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Luftfahrt/Luftwaffe
Flugplätze, Einsatzhäfen, Fliegerhorste, Versuchsstellen der Luftwaffe und ähnliche Anlagen aller Epochen.
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Geschrieben von: Volker Apfeld
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Dienstag, den 25. August 2009 um 22:19 Uhr |
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Borkum ist mit rd. 30,7 km² die größte der sieben Ostfriesischen Urlaubsinseln. Die Einwohnerzahl beträgt rd. 5.300 Einwohner. In der Hauptsaison kommen ca. 18.000 Gäste hinzu. Was der Besucher heute nur noch an wenigen Stellen sehen kann: Borkum war einst eine waffenstarrende Festung im Meer. Neben diversen Bunker- und Artilleriestellungen - die schwersten mit einem Kaliber von 28 cm - waren am nordwestlichsten Außenposten Deutschlands in beiden Weltkriegen auch Seeflieger und bis 1996 die Bundesmarine stationiert.
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Flugzeugwerk und Flugplatz Wenzendorf |
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Geschrieben von: Manfred Messer
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Donnerstag, den 27. Januar 2005 um 01:00 Uhr |
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Nach der Machtübernahme der Nationalsozialisten im Jahr 1933 traf das Reichsluftfahrtministerium Vorkehrungen zum Aufbau einer starken Reichsluftwaffe. Offenbar auf die direkte Anregung des Ministeriums hin wurden eine Vielzahl von Firmen in Deutschland aufgefordert, ihren Betrieben Flugzeugbausparten anzugliedern bzw. die Kapazitäten ihrer Luftwerften auszuweiten. Das Deutsche Reich stellte zu diesem Zweck Großbauaufträge in Aussicht und übernahm zu einem erheblichen Teil die Finanzierung dieser Flugzeugwerke. |
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Autobahn-Flugplätze (Notlandeplätze NLP-Str) |
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Geschrieben von: Michael Grube
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Montag, den 14. Juni 2004 um 01:00 Uhr |
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Die "Straßen des Führers", so nannte die Nazi-Propaganda das noch junge und unvollständige Netz der Reichsautobahnen gerne. Als zivile und sicherlich auch militärische Verkehrsadern geplant, war die mögliche Nutzung zur Einrichtung provisorischer Flugplätze zunächst überhaupt nicht geplant. Als gegen Ende des Krieges die Zahl der noch intakten Flugplätze immer weiter sank, wurde der Reichsminister der Luftfahrt Göring aber recht schnell auf diese Möglichkeit aufmerksam und so gewann die Autobahn in dieser Hinsicht rasch an Bedeutung. Gerade die damals brandneuen "Düsenjäger" wie die Me-262 profitierten von einer befestigten und ausreichend langen Start- und Landebahn. Gefordert war eine Startbahn von 1700m Länge mit einem Landestreifen von 350m.
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Luftfahrtforschungsanstalt Hermann Göring, Braunschweig-Völkenrode |
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Geschrieben von: Michael Grube
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Samstag, den 15. Februar 2003 um 01:00 Uhr |
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Nach dem Ende des Ersten Weltkriegs untersagte der Versailler Vertrag Deutschland jegliche Luftfahrtforschung im Bereich des Motorflugs. Dennoch begann das Reichswehrministerium bereits 1920 schon wieder mit der Vorbereitung zur Einrichtung einer Fliegertruppe und natürlich der zur Entwicklung und Produktion eigener Flugzeuge. Nur wenige Jahre später entstanden die ersten Forschungseinrichtungen, darunter beispielsweise auch die DVL (Deutsche Versuchsanstalt für Luftfahrt). Nach der Machtübernahme durch die Nationalsozialisten und der anschließenden Schaffung eines eigenen Reichsluftfahrtministeriums wurden die Bemühungen um die Luftrüstung wesentlich verstärkt.
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Fliegerhorst und Luftzeugamt Rotenburg/Wümme |
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Geschrieben von: Michael Grube
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Donnerstag, den 30. Mai 2002 um 01:00 Uhr |
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Im Jahr 1936 wurde in der Nähe von Rotenburg/Wümme mit dem Bau eines Luftzeugamtes mit angeschlossenem Fliegerhorst und Kasernenbereich begonnen. Schon Anfang 1937 zogen die ersten Truppenteile, aus Göttingen kommend, auf dem Gelände ein. Das Luftzeugamt wurde bereits zu Beginn des Krieges ins schlesische Liegnitz verlegt, es verblieb lediglich ein Flak-Versuchsbereich und eine Flugzeugwerft am Standort. |
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Geschrieben von: Michael Grube
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Mittwoch, den 23. Mai 2001 um 01:00 Uhr |
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chon Ende 1933 wurde im Bereich des Fassbergs zwischen Munster und Celle unter größter Geheimhaltung mit dem Bau eines Flugplatzes begonnen. Ausschlaggebend für die Standortwahl waren die Nähe zu verschiedenen Fliegerschießplätzen und die gute Tarnung durch ausgedehnte Waldgebiete. Die ansässigen Landwirte waren darüber natürlich nicht gerade erfreut, verloren sie hierdurch doch viel Land und ernteten dafür nichts als Unruhe und Einschränkungen. Zunächst wurde ein Anschlußgleis geschaffen, um den Materialtransport zu erleichtern. Kurz darauf war das Flugfeld mehr oder minder fertiggestellt, ebenso drei Hallen und einige Unterkunfts-Baracken (diese wurden später durch feste Gebäude ersetzt). Zunächst gab es Probleme mit dem Boden, der die schweren Bomber kaum aushielt. Durch umfangreiche Erdarbeiten und Einrichtung betonierter Startbahnen wurden diese aber gelöst.
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Einsatzhafen Kohlenbissen |
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Geschrieben von: Michael Grube
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Samstag, den 31. März 2001 um 01:00 Uhr |
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Im Jahre 1937 wurde bei Kohlenbissen, einer winzigen Siedlung ganz in der Nähe von Munster in der Lüneburger Heide, ein Einsatzhafen eingerichtet. Zunächst wurde die Heidefläche gerodet, mit Erde eingeebnet und mit Gras bepflanzt. Am Bau beteiligt war u.a. die Luftwaffenbaukompanie 59/XI. Es sollte aber doch bis 1941 dauern, bis der Platz und die dazugehörigen Gebäude bezogen werden konnten, erst im Sommer 1942 wurde er das erste Mal angeflogen. Damals war der Platz von militärischen Einrichtungen nur so umringt. Die Kampfstoff-Fabriken im Nordosten, Munsterlager im Osten, Truppenübungsplätze im Norden und Süden, Die Luftmunitionsanstalt Oerrel im Südwesten und die Munitionsanstalt Dethlingen im Südosten. Eigentlich erstaunt diese Tatsache, da sie ja die gesamte Gegend als Angriffsziel wesentlich attraktiver machte und die Erfolgschanchen eines Angriffs deutlich steigerte. |
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Geschrieben von: Michael Grube
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Samstag, den 26. Januar 2008 um 01:55 Uhr |
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Wendover, Utah - das ist ein kleiner Ort mit rund 1.500 Einwohnern an der Grenze zwischen den US-Bundesstaaten Utah und Nevada. Mehr als 170km westlich von Salt Lake City liegt Wendover am Rande der riesigen Salzwüste Utahs mitten im sprichwörtlichen Nichts. Einige Meilen entfernt liegt die Strecke, auf der von Zeit zu Zeit einige Unablässige versuchen, den "Land Speed Record", also den Geschwindigkeits-Weltrekord zu Lande, zu brechen - die Bonneville Salt Flats. Auf der anderen Seite der Grenze, im Ortsteil West Wendover, der zu Nevada gehört, versuchen die Leuchtreklamen einiger Kasino-Hotels, Reisende zu locken - dahinter beginnt wieder die Wüste. Und doch hat dieser winzige und unscheinbare Ort nicht unerheblichen Anteil an der Weltgeschichte des zwanzigsten Jahrhunderts.
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Werksflugplatz der Rheinmetall-Borsig AG Unterlüß |
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Geschrieben von: Michael Grube
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Montag, den 14. Juni 2004 um 01:00 Uhr |
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Im März 1938 erhielt die Rheinmetall-Borsig AG vom Luftamt Braunschweig die Genehmigung, einen Landeplatz in der Nähe des Werks-Schießplatzes Unterlüß anzulegen. Die Benutzung wurde auf werkseigene Flugzeuge und Personen eingeschränkt, die dort dienstliche Aufgaben zu erledigen hatten. Noch im selben Jahr wurde eine Flugzeughalle mit befestigtem Hallenvorfeld und Werkstatt sowie einige Nebengebäude errichtet. Die Halle erhielt den Namen "Udet-Halle", der Platz hieß dementsprechend "Udet-Feld" (Nicht zu verwechseln mit der gleichnamigen Erprobungsstelle in Polen!). |
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Geschrieben von: Michael Grube
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Mittwoch, den 10. September 2003 um 01:00 Uhr |
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Spätestens seit dem Besuch des Dalai Lama im Oktober 1998 hat wohl fast jeder schon einmal von Camp Reinsehlen gehört. Doch dahinter steckt mehr als nur ein Ort für eine Großveranstaltung. |
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Flugplatz und Erprobungskommando Lärz |
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Geschrieben von: Michael Grube
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Sonntag, den 17. November 2002 um 01:00 Uhr |
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Die Geschichte der Erprobungsstelle Rechlin begann bereits 1917/1918, als ein erster Flugplatz für das Kaiserliche Heer eingerichtet wurde. In den Folgejahren bis 1933 wurde Sportfliegerei betrieben und dabei auch der Ausbau zur Erprobungsstelle vorbereitet. Die E-Stelle bestand während der NS-Zeit aus insgesamt drei Flugplätzen, die dicht beieinander lagen: Rechlin, Roggenthin und Lärz. In diesem Artikel haben wir uns vorerst auf den letztgenannten Flugplatz konzentriert, Ergänzungsberichte über die weiteren Anlagen der E-Stelle werden voraussichtlich später folgen. |
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Geschrieben von: Michael Grube
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Dienstag, den 21. Mai 2002 um 01:00 Uhr |
Im Jahr 1935 pachtete die deutsche Luftwaffe ein größeres Gelände (rund 188ha) nördlich der Gemeinde Dedelstorf, um dort einen Fliegerhorst einzurichten. Der Bau begann 1936, gleichzeitig mit dem einer Luftwaffen-Siedlung im nahegelegenen Hankensbüttel. In einem zweiten Bauabschnitt wurde von 1938 bis März 1939 u.a. die Rollbahn und das Kasino ("nur vom Feinsten") errichtet. Während dieser Bauphase wurden zeitweise bis zu 1.000 sog. "Fremdarbeiter, also meist Zwangsverpflichtete, eingesetzt. 1937 bekam das Gelände einen eigenen Gleisanschluß, der 1941 nochmals erweitert wurde.
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Geschrieben von: M.Klages & M.Grube
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Samstag, den 05. Mai 2001 um 01:00 Uhr |
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Der Flugplatz Celle-Scheuen
Fliegerische Aktivitäten im Raum Celle gab es schon seit Anfang des 20.Jahrhunderts. In einer zeitgenössischen Anzeige der hiesigen Zeitung an einem Tag des Jahres 1910 wurde die Celler Bevölkerung aufgerufen, zur Scheuener Heide zu wandern, um dort den Flugversuchen eines Herrn Schlüter mit seinem Flugapparat beizuwohnen. Somit kann man zu Recht behaupten, daß in Scheuen das erste Fluggelände im Umkreis um Celle vorhanden war. |
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