Es gibt sie auch heute noch...

Vorbereitete Sperren, Sperranlagen und zugehörige Infrastruktur
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Geograph
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Re: Es gibt sie auch heute noch...

Beitrag von Geograph » 15.09.2020 23:59

  • Zwischen Grafelde und Wrisbergholzen (L 489) befand sich bis 2001 das bereits von Burgblick erwähnte Sperrobjekt »HI 0126«.
  • Die K 132 östlich der Ortschaft Westfeld besaß zwei vorbereitete Sperranlagen (»HI 0131« und »HI 0130«); die Rückbaumaßnahmen erfolgten 2000.
  • Ein Wirtschaftsweg nördlich der Ortschaft Segeste war im Bereich einer Eisenbahnunterführung mit einer Trichtersperre versehen (»HI 0132«; Rückbau 1996).
  • Im Verbindungsweg zwischen den Ortschaften Sehlem und Everesen gab es zwei vorbereitete Sperranlagen (»HI 0120« und »HI 0121«), die 1998 rückgebaut wurden.

Grüße
GEOGRAPH
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Pinguin der 2.
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Re: Es gibt sie auch heute noch...

Beitrag von Pinguin der 2. » 16.09.2020 11:37

So einen Schacht gab es noch bis ca 2005 am Altengammer Hauptdeich. Dort verläuft die Straße auf dem Deich. Bei einer Sprengung wären die gesamten VierundMarschlande naß geworden.
sapere aude

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klaushh
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Beitrag von klaushh » 16.09.2020 13:50

Moin!

.....allerdings nur bei Elbehochwasser im Frühjahr oder Herbst.

Gruß
klaushh
Bei Interesse für Bunker und unterirdische Bauwerke in Hamburg mal http://www.hamburgerunterwelten.de besuchen!

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Re: Es gibt sie auch heute noch...

Beitrag von Geograph » 16.09.2020 15:00

Pinguin der 2. hat geschrieben: 16.09.2020 11:37 So einen Schacht gab es noch bis ca 2005 am Altengammer Hauptdeich. Dort verläuft die Straße auf dem Deich. Bei einer Sprengung wären die gesamten VierundMarschlande naß geworden.
klaushh hat geschrieben: 16.09.2020 13:50 .....allerdings nur bei Elbehochwasser im Frühjahr oder Herbst. …


Hallo,

bei dem angesprochenen Sperrobjekt »HH 0022« in Altengamme handelte es sich nicht um eine Trichtersperre, sondern um eine Trägersteckperre, die 1984 errichtet und 2005 rückgebaut wurde.


Grüße
GEOGRAPH

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Re: Es gibt sie auch heute noch...

Beitrag von Pinguin der 2. » 16.09.2020 16:46

Danke, gut zu wissen, hatte damals als Urlaubsvertretung S3 im VBK10 mit den Wallmeistern zu tun, die den Rückbau einleiteten.
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Re: Es gibt sie auch heute noch...

Beitrag von Burgblick » 18.09.2020 21:50

Gab es eigentlich "begeitende" Maßnahmen zur Verteidigung der gesprengten Straße in Wrisbergholzen? So eine Häufung von Sperren macht ja schon den Eindruck, das hier eine Schwerpunktbildung der Verteidigungsmaßnahmen erfolgen sollte. Oder wurde das Gelände nur artilleristisch vermessen, um die stockenden Kolonnen durch indirektes Feuer zu bekämpfen.

Danke GEOGRAPH für die tollen Bilder und Informationen.

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Pinguin der 2.
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Re: Es gibt sie auch heute noch...

Beitrag von Pinguin der 2. » 19.09.2020 14:25

Eine Sperre ist wertlos, solange sie nicht überwacht wird. Selbstverständlich werden stockende Kolonnen mit allen verfügbaren Mitteln aus der Luft und am Boden angegriffen. Oder sie sollen nur in vermessene Gebiete gelenkt werden um dort zerschlagen zu werden.
sapere aude

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