Flugzeugbau im Hamburger Hafen

Hamburger Flugzeugbau Blohm & VossDie Blohm & Voss Werft in Hamburg Steinwerder: Wo bis 1933 tonnenschwere Stahlbauteile zu Schiffen zusammengefügt wurden, sollten künftig aus Holz, Stahlrohren und Aluminiumblechen mit Materialstärken von wenigen Millimetern auch Flugzeuge entstehen.

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Truppenübungsplatz und Flüchtlingslager Oksböl - gestern, heute und morgen

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Schutz und Hilfe - kostenloses eBook zum Download

schutz und hilfe200"Schutz und Hilfe - Die Geschichte der Entwicklung des Schutzes der Bevölkerung in Deutschland bei Katastrophen und kriegerischen Auseinandersetzungen von 1871 - 1945" heisst unser neues eBook. Godeke Klinge, der sich seit Jahrzehnten mit dem Thema befasst, selbst schon ebenso lange beim THW tätig ist, am Aufbau des leider nicht mehr existierenden Bevölkerungsschutz-Museums in Hamburg beteiligt war und vielen aus unserem Forum nicht unbekannt sein dürfte, hat sein fundiertes Wissen und seine Recherchergebnisse über diese Ära des Bevölkerungsschutzes auf 190 Seiten nidergeschrieben und uns freundlicherweise zur Veröffentlichung zur Verfügung gestellt. Ab heute stellen wir es kostenlos als eBook im PDF-Format zum Herunterladen bereit.

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Krückau-Verteidigungslinie: Stecksperre und Trichtersperren

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Deichgraf63
 


Anmeldungsdatum: 19.04.2013
Beiträge: 453
Wohnort oder Region: Hamburg

Beitrag Verfasst am: 12.07.2015 09:55 Antworten mit Zitat

Hallo,
nochmals zur Erinnerung, auf den Standorten von Rex Danny ist genau der Punkt neben dem Krückauwehr samt Brücke angegeben.
Falls ich Zeit habe, frage ich hier gerne beim zuständigen Bauamt Barmstedt nach, ob das tatsächlich die vermuteten Relikte sind.
Möglicherweise gibt es über diese Art Anlagen dort noch Unterlagen.
Wäre ja auch mal wissenswert, wo beispielsweise die Stecksperre Austraße gelagert war.
Da wir inzwischen das Jahr 2015 haben, dürften auch die "Abschlußkästen" in der Mehrzahl bereits verschwunden oder zugewachsen sein.
Ansonsten bitte fair bleiben, "meine vielen Vermutungen" waren wohl alle richtig.
Ferndiagnosen ohne Jahrzehnte lange Kenntnis der Örtlichkeiten, Stichwort angebliche Kanaldeckel Langeln Vossmoorstraße, können schnell daneben gehen.
Was haben sich hier einige Schreiber mit langen Ausführungen aus dem Fenster gelehnt.

Ich warte immer noch gespannt auf die Antwort, wie denn so ein kleiner Metallbolzen der verschraubten Deckel der TNT Ladung im Schacht messbaren Widerstand entgegen setzen soll: Funkstille.
Irrtümer sollte man dann auch mal zugeben, finde ich.

MfG Deichgraf63
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redsea
Moderator


Anmeldungsdatum: 24.10.2006
Beiträge: 4393
Wohnort oder Region: Ostwestfalen-Lippe

Beitrag Verfasst am: 12.07.2015 11:38 Antworten mit Zitat

Deichgraf63 hat folgendes geschrieben:
[...] Da wir inzwischen das Jahr 2015 haben, dürften auch die "Abschlußkästen" in der Mehrzahl bereits verschwunden oder zugewachsen sein. [...]


Hallo Deichgraf63,

sorry, aber irgend wie kommt mir das jetzt auch nach "winden wie ein Aal" vor.

"Dürften" ist ja nun kein Synonym für "sind". Aber ich schließe aus Deiner Aussage mal, dass Du keinen von Dir vermuteten Sprengschacht mit einem noch vorhandenen Abschlußkasten belegen kannst, was von mir auch nur ein gutgemeinter Rat war, um die Diskussionen um nicht belegte Sprengschächte hier nicht noch weiter ausufern zu lassen.

Zugewachsen hindert übrigens nicht am Fotografieren und einfach so "verschwunden sein", na ja, dazu sage ich jetzt mal nichts. Ich habe zumindest bei allen rückgebauten bzw. entwidmeten, da man bei entfernter Schachtabdeckung und neuer Teerschicht von außen ja nicht beurteilen kann, ob auch der Schacht tatsächlich rückgebaut worden ist, immer noch die Abschlußkästen vorgefunden, auch wenn man sie erst freilegen musste.

Wenn Du Antworten erwartest, solltest Du auch Fragen stellen. Ich habe übrigens nicht behauptet, dass "so ein kleiner Metallbolzen der verschraubten Deckel der TNT Ladung im Schacht messbaren Widerstand entgegen setzen soll". Mir wurde es seit meiner Bw-Zeit immer so dargestellt, dass der kraftschlüssig mit dem Schacht verbundene Deckel Teil des funktionierenden Systems ist, damit der gezündete, oberste Sprengkörper alle darunter befindlichen Sprengkörper bis auf den untersten Sprengkörper durchzünden kann und die Energie aller in den Schacht eingebrachten und dann so gezündeten Sprengkörper in alle Richtungen wirken kann.

Für mein bescheidenes, maschinenbautechnisches Verständnis ist dies absolut logisch nachvollziehbar, denn wie sollte bei offenem Schacht oder nicht kraftschlüssig verbundener Schachtabdeckung (was bei einer Abdeckungsmasse von "nur" 150 kg einem offenen Schacht gleich käme), der oberste Sprengkörper alle darunter befindlichen Sprengkörper bis nach unten durchzünden können? Meinem Verständnis nach würde der Großteil der Energie des gezündeten obersten Sprengkörpers nach oben zur offenen Schachtöffnung (Wirkrichtung ohne Widerstand) und nicht nach unten (gegen Widerstand) wirken. Ich wage auch zu behaupten, dass sich dies rechnerisch auch nachweisen läßt.

Aus diesem Grund schreibt die HDv auch vor, dass vor dem Zünden des obersten Sprengkörpers a) die Traverse einzubringen ist und b) der Schachtdeckel einzusetzen und zu verschließen ist.

Viele Grüße

Kai
 
 (Datei: 2013-08-16_K_0012.JPG, Downloads: 80)  (Datei: 2013-08-16_K_0015.JPG, Downloads: 83)  (Datei: 2005-07-15_K_0084.jpg, Downloads: 84)  (Datei: 2015-07-11_K_0565.JPG, Downloads: 79)
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Deichgraf63
 


Anmeldungsdatum: 19.04.2013
Beiträge: 453
Wohnort oder Region: Hamburg

Beitrag Verfasst am: 15.04.2016 11:49
Titel: 3 Schachtdeckel unverschraubt Straße Pumpkies in Alveslohe
(Koordinate nur für registrierte Nutzer sichtbar)
Antworten mit Zitat

Meine Fotos stammen vom 11.07.2015.
Die Straße Pumpkies wird recht wenig befahren und hat eine Brücke über die Pinnau.
An dieser Brücke gibt es östlich der Pinnau einen und westlich zwei Schachtdeckel.
Im Gegensatz zur Pinnaubrücke Ellerauer Straße etwas weiter nordostlich, wo sich immer noch 3 Schächte mit verschraubten Deckeln befinden gibt es bei der Pumpkies Brücke keine verschraubten Deckel.
Mal schauen, was die "Experten" dazu sagen...
MfG Deichgraf63
 
Blick über die Brücke von Osten nach Westen. (Datei: P1100661.JPG, Downloads: 25) Nochmals Blick von Osten nach Westen. (Datei: P1100637.JPG, Downloads: 29) Erster Schachtdeckel im Detail. (Datei: P1100644.JPG, Downloads: 28) Zweiter Schachtdeckel im Detail. (Datei: P1100649.JPG, Downloads: 25) Dritter Schachtdeckel im Detail. (Datei: P1100658.JPG, Downloads: 22)
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Wilhelm94
 


Anmeldungsdatum: 07.05.2011
Beiträge: 76
Wohnort oder Region: Westheim

Beitrag Verfasst am: 15.04.2016 12:38 Antworten mit Zitat

Hallo Deichgraf63,

es ist die Sperre SE 0139, Deckel wurden ausgetauscht gegen normale.

Die andere angesprochene Sperre ist die SE 0138 mit 3 Schächten Original.

gruß günther
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Deichgraf63
 


Anmeldungsdatum: 19.04.2013
Beiträge: 453
Wohnort oder Region: Hamburg

Beitrag Verfasst am: 15.04.2016 14:14 Antworten mit Zitat

Hallo,
wozu erfolgte der Deckeltausch?
Ich vermute mal, man hat das auf unbedeutenden Nebenstraßen gemacht, um die nach wie vor notwendigen Inspektionen der Schächte einfacher durchzuführen, stimmt das?
Hier weiter am Anfang des Beitrages wurde ja bezweifelt, dass es sich bei Schächten mit "normalen" Deckeln um (ehemalige)Sprengschächte handelt, wie in Langeln Voßmoorstraße.
MfG
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Deichgraf63
 


Anmeldungsdatum: 19.04.2013
Beiträge: 453
Wohnort oder Region: Hamburg

Beitrag Verfasst am: 03.07.2017 20:12 Antworten mit Zitat

Hallo,
ein Link zu einer Bilderserie in der KN zu der Arbeit der Wallmeister in Schleswig-Holstein:
http://www.kn-online.de/Bilder.....-Arbeit#p1
Immerhin sieht man hier, wie das innen aufgebaut war. Und dann das gewaltige Schräubchen für den Deckel, was nach der These einiger User hier die Druckwelle des TNT im Boden halten sollte. Halte ich für wenig glaubhaft. Das TNT hätte sicher sogar einen Panzer weggepustet, wenn der auf dem Schacht gestanden hätte.
Ich nehme mal an, die Schächte befinden sich in Nähe der alten Levensauer Hochbrücke? Die Weiche und Brücke dort sehen so aus.
Was mich wundert, am NOK sind die Schächte mal südlich und mal nördlich des Kanals in die Verkehrswege eingebaut worden, zumindest was die Fährstellen betrifft.
MfG
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OLe
 


Anmeldungsdatum: 01.05.2007
Beiträge: 26
Wohnort oder Region: Preetz

Beitrag Verfasst am: 03.07.2017 22:53 Antworten mit Zitat

Deichgraf63 hat folgendes geschrieben:
Hallo,
ein Link zu einer Bilderserie in der KN zu der Arbeit der Wallmeister in Schleswig-Holstein:
http://www.kn-online.de/Bilder.....-Arbeit#p1


Sehr interessante Bilder.
Hat die KN dazu auch einen Artikel veröffentlicht? Ich konnte nichts finden.
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bettika
 


Anmeldungsdatum: 15.07.2010
Beiträge: 1730
Wohnort oder Region: Flensburg

Beitrag Verfasst am: 04.07.2017 07:53 Antworten mit Zitat

http://t.kn-online.de/News/Akt.....en-Krieges
_________________
„Wer sich nicht an die Vergangenheit erinnern kann, ist dazu verdammt, sie zu wiederholen.“ George Santayana
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Deichgraf63
 


Anmeldungsdatum: 19.04.2013
Beiträge: 453
Wohnort oder Region: Hamburg

Beitrag Verfasst am: 04.07.2017 08:32 Antworten mit Zitat

Hallo,
ein KN Bericht von 2014: http://www.kn-online.de/News/N.....en-Krieges Von 2016 gibt es noch einen Bericht von der Bundeswehr, nach unten scrollen: http://www.streitkraeftebasis......ine_tasse/ Was mich wundert: Die Häuschen für die Aufbewahrung des TNT sind praktisch nicht zu finden oder perfekt getarnt gewesen. Ich habe da noch nichts entdeckt.
Ergänzung Jetzt gibt es auch noch einen neuen Artikel zu den Bildern in der KN: http://www.kn-online.de/News/A.....en-Krieges
MfG


Zuletzt bearbeitet von Deichgraf63 am 04.07.2017 10:41, insgesamt 1-mal bearbeitet
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Wilhelm94
 


Anmeldungsdatum: 07.05.2011
Beiträge: 76
Wohnort oder Region: Westheim

Beitrag Verfasst am: 04.07.2017 10:01 Antworten mit Zitat

Hallo viel des Sperrstoffes für die Sperranlagen waren in den Standort- oder Korpsmunitionsdepots eingelagert.
Bei uns in Bayern gab es in den Wäldern auch zahlreiche SpMH ganz unauffällig versteckt.
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