Sperranlage Nordkorea

Vorbereitete Sperren, Sperranlagen und zugehörige Infrastruktur
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Buddelflink
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Sperranlage Nordkorea

Beitrag von Buddelflink » 26.03.2013 20:01

Einen sehr kurzen Einblick in Sperranalgen kann man ab Minute 23:12 sehen.

https://www.youtube.com/watch?v=W98HazOYNHk

Andreas

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Oliver
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Beitrag von Oliver » 13.06.2013 09:05

Hi zusammen,

Sperranlagen gibt es in Nordkorea noch relativ häufig. Meistens handelt es sich um Fallkörpersperren in Form von hohen Betontürmen. Meist 2x3 Stück als eine Einheit. Oft sin diese Sperren auch mit Propagandalosungen verziert. Interessant ist, dass mit dem Thema relativ offen umgegangen wird. In unserer Reisgruppe kam nämlich die Frage auf um was es sich bei den "Türmen" handelt. Die Antwort der Reikseleitung ar dann das sind Verzierungen die auch als Panzersperren dienen können.
Innerhalb der DMZ (Demilitarisierte Zone) gibt es auch Grabensperren. An einigen Stelen gibt es im Land auch "Drachenzähne" z.B. Flussniederungen und bestimmte Strandabschnitte.

An vielen Tunneln befinden sich auch zuätzliche Fallkörpersperren, so dass die Ein- bzw. Ausfahrt aus dem Tunnel erschwert werden kann.

Soweit mal meine eigenen Erkenntnisse aus einer umfassenden Nordkorea Reise.

Gruß
Oliver

vwk70
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Beitrag von vwk70 » 30.04.2014 16:58

Die Autobahnraststätte zwischen Pjöngjang und Panmunjom
http://data5.blog.de/media/228/3895228_d4c11fa591_s.jpg
soll auch als Sperre dienen. Unser Reiseleiter erklärte uns ganz offen die Konstruktion, wonach bei Bedarf die beiden Treppenhäuser weggesprengt werden sollen, damit das Gebäude herunterkracht und die Straße blockert.

Wobei das Konzept einen erheblichen Haken aufweist: neben den Gebäude ist sehr viel Platz. Dort befinden sich die Parkplätze, vor allem die LKW- und Busparkplätze. Da kommt auch das größte Trumm von Panzer vorbei...


Ach ja, unser sehr erfahrene Reiseleiter (er hatte Ende der 80er in der DDR studiert und durfte 2004 für mehrere Wochen wieder nach Deutschland reisen) behauptete, daß nordkoreanische Ingenieure sich hierbei von einer deutschen Brückenraststätte hätten inspirieren lassen, die im Kalten Krieg mit genau diesem Hintergedanken gebaut worden sei. Könnte er das Rasthaus "Frankenwald" gemeint haben? "Dammer Berge" ist ja ein bißchen zu weit westlich, um diesem Zweck zu dienen. Wenn der pöhse, von Osten kommende Feind dort angekommen wäre, wäre der Drops eh gelutscht gewesen. Außerdem ist die A1 dort keine Ost-West-Autobahn.
Andererseits meinte er, daß sich diese Brückenraststätte in der DDR befunden hätte?!

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Oliver
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Beitrag von Oliver » 30.04.2014 20:57

Moin,

also Frankenwald lag ja so gut wie an der Grenze. Zudem befand sich wohl an dem Restaurant auch die Dienstsstelle von Zoll/ Polizei, sofern man dem Wiki Eintrag Glauben schenken darf. Ich selbst habe an das Restaurant keine Erinnerung aus der "Vorwende-Zeit".

Wie es mit Sperren auf dem Gebiet der DDR ausgehen hat (also Sperren gegen NATO-Truppen) ist mir nicht bekannt, daher kann ich auch nicht sagen in wie weit die besagten Erinnerungen plausibel sind.

Gruß
Oliver

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MikeG
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Beitrag von MikeG » 01.05.2014 10:32

Moin!

Bitte verlegt diese Diskussion doch in einen anderen (neuen) Thread und lasst uns hier bei eigentlichen Thema bleiben. Danke!

Mike

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