Ideen und Pläne auf und begann, sie propagandagerecht in die Realität umzusetzen. Entsprechend der nationalsozialistischen Idee des „Heimatschutzes“ führte man die Trassen durch die landschaftlich schönsten Gebiete des damaligen Reiches. Entlang der Strecken der neuen Reichsautobahn entstanden Tankstellen und Rasthäuser, an denen die Reisenden sich und ihre Fahrzeuge versorgen konnten.
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Vor kurzem hatten wir mit freundlicher Unterstützung des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) erneut die Möglichkeit, einen Blick hinter die Kulissen des Kulturgutschutzes und in den zentralen Bergungsort der Bundesrepublik Deutschland, den Barbarastollen im Schauinsland, zu werfen. Neben neuen Fotos entstanden hierbei auch vier interaktive Panoramen, die wir in unserem aktualisierten Artikel präsentieren.
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Die Grenze zwischen Preußen und Hannover von 1837? Längst vergessen, sollte man denken. Aber weit gefehlt – sie bildet nicht nur abschnittsweise noch heute die Grenze zwischen Bundesländern, sondern zeigt sich entlang dieser immer noch ganz unerwartet in Form historischer Grenzsteine. Jörg Feldmann hat sich auf eine Spurensuche nach diesen fast vergessenen Relikten gemacht.
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Zuletzt aktualisiert am Dienstag, den 04. Oktober 2011 um 16:02 Uhr |
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Druhwald – das hört sich fast romantisch an, nach einem dunklen Wald mit Käuzchen und Wildschweinen im dichten Unterholz. Tatsächlich ist dieses Bild heute auch (wieder) gar nicht so weit von der Realität entfernt. Bis 1928 war das ausgedehnte Waldgebiet bei Steinbeck an der Luhe noch preußischer Staatsforst und gehörte zur Garlstorfer Forstverwaltung, danach wurde das Gelände im Zuge einer Gebietsreform dem Ort Steinbeck zugeschlagen.
Während des Zweiten Weltkrieges ging es dann im Druhwald allerdings doch weitaus weniger beschaulich zu, als der Name es vermuten lässt.
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Etwa seit Mitte 2009 tauchen sie immer häufiger in den Medien auf - ob nun als "Atombunker", "Schutzbunker", "Atomschutzbunker" oder einfach nur als "Bunker" bezeichnet, gemeint sind meistens ehemalige öffentliche Zivilschutzanlagen des Kalten Krieges. Seit Mitte der 1950er Jahre bis über das Ende des Kalten Krieges in die frühen Neunziger hinein errichtete die Bundesrepublik Deutschland eine große Zahl solcher Bauwerke als Neubauten und modernisierte viele Weltkriegsbunker. Mehrere Tausend waren es, doch die meisten Menschen wissen nur wenig über dieses Thema, das mit dem Ende des Ost-West-Konfliktes zum Teil der Geschichte wurde. Wie das alles funktionieren sollte und wo es für wie viele Menschen Schutzplätze gegeben hätte, ist wohl den meisten unbekannt.
In unserem aktuellen Artikel geben wir einen kurzen Überblick zum Thema, klären Begriffe und Bedeutungen und starten mit unserem Mitmach-Projekt Zivilschutzanlagen-Datenbank die systematische Dokumentation dieser Bauwerke. Bereits jetzt sind über zweitausend Anlagen erfasst und mehr als fünfhundert davon mit rund 2.300 Fotos illustriert.
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Mitten in der Weltwirtschaftskrise im Mai 1933 wird auf dem Areal des Güterbahnhofs in Basel ein Kühlhaus eröffnet. An der Grenze zu Frankreich und Deutschland gelegen, steht der Flachdachbau mit Eisfabrik-Anbau wie ein modernistischer Kubus inmitten der Brache. Seit 2008 ist er Geschichte ...
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