Flugzeugbau im Hamburger Hafen

Hamburger Flugzeugbau Blohm & VossDie Blohm & Voss Werft in Hamburg Steinwerder: Wo bis 1933 tonnenschwere Stahlbauteile zu Schiffen zusammengefügt wurden, sollten künftig aus Holz, Stahlrohren und Aluminiumblechen mit Materialstärken von wenigen Millimetern auch Flugzeuge entstehen.

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Truppenübungsplatz und Flüchtlingslager Oksböl - gestern, heute und morgen

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Schutz und Hilfe - kostenloses eBook zum Download

schutz und hilfe200"Schutz und Hilfe - Die Geschichte der Entwicklung des Schutzes der Bevölkerung in Deutschland bei Katastrophen und kriegerischen Auseinandersetzungen von 1871 - 1945" heisst unser neues eBook. Godeke Klinge, der sich seit Jahrzehnten mit dem Thema befasst, selbst schon ebenso lange beim THW tätig ist, am Aufbau des leider nicht mehr existierenden Bevölkerungsschutz-Museums in Hamburg beteiligt war und vielen aus unserem Forum nicht unbekannt sein dürfte, hat sein fundiertes Wissen und seine Recherchergebnisse über diese Ära des Bevölkerungsschutzes auf 190 Seiten nidergeschrieben und uns freundlicherweise zur Veröffentlichung zur Verfügung gestellt. Ab heute stellen wir es kostenlos als eBook im PDF-Format zum Herunterladen bereit.

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Fernmeldekompanie 760

 
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slart
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Anmeldungsdatum: 20.01.2016
Beiträge: 7
Wohnort oder Region: Berlin

Beitrag Verfasst am: 20.01.2016 23:03
Titel: Fernmeldekompanie 760
Antworten mit Zitat

Hallo,
ich suche Informationen zur "Fernmeldekompanie 760" - München.
Diese war dem "Stab Fernmeldeführer Wehrbereich VI" in München unterstellt.
Bestanden hat sie in der "Heeresstruktur 4" (1980 bis 1993). Hier suche ich genauere Zeiten, da z.B. der "Stab Fernmeldeführer Wehrbereich VI" erst ab 1981 bestanden hat.
Zudem suche ich eventuelle Vorgänger-Einheiten/Verbände, aus denen die "Fernmeldekompanie 760" hervorgegangen sein könnte (Auflösung/Neuaufstellung/Umbenennung).

In diesem Beitrag hier im Forum hat JW die "Fernmeldekompanie 760" erwähnt.
https://www.geschichtsspuren.de/forum/viewtopic.php?t=4137&postdays=0&postorder=asc&highlight=fernmeldekompanie%20760&start=10
Allerdings ist sie nach meinen bisherigen Recherchen gekadert gewesen.

PS: Nicht verwechseln mit dem "Fernmeldebataillon 760".
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turul
 


Anmeldungsdatum: 10.04.2009
Beiträge: 138
Wohnort oder Region: Mühldorf am Inn

Beitrag Verfasst am: 21.01.2016 10:35 Antworten mit Zitat

Hallo,

Die Fernmeldekompanie 760 ist 1980 durch Umbenennung und Umgliederung der Fernmeldekompanie 776 als gekaderte Fernmeldekompanie Wehrbereichskommando aufgestellt worden. Standort München, Bayernkaserne.

Vorgänger war die Fernmeldekompanie 776. Diese wurde im Oktober 1970 als Fernmeldekompanie Wehrbereichskommando aus den vorhandenen Teilen des Fernmelde-Lehr-Btl 776 aufgestellt. Die FmKp 776 war gleichzeitig Kader für das Wehrbereichs-FmBtl 776 (GerEinh).
Standort München.
Gliederung in Kompanieführungsgruppe, FSpr/FschrBetrZug, Funkzug, Versorgungsteile
Unterstellung zunächst Fernmeldeschule, ab 1975 WBK VI.

Das Fernmeldebataillon 776, später Fernmelde-Lehr-Btl 776 war seit Ende 1958 als Fernmeldebataillon WBK VI geplant.
Aufstellung der 2./FmBtl 776 im August 1962, diese Kp wurde im Januar 1963 in 2./ Fm-Lehr-Btl umbenannt.
Aufstellung des Bataillon als Lehr-Btl Fernmeldeschule Juli 1963.
Oktober 1970 umgegliedert in Fernmeldekompanie 776, diese war gleichzeitig Kader für das neu gebildete Fernmeldebataillon 776 (GerEinh). 1980 aufgelöst
Standort München, ab 1970 Maising (Mob.Stützpunkt)
Gliederung 1966: 1. St/VersKp, 2. u. 4. FmKp, 3. FmKp (GerEinh)
Gliederung 1977 als Geräteeinheit: 1. St/VersKp (GerE), 2. – 4. FmKp (GerE)
Unterstellung:
WBK VI (1962),
Fernmeldeschule ( 1963 – 1964, 1966 - 1970),
FmRgt 754 (1965-1966),
WBK VI (1966 – 1980)

Quellen:
- Hoffmann, Emil: Die Fernmeldetruppe des Heeres in der Bundeswehr, Herford 1978.
- Waffenring der Kampftruppen, Kavallerie, Schnelle Truppen (Hrsg.): 20 Jahre Bundeswehrgarnison München (Schriftenreihe "Tradition im Fortschritt" des Waffenrings Kampftruppen - Kavallerie - Schnelle Truppen e.V., 11,) München 1976.
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slart
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Anmeldungsdatum: 20.01.2016
Beiträge: 7
Wohnort oder Region: Berlin

Beitrag Verfasst am: 21.01.2016 12:26 Antworten mit Zitat

Herzlichen Dank turul. Das ist doch mal wirklich sehr detailliert.
Vielen Dank!
Danke auch für die Quellenangaben. Sehr hilfreich.
Grüße nach Mühldorf, und dass euer Zug von/nach München nicht nochmal das brennen anfängt.
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slart
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Anmeldungsdatum: 20.01.2016
Beiträge: 7
Wohnort oder Region: Berlin

Beitrag Verfasst am: 21.01.2016 22:25 Antworten mit Zitat

turul hat folgendes geschrieben:
Standort München, ab 1970 Maising (Mob.Stützpunkt)

Ist damit die "Fernmeldekompanie 776" (gekadert) oder das "Fernmeldebataillon 776" (GerEinh) gemeint?
Wenn die "Fernmeldekompanie 776" gemeint ist, dann hat es 1980 neben der Umbenennung/Umgliederung von "Fernmeldekompanie 776" in "Fernmeldekompanie 760" noch einen Standort-Wechsel von Maising nach München (Bayern-Kaserne) geben?
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turul
 


Anmeldungsdatum: 10.04.2009
Beiträge: 138
Wohnort oder Region: Mühldorf am Inn

Beitrag Verfasst am: 22.01.2016 06:02 Antworten mit Zitat

Das aktive Fernmeldebataillon 776 hatte seinen Standort in München.
Die daraus entstandene Fernmeldekompanie 776 hatte ebenfalls ihren Standort in München, der Mob.Stützpunkt des Fernmeldebataillons 776 war Maising.
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slart
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Anmeldungsdatum: 20.01.2016
Beiträge: 7
Wohnort oder Region: Berlin

Beitrag Verfasst am: 22.01.2016 11:09 Antworten mit Zitat

OK, vielen Dank.

Wenn ich das jetzt richtig verstehe, dann wurden ab 1970 die Unterkunftsgebäude für das Personal der "Fernmeldekompanie 776" (gekadert) in München bereitgehalten und die Ausrüstung für das Personal des gesamten "Fernmeldebataillon 776" (GerEinh) war in Maising (Pöcking, Maxhof) gelagert.
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turul
 


Anmeldungsdatum: 10.04.2009
Beiträge: 138
Wohnort oder Region: Mühldorf am Inn

Beitrag Verfasst am: 22.01.2016 18:21 Antworten mit Zitat

So ist es. In München waren Unterkünfte und Technische Bereiche für die aktive Kompanie 776, in Maising lagerte das Gerät für das Bataillon 776.
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