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Zivile Bauten
Beiträge über abgesiedelte Orte, ehemalige Kliniken und Heilstätten, Bäder und Badeanstalten, Sportanlagen, Vergnügungsparks und andere zivile Bauten - sozusagen klassische "lost places".
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Geschrieben von: Rudolf Mönnich
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Im Jahr 2002 konnte man Bilder in den Medien sehen, die eine brennende Pier zeigten. Schon damals war klar, wie hoch der durch die Flammen verursachte Schaden sein würde. Die Rede ist von der West Pier in Brighton - ein denkmalgeschütztes Bauwerk, dessen heutiger Wiederaufbau Unsummen verschlingen würde. Und so sind die vorhandenen Reste der Pier fast ohne jede Erinnerung an den Glanz vergangener Zeiten dem Verfall preisgegeben.
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Geschrieben von: Oliver Schmidtgen
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Das Nürnberger Volksbad wurde im Vergleich zu seinen Pendants in anderen großen Städten relativ spät, nämlich in den Jahren 1911 bis 1913 errichtet. Zu diesem Zeitpunkt war beispielsweise das "Müllersche Volksbad" in München schon seit zehn Jahren in Betrieb. Bereits in den Jahrzehnten vor Beginn des zwanzigsten Jahrhunderts gab es entsprechende Vorstöße seitens der Stadt, in Nürnberg eine öffentliche Badeanstalt zu errichten. Bedarf für eine solche Einrichtung bestand in so fern, dass sich die Bevölkerung in der Zeit von 1850 bis 1910 nahezu versiebenfachte - 1910 waren es bereits 350.000 Menschen.
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Geschrieben von: Michael Berndt
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Direkt unterhalb der Oberhafenbrücke, am Ende der Stockmeyerstraße und ganz in der Nähe der Deichtorhallen steht versteckt ein eigentümliches Gebäude, die fast schon legendäre Oberhafenkantine. Als sogenannte "Kaffeeklappe" diente sie über 70 Jahre hinweg der Verpflegung der Hafenarbeiter auf ihrem täglichen Weg zur Arbeit. Kantinen und Kaffeeklappen gehörten früher zum Bild des Hafens wie die Kräne und Kaianlagen. Heute sind diese Versorgungseinrichtungen verschwunden. Nur die Oberhafen-Kantine hat die Zeit überstanden und gehört heute zu der wenigen außen und innen original erhaltenen Kleinbauten aus den zwanziger Jahren des 20. Jahrhunderts. |
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Geschrieben von: Michael Grube
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Als Anfang der vierziger Jahre die Bombenangriffe auf deutsche Großstädte immer häufiger wurden, stieg der Bedarf an Krankenhausplätzen stark an. Wie viele andere Städte baute auch Hamburg nun verstärkt Ausweichkrankenhäuser in ländlichen Gebieten des Umlands, um die steigende Zahl an Patienten einigermaßen sicher bewältigen zu können.
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Geschrieben von: Peter Roegner
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Die erste bekannte Bebauung im Wildetal zu Füßen des Schlosses Friedrichstein wurde im Jahre 1863 errichtet. Es handelte sich dabei um ein kleines Hotel, das dazu diente, Reisende aus Richtung Wabern aufzunehmen. Da Bad Wildungen erst 1884 einen eigenen Bahnhof erhielt, waren die Reisenden froh, ihrer mehr oder weniger bequemen Kutsche zu entkommen - zumindest dachten das die Betreiber.
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Geschrieben von: Martin Klar
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Im Hirschbachtal in der Oberpfalz wurde 1937 ein Teilmodell des Deutschen Stadions im Maßstab 1:1 errichtet. Es bestand aus fünf Rängen, die im Probemodell mit unterschiedlichen Neigungswinkeln ausgeführt wurden, um die Sichtverhältnisse zu ermitteln. |
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Geschrieben von: Jörg Feldmann/Tanya van der Wacht
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Die Grenze zwischen Preußen und Hannover von 1837? Längst vergessen, sollte man denken. Aber weit gefehlt – sie bildet nicht nur abschnittsweise noch heute die Grenze zwischen Bundesländern, sondern zeigt sich entlang dieser immer noch ganz unerwartet in Form historischer Grenzsteine. Jörg Feldmann hat sich auf eine Spurensuche nach diesen fast vergessenen Relikten gemacht.
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Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, den 13. September 2012 um 11:28 Uhr |
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Geschrieben von: Michael Grube
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Glühende Hitze, etwas niedriges Buschwerk, ein paar alte Telefonmasten und sonst nichts als Wüstensand. Doch inmitten dieser Einöde liegen riesige Objekte, Reklameschilder mit Tausenden und Abertausenden von Glühbirnen, inzwischen glanzlos gewordene Relikte vergangener Zeiten. Wir sind auf dem "Neon-Boneyard" von Las Vegas.
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Geschrieben von: Michael Grube
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Bereits 1906 hatte sich Deutschland als Austragungsort für die Olympischen Spiele beworben und den Zuschlag erhalten. Dann kam der Erste Weltkrieg und die Spiele fanden nicht statt. In den Zwanziger Jahren bewarb man sich erneut - diesmal für die Spiele im Jahre 1936 - und wurde 1931 vom Internationalen Olympischen Komitee erneut ausgewählt. |
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Geschrieben von: Michael Grube
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Der kleine Ort Lopau am Nordrand des Truppenübungsplatzes Munster-Nord ist weder schatzsucherisch noch für Bunkerforscher interessant, dafür ist er aber (fast) ein richtiges Geisterdorf. Aber fangen wir mal von vorne an:
Im Jahre 1293 wurde Lopau das erste Mal erwähnt, damals gab es drei Hofstellen, von denen heute noch zwei erhalten sind. Um 1900 hatte das Dorf 123 Einwohner und eine Schule konnte gebaut werden.
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Geschrieben von: Michael Grube
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Hamburgs St. Michaelis ist sicher eine, wenn nicht sogar die bekannteste Kirche Norddeutschlands. Eingeweiht im Jahre 1661, brannte sie nach einem Gewitter im Jahre 1750 bis auf die Grundmauern nieder. Für den Wiederaufbau wurde der Kirchenbaumeister Ernst Georg Sonnin verpflichtet. 1762 wurde der Neubau eingeweiht, diesmal mit einem riesigen Grundgewölbe versehen.
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Geschrieben von: Michael Grube
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Ein Dorf verschwindet - und das am Rande einer deutschen Großstadt zum Ende des zwanzigsten Jahrhunderts. - Das kleine Dorf Altenwerder existierte schon lange, bereits Ende des 14. Jahrhunderts wurde es erwähnt. An der Süderelbe gelegen, lebten die meisten Bewohner vom Fischfang oder Landwirtschaft. Im Jahre 1937 wurde Altenwerder in die Stadt Hamburg eingemeindet, genauer in das Ortsamt Süderelbe. Während des Krieges mußte der kleine Ort einige Bombenangriffe über sich ergehen lassen, da der Hafen (so. z.B. auch der U-Boot-Bunker ELBE II) nicht weit entfernt war. Bis 1973 war die Einwohnerzahl bereits auf rund 2000 angestiegen. Soweit hört sich das an wie eine ganz normale (zugegebenermaßen kurzgefasste) Dorfchronik.
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