ELOKA Objekte des Ostens

Elektronische Aufklärung ab 1945 (ELOKA / SIGINT / COMINT / ELINT / EW)
Antworten
K Pagel
Forenuser
Beiträge: 112
Registriert: 11.01.2008 20:44
Ort/Region: 19230 Kuhstorf

Beitrag von K Pagel » 14.01.2019 12:42

Buddelflink hat geschrieben:
MikeG hat geschrieben: Mich interessiert vorallem was aus der "Funkaufklärungszentrale Nord" in Rüggow noch übrig ist. Was wurde dort überhaupt gemacht? Liefen da nur die "Drähte zusammen" oder wurde direkt dort Aufklärung betrieben?
Na Maik, da kennst Du ja doch eines der Objekte die ich nennen wollte. Aber vielleicht sind ja die beiden außenliegenden Objekte neben Rüggow noch nicht bekannt bzw. deren Wechselstellungen. Fotos zu Rüggow habe ich noch keine, dort wollte ich als nächstes hin (in den kommenden 10 Tagen)

Zuerst jedoch zum Objekt der Fernaufklärer in Schlagsülsdorf (hoffentlich noch nicht im Forum erwähnt ;-) )

Darauf gestoßen bin ich vor ca. 2 Jahren. Allerdings bin ich damals am Objekt vorbeigefahren weil ich dieses unscheinbare Einfamilienhaus überhaupt nicht beachtet habe. Ein Jahr später war ich nocheinmal vor Ort und habe auf Grund der vorliegenden Unterlagen (hier muß es etwas geben.nochmals genau hingesehen. Und siehe da, im Vorgarten des Einfamilienhauses fanden sich die letzten Reste aus der Zeit des kalten Krieges: 3 Fundamente für die Abspannvorrichtung des ehemaligen Gittermastes, Teile der alten Umzäunung sowie dieser alte Anschlußkasten für Fm Technik. Ich hatte übrigens das erste im zweiten Beitrag im NVA- Forum auch gepostet woauf sich jemand meldete, der das Objekt tatsächlich erkannt hat. Auf Rügen SOLL es angeblich noch ein Objekt gegeben haben (lt. Wolf im NVA Forum).
Ich muss das noch mal hochholen und hoffe, das nicht schon mal gemacht zu haben :lol:. SCHLAGSÜLSDORF war kein Objekt der Fernaufklärung der NVA sondern der Funk- und Funktechnischen Aufklärung. Genutzt wurde es nach der Aufgabe des Objekts in DIESDORF (1983?) durch die 3 FuFuTAK der Divisionen des MB-V im vierwöchigen Wechsel, zuerst noch mit der normalen Fahrzeug- und Geräteausstattung der Kompanien (nur für die Auswerter gab es ein Zelt). Nach Sanierung, Um- und Ausbau des Hauses zogen die Auswerter und der Chiffrierer in das Erdgeschoß und die FuAkl in das Dachgeschoß. Der Mast wurde aus DIESDORF hierher umgesetzt. Nach meiner Zeit wurde das Objekt noch erweitert, auf dem weiter Richtung Westen liegenden Hügel stand dann (zeitweilig ?) ein Peiltrupp und eine funktechnische Aufklärungsstation RPS-6. Das Personal war im GT-Objekt bei SCHATTIN untergebracht und wurde auch von dort versorgt. Wie ich schon anderweitig schrieb, ich war von 1972 bis 1984 Angehöriger der FuFuTAK des AB-8, davon seit 1978 Auswerter.

Edit: Man sollte doch erst ALLES lesen, hatte ich natürlich doch schon mal so ähnlich geschrieben. :megawut:

Thunderhorse
Forenuser
Beiträge: 300
Registriert: 21.07.2006 13:41
Ort/Region: Bayern

Re: ELOKA Objekte des Ostens

Beitrag von Thunderhorse » 19.01.2020 10:26

MDR, u.a. mit einem Beitrag zum Objekt Blitz - Eienacher Haus / Ellenbogen in der thüringischen Rhön.

Mediathek:
Schild und Schwert der Partei. Aufstieg und Fall der der Staatssicherheit.
https://www.mdr.de/tv/programm/video-37 ... 2e94c.html

Etwas abgeändert.
https://www.mdr.de/tv/programm/sendung8 ... 8bc81.html
Wie Gebäude der DDR-Staatsicherheit heute genutzt werden
MfG. TH

Antworten

Zurück zu „Kalter Krieg - ELOKA / SIGINT / Fernmeldeaufklärung“