Hamburger Fernsehturm

Fabriken, Kraftwerke, Zechen ...
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petzolde
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Beitrag von petzolde » 09.05.2005 21:45

Was steckt in den 40.000 Euro/Monat drin? Pacht? Strom? Wasser? Versicherungen?
Egal was drin ist: Nach meiner Einschätzung sind 40.000 Euro/Monat ein Betrag, mit dem man signalisiert, daß man eigentlich keinen Mieter will...
gruß EP

grisubearhh

Beitrag von grisubearhh » 17.05.2005 13:41

40.000 Euro u.a. dafür, das sich das Restaurant um den Turm dreht.... möchte nicht wissen, was das an Strom frisst...

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manni
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Beitrag von manni » 18.05.2005 01:25

Nicht unerheblich schlug wohl auch zu Buche, dass sich wegen Platzmangels im Restaurantgeschoss die Hauptküche unten in der Hof-/Parkgaragenebene befand und daher sehr viel mit dem Betriebsaufzug nach oben befördert werden musste. Dies dürfte auch bei einer Neueröffnung nicht viel anders zu machen sein. Ich glaube allerdings, das die alte Küche mitsamt der bisherigen Garagenflächen den Umbauten zum Opfer gefallen ist.

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Beitrag von lars » 18.05.2005 12:32

Moin,
möglicherweise nicht nur aus Platzgründen, auf http://www.w-akten.de/technik.phtml steht u.a. zu lesen :

Im "Telerestaurant" darf aus Brandschutzgründen nicht gekocht werden. Die Speisen werden daher in einer Küche im Keller des Fernsehturmes gekocht und oben nur aufgewärmt.

Gruß Lars

ps. habe keine genauen Daten gefunden, glaube aber daß der Drehantrieb gar nicht soviel Strom braucht, es wird ja nur über eine sehr große Untersetzung eine Bewegung aufrechterhalten, ohne Bremsen/Beschleunigen etc.

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Beitrag von Gravedigger » 18.05.2005 12:34

Ich denke mal, das jede Menge Kohle für die Wartung der Drehmechanik drauf geht. Die Lager und so werden ja wahrscheinlich auch regelmäsig geschmiert werden müssen.

CU Markus
Zivilisation bedeutet, sich gegenseitig zu helfen von Mensch zu Mensch, von Nation zu Nation. (Henry Dunant)

Gast

Beitrag von Gast » 18.05.2005 13:09

manni hat geschrieben:Nicht unerheblich schlug wohl auch zu Buche, dass sich wegen Platzmangels im Restaurantgeschoss die Hauptküche unten in der Hof-/Parkgaragenebene befand und daher sehr viel mit dem Betriebsaufzug nach oben befördert werden musste. Dies dürfte auch bei einer Neueröffnung nicht viel anders zu machen sein. Ich glaube allerdings, das die alte Küche mitsamt der bisherigen Garagenflächen den Umbauten zum Opfer gefallen ist.
Halt das ist eine feuerpolizeiliche Bestimmung, sowohl der Muenchner Olympiaturm als auch der Berliner Fernsehturm muessen, am Boden kochen bzw vorkochen und die Mahlzeiten hochschaffen, wo sie dann wieder erwaermt werden.
Kam im letzten Jahr in mehreren Reportagen.

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Beitrag von skyper » 25.06.2005 21:25

brucemclaren hat geschrieben:Um mein altes Thema wieder aufzugreifen: leider gibt es im Moment nur negative Nachrichten in Sachen Fernsehturm: Auf Grund einer zu engen Not-Treppe wird wohl kein öffentlicher Betrieb mehr erlaubt werden.

Weiß jemand mehr dazu? Ich habe das leider nur mal irgendwo aufgeschnappt.
Ich hab den Turm mal vor einigen Jahren als Azubi mal "zu Fuß" Besucht mit einen Kollegen... und da war im Turm eine Stelle im Treppenhaus, die sehr eng war, so das ein normaler Mensch da gerade durchpassen würde.

Nette Anekdote am Rande:
Von den Mitarbeitern des Turmes, wurde diese Stelle "Neumann-Filter" geannt, da diese Person aus dem Kollegenkreis wohl zu dick wäre für diese Stelle und somit nicht auf dem Turm dürfte... :lol:

Gast

Beitrag von Gast » 04.07.2005 11:43

Moin zusammen,

ist ja zum echten Schandfleck verkommen, der gute alte Telemichel.
Aber es tut sich wieder was. Es wird in 25 Metern Höhe eine Platform angebracht. Dort sollen bis zu sieben Satschüsseln angebracht werden. Außerdem soll er gesandstrahlt und neu gestrichen werden. Ich hab einen Zeitungsausschnitt der Hamburger Morgenpost vom 03.07.2005 mit beigefügt.


TELEMICHEL | 04.07.2005

Was fummeln die Jungs da rum?
THOMAS HIRSCHBIEGEL

Warum in 25 Metern Höhe eine neue Plattform entsteht

Unser Telemichel bekommt eine neue Satellitenbühne: In 25 Metern Höhe werkeln Monteure zurzeit an einer Stahlträgerkonstruktion.

Hintergrund der Arbeiten: der geplante Abriss des Fernsehturm-Betriebsgebäudes an der Lagerstraße - es muss der Messe-Erweiterung weichen. Auf dessen Dach stehen Satellitenschüsseln mit einem Durchmesser von bis zu vier Metern, die Teil des Handy-Netzes sind. Bis zu sieben solcher Schüsseln sollen künftig auf der neuen Plattform untergebracht werden. Auch auf einer neuen Messehalle werden später Satellitenschüsseln installiert. Die Hamburg-Messe bezahlt die neue Satellitenbühne, weil sie vom Betreiber des Telemichels, der "Deutsche Funkturm GmbH", das Areal des alten Betriebsgebäudes übernommen hat.

Noch im August starten weitere Arbeiten am Fernsehturm: So wird das 272 Meter hohe Gebäude gesandstrahlt und neu gestrichen. Begehen werden die Hamburger es auf absehbare Zeit nicht mehr: Es gibt keine Pläne, Restaurant oder Aussichtsplattform wieder zu öffnen. Immerhin: Zur WM 2006 werden bunte Fußbälle auf den Turm projiziert.


VG
Sherlock

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manni
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Beitrag von manni » 04.07.2005 12:15

Sherlock (oder die Morgenpost?) hat geschrieben:... So wird das 272 Meter hohe Gebäude ...
Warum werden in der Morgenpost, aus der du wohl zitierst, aber auch im Abendblatt gerne und immer wieder meiner Meinung nach falsche Höhenangaben über den HHT verbreitet? War er nicht (nach Aufbau einer neuen Antenne, um 1980?) schon mal ~281 m hoch?

Gast

Beitrag von Gast » 04.07.2005 13:02

Moin,

nee nee ich war das nicht :-) ! Ich hab nur den Artikel so, wie er ist eingestellt. Nach offiziellen Angaben ist der Telemichel im übrigen 279,8 Meter hoch. Ich möchte das aber bitte nicht nachmessen.

Sherlock

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