Stollen entdeckt

Zivile und sonstige Bauten mit geschichtlichem Hintergrund und deutlichem Bezug zu den Fachthemen, die jedoch nicht eindeutig zuzuordnen sind
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Merlin92
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Stollen entdeckt

Beitrag von Merlin92 » 20.08.2012 18:37

Hallo,

meine Freunde und ich haben letztens im Waldgebiet hinter "Kielseng", einen Eingang zu einem Stollen entdeckt und haben diesen auch erkundet.

Sobald man durchs Loch gestiegen ist, geht der Stollen ca. 7 Meter gerade aus und dann links ca. 30 bis 40 Meter gerade aus, ist leider aber ab da verschüttet.

Das einzige was wir heraus finden konnten war das er wohl als Treibstoffleitung diente.

Meine frage nun, ob jemand genaueres weis über diesen Stollen, wo dieser genau endet oder oben es Pläne und Aufzeichnungen gibt?

Vielen Dank.
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klaushh
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Beitrag von klaushh » 20.08.2012 19:33

Moin, moin Merlin92!

Willkommen im Forum!

Dein Einstieg gefällt mir (und ganz sicher der Mehrheit der Forumsnuntzer) nicht so recht:

1. Ales ersten Beitrag überhaupt mit einer Frage kommen, ohne anzugeben, wo und was (z.B. einschlägige Archive in Flensburg) man bisher recherchiert hat, ist nicht sehr geschickt. Das Forum lebt vom Geben (!) und Nehmen. Und am Anfang steht eben die Mühe des Recherchierens. Es erwartet niemand, dass Du bereits alles ermittelst, aber etwas muss man sich schon in den Quellen umschauen.
Im übrigen gibt es eine Forumsetikette. Dazu gehört (ist kein "Muss"!), dass man sich kurz vorstellet. Dazu gibt es extra ein Unterforum.

2. Ich habe den Eindruck,, dass Ihr eine illegale Begehung durchgeführt habt. Die Anlage ist ganz gewiss nicht ohne Eigentümer. Und den habt Ihr hoffentlich vorher gefragt (wer ist denn der Eigentümer? Da geht die Forschungsarbeit los, den gilt es zunächst einmal zu ermitteln. Begehungen ohne Zustimmung des Eigentümers / des Besitzers können u.U. als Hausfriedensbruch geahndet werden.
Berichte über derartige Aktionen werden hier im Forum unnachsichtlich insofern geahndet, als sie entfernt werden.

3. Nach der kurzen Beschreibung Eurer Begehung nehme ich an, dass sie in einer nicht ganz ungefährlichen Umgebung stattgefunden hat.
Hoffentlich gehe ich recht in der Annahme, dass Ihr dabei angemessen ausgerüstet gewesen ward: u.a. Beleuchtung, Schutzhelm, festes Schuhzeug, derbe Kleidung usw.


Trotz allem zurück zu Deiner Eingangsfrage: ich hab von dem Stollen keinerlei Ahnung und andere Forumsnutzer, die ihn evtl. kennen, werden sicherlich mit Anworten zurückhaltend sein (Begründung: siehe oben).

Auf jewden Fall wünsche ich Dir und Euch bei der Forschungstätigkeit für die Zukunft viel Glück und Erfolg.

Gruß
klaushh


PS: hast Du wegen der "entdeckten" Anlage schon einmal die Forum-Suche bemüht?
Bei Interesse für Bunker und unterirdische Bauwerke in Hamburg mal http://www.hamburgerunterwelten.de besuchen!

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derlub
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Beitrag von derlub » 20.08.2012 19:33

Hallo Merlin.

Leider kann ich Dir keine näheren Informationen zu diesem Bauwerk geben. Da Du aber die Funktion als Treibstoffleitung nennst, habe ich Deinen Beitrag mal aus dem Unterforum "Zweiter Weltkrieg - Luftschutz" herausgenommen und in das Forum "Alltagsgeschichte" eingestellt, wo er besser passt.

Grüße,
Christoph

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bettika
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Beitrag von bettika » 20.08.2012 21:28

Hallo Merlin,
den gutgemeinten "Hinweisen" von Klaushh schließe ich mich an.
Wenn Du aber besonders den letzten Hinweis beachtest, wirst Du mit "Kielseng" fündig viewtopic.php?p=137749&highlight=kielseng#137749

Der Stollen der Treibstoffleitung im Volkspark runter zum Hafen wurde verfüllt , weil von ihm Gefahren für spielende Kinder und auch "leichtsinnige" Erwachsene ausgingen.
Wenn der gleiche oder sogar ein anderer Stollen offen sind, ist das mindeste, Deinerseits die Polizei zu informieren.
Eigentümer des Volksparks ist die Stadt Flensburg,Ansprechpartner das Ordnungsamt oder auch die Bodenschutzbehörde , wenn es sich um den Stollen der Treibstoffleitung handelt.

Das waäre dann auch die Gelegenheit dort nach Informationen zu fragen oder im Stadtarchiv zu suchen.

Grüsse
bettika
„Wer sich nicht an die Vergangenheit erinnern kann, ist dazu verdammt, sie zu wiederholen.“ George Santayana

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