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Zivile Bauten
Abgesiedelte Orte, ehemalige Kliniken und Heilstätten, Bäder und Badeanstalten, Sportanlagen, Vergnügungsparks und andere zivile Bauten
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Die West Pier von Brighton - vom Glanz vergangener Zeiten |
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Geschrieben von: Rudolf Mönnich
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Freitag, den 04. Dezember 2009 um 00:38 Uhr |
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Im Jahr 2002 konnte man Bilder in den Medien sehen, die eine brennende Pier zeigten. Schon damals war klar, wie hoch der durch die Flammen verursachte Schaden sein würde. Die Rede ist von der West Pier in Brighton - ein denkmalgeschütztes Bauwerk, dessen heutiger Wiederaufbau Unsummen verschlingen würde. Und so sind die vorhandenen Reste der Pier fast ohne jede Erinnerung an den Glanz vergangener Zeiten dem Verfall preisgegeben.
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Geschrieben von: Oliver Schmidtgen
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Sonntag, den 20. Juli 2008 um 19:00 Uhr |
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Das Nürnberger Volksbad wurde im Vergleich zu seinen Pendants in anderen großen Städten relativ spät, nämlich in den Jahren 1911 bis 1913 errichtet. Zu diesem Zeitpunkt war beispielsweise das "Müllersche Volksbad" in München schon seit zehn Jahren in Betrieb. Bereits in den Jahrzehnten vor Beginn des zwanzigsten Jahrhunderts gab es entsprechende Vorstöße seitens der Stadt, in Nürnberg eine öffentliche Badeanstalt zu errichten. Bedarf für eine solche Einrichtung bestand in so fern, dass sich die Bevölkerung in der Zeit von 1850 bis 1910 nahezu versiebenfachte - 1910 waren es bereits 350.000 Menschen.
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Geschrieben von: Michael Berndt
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Donnerstag, den 27. Januar 2005 um 01:00 Uhr |
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Direkt unterhalb der Oberhafenbrücke, am Ende der Stockmeyerstraße und ganz in der Nähe der Deichtorhallen steht versteckt ein eigentümliches Gebäude, die fast schon legendäre Oberhafenkantine. Als sogenannte "Kaffeeklappe" diente sie über 70 Jahre hinweg der Verpflegung der Hafenarbeiter auf ihrem täglichen Weg zur Arbeit. Kantinen und Kaffeeklappen gehörten früher zum Bild des Hafens wie die Kräne und Kaianlagen. Heute sind diese Versorgungseinrichtungen verschwunden. Nur die Oberhafen-Kantine hat die Zeit überstanden und gehört heute zu der wenigen außen und innen original erhaltenen Kleinbauten aus den zwanziger Jahren des 20. Jahrhunderts. |
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Waldkrankenhaus Wintermoor |
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Geschrieben von: Michael Grube
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Montag, den 14. Juni 2004 um 01:00 Uhr |
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Als Anfang der vierziger Jahre die Bombenangriffe auf deutsche Großstädte immer häufiger wurden, stieg der Bedarf an Krankenhausplätzen stark an. Wie viele andere Städte baute auch Hamburg nun verstärkt Ausweichkrankenhäuser in ländlichen Gebieten des Umlands, um die steigende Zahl an Patienten einigermaßen sicher bewältigen zu können.
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Königsquelle Bad Wildungen |
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Geschrieben von: Peter Roegner
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Montag, den 11. März 2002 um 01:00 Uhr |
Die erste bekannte Bebauung im Wildetal zu Füßen des Schlosses Friedrichstein wurde im Jahre 1863 errichtet. Es handelte sich dabei um ein kleines Hotel, das dazu diente, Reisende aus Richtung Wabern aufzunehmen. Da Bad Wildungen erst 1884 einen eigenen Bahnhof erhielt, waren die Reisenden froh, ihrer mehr oder weniger bequemen Kutsche zu entkommen - zumindest dachten das die Betreiber.
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Die Tribüne im Hirschbachtal |
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Geschrieben von: Martin Klar
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Montag, den 13. August 2001 um 01:00 Uhr |
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Im Hirschbachtal in der Oberpfalz wurde 1937 ein Teilmodell des Deutschen Stadions im Maßstab 1:1 errichtet. Es bestand aus fünf Rängen, die im Probemodell mit unterschiedlichen Neigungswinkeln ausgeführt wurden, um die Sichtverhältnisse zu ermitteln. |
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Grenzsteinlinie Hannover-Preußen 1837 von Wiedensahl bis Bad Laer |
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Geschrieben von: Jörg Feldmann/Tanya van der Wacht
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Dienstag, den 14. April 2009 um 16:21 Uhr |
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Die Grenze zwischen Preußen und Hannover von 1837? Längst vergessen, sollte man denken. Aber weit gefehlt – sie bildet nicht nur abschnittsweise noch heute die Grenze zwischen Bundesländern, sondern zeigt sich entlang dieser immer noch ganz unerwartet in Form historischer Grenzsteine. Jörg Feldmann hat sich auf eine Spurensuche nach diesen fast vergessenen Relikten gemacht.
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Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, den 13. September 2012 um 11:28 Uhr |
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Der Neon-Friedhof von Las Vegas |
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Geschrieben von: Michael Grube
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Sonntag, den 12. November 2006 um 02:00 Uhr |
Glühende Hitze, etwas niedriges Buschwerk, ein paar alte Telefonmasten und sonst nichts als Wüstensand. Doch inmitten dieser Einöde liegen riesige Objekte, Reklameschilder mit Tausenden und Abertausenden von Glühbirnen, inzwischen glanzlos gewordene Relikte vergangener Zeiten. Wir sind auf dem "Neon-Boneyard" von Las Vegas.
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Das Olympische Dorf von 1936 - Elstal |
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Geschrieben von: Michael Grube
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Freitag, den 18. Juni 2004 um 01:00 Uhr |
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Bereits 1906 hatte sich Deutschland als Austragungsort für die Olympischen Spiele beworben und den Zuschlag erhalten. Dann kam der Erste Weltkrieg und die Spiele fanden nicht statt. In den Zwanziger Jahren bewarb man sich erneut - diesmal für die Spiele im Jahre 1936 - und wurde 1931 vom Internationalen Olympischen Komitee erneut ausgewählt. |
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Lopau - Geisterort am Rande des Truppenübungsplatzes |
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Geschrieben von: Michael Grube
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Dienstag, den 14. Mai 2002 um 01:00 Uhr |
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Der kleine Ort Lopau am Nordrand des Truppenübungsplatzes Munster-Nord ist weder schatzsucherisch noch für Bunkerforscher interessant, dafür ist er aber (fast) ein richtiges Geisterdorf. Aber fangen wir mal von vorne an:
Im Jahre 1293 wurde Lopau das erste Mal erwähnt, damals gab es drei Hofstellen, von denen heute noch zwei erhalten sind. Um 1900 hatte das Dorf 123 Einwohner und eine Schule konnte gebaut werden. |
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Die Gewölbe unter St.Michaelis |
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Geschrieben von: Michael Grube
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Samstag, den 27. Oktober 2001 um 01:00 Uhr |
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Hamburgs St. Michaelis ist sicher eine, wenn nicht sogar die bekannteste Kirche Norddeutschlands. Eingeweiht im Jahre 1661, brannte sie nach einem Gewitter im Jahre 1750 bis auf die Grundmauern nieder. Für den Wiederaufbau wurde der Kirchenbaumeister Ernst Georg Sonnin verpflichtet. 1762 wurde der Neubau eingeweiht, diesmal mit einem riesigen Grundgewölbe versehen. |
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Hamburg Altenwerder - ein Dorf verschwindet |
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Geschrieben von: Michael Grube
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Mittwoch, den 29. November 2000 um 01:00 Uhr |
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Ein Dorf verschwindet - und das am Rande einer deutschen Großstadt zum Ende des zwanzigsten Jahrhunderts. - Das kleine Dorf Altenwerder existierte schon lange, bereits Ende des 14. Jahrhunderts wurde es erwähnt. An der Süderelbe gelegen, lebten die meisten Bewohner vom Fischfang oder Landwirtschaft. Im Jahre 1937 wurde Altenwerder in die Stadt Hamburg eingemeindet, genauer in das Ortsamt Süderelbe. Während des Krieges mußte der kleine Ort einige Bombenangriffe über sich ergehen lassen, da der Hafen (so. z.B. auch der U-Boot-Bunker ELBE II) nicht weit entfernt war. Bis 1973 war die Einwohnerzahl bereits auf rund 2000 angestiegen. Soweit hört sich das an wie eine ganz normale (zugegebenermaßen kurzgefasste) Dorfchronik. |
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