Splitterschutzzellen / Einmannbunker

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Gerfried Eisen
 


Anmeldungsdatum: 14.07.2017
Beiträge: 71
Wohnort oder Region: Rostock

Beitrag Verfasst am: 07.12.2018 11:20
Titel: Splitterschutzzelle Enspel
Untertitel: Adrian Basalt GmbH & Co KG
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Hallo allerseits,
hier noch eine Splitterschutzzelle, die mir auf einem Erkundungsgang über den Stöffel begegnete.
Das Gelände war der Basaltsteinbruch der Fa. Adrian Basalt (später Cronenberger Steinindustrie), hier wurde von 1902 bis 2000 Basalt abgebaut.
Auf dem Stöffel waren mehrere Steinbrüche verschiedener Firmen aktiv (bis Ende 2017 z.B. durch die Basalt AG) - der gesamte Berg ist heute 80m kleiner, als zu Beginn des Basaltabbaus.
Ein großer Teil der Gebäude der Adrian Basalt wurde erhalten und bildet heute den "Stöffelpark" -- sehr, sehr sehenswerte Industriekultur.
 
 (Datei: Enspel - Stöffelpark - Brandwache  01.jpg, Downloads: 20)  (Datei: Enspel - Stöffelpark - Brandwache  02.jpg, Downloads: 20)
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Zwackelmann
 


Anmeldungsdatum: 08.02.2017
Beiträge: 143
Wohnort oder Region: Aachen

Beitrag Verfasst am: 07.12.2018 13:05
Titel: SSZ Marienberg
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Hallo Gerfried,

Da hast Du ja ein paar interessante Exemplare entdeckt. Die SSZ beim Steinbruch Marienberg I scheint von Westermann hergestellt worden zu sein, allerdings hat sie für eine Westermann-Zelle eine ungewöhnliche Form.

Danke fürs Zeigen und
Gruß, Thomas
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Lirum-larum Löffelstiel, wer nichts sagt, der weiß nicht viel - larum-lirum Gabelstiel, wer nichts weiß, muss schweigen viel!
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bazooka
 


Anmeldungsdatum: 26.05.2002
Beiträge: 123
Wohnort oder Region: bei Braunschweig

Beitrag Verfasst am: 07.12.2018 16:46
Titel: Re: SSZ Marienberg
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Zwackelmann hat folgendes geschrieben:

Die SSZ beim Steinbruch Marienberg I scheint von Westermann hergestellt worden zu sein, allerdings hat sie für eine Westermann-Zelle eine ungewöhnliche Form.


Also ich lese in dem - nennen wir es mal - Typenschild:

Gebr. Menk
Westerburg/Nass.
Stahlbeton
1944


Möglicherweise handelt es sich um den Typ RL3-42/239: Luftschutzzelle aus Stahlbeton, hergestellt im Rüttelverfahren von der Firma Gebr. Menk OHG, Westerburg.
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Zwackelmann
 


Anmeldungsdatum: 08.02.2017
Beiträge: 143
Wohnort oder Region: Aachen

Beitrag Verfasst am: 08.12.2018 01:12 Antworten mit Zitat

Hallo bazooka,

Danke für die Korrektur. Ich hatte wohl zu flüchtig gelesen, aber Menk passt auch von der Bauart und Geografie her sehr gut!

Gruß, Thomas
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Gerfried Eisen
 


Anmeldungsdatum: 14.07.2017
Beiträge: 71
Wohnort oder Region: Rostock

Beitrag Verfasst am: 09.12.2018 14:28 Antworten mit Zitat

Vielen Dank für das Lob icon_redface.gif

Und Danke fürs entziffern des Typenschildes... ich habe das "Menk" nicht wirklich entziffern können... immerhin war der Rest noch ganz gut zu lesen icon_wink.gif
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Zwackelmann
 


Anmeldungsdatum: 08.02.2017
Beiträge: 143
Wohnort oder Region: Aachen

Beitrag Verfasst am: 09.12.2018 15:52 Antworten mit Zitat

Hallo zusammen,

SSZ von Menk mit dieser RL-Nummer wurden damals im Luftschutzbunker-Forum (RIP) mal gezeigt, wurden am Bahnhof Koblenz-Lützel fotografiert. Ich hab sie vor ein oder zwei Jahren dort nicht gefunden, habe aber auch keine Zeit für eine intensive Suche gehabt. In Foedrowitz' Einmannbunker-Buch fehlt u. a. dieser Typ.

Gruß, Thomas


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pigasus
 


Anmeldungsdatum: 02.06.2006
Beiträge: 417
Wohnort oder Region: Lohmar

Beitrag Verfasst am: 30.12.2018 18:02 Antworten mit Zitat

Diese Zelle fand ich in Potsdam-Babelsberg. Sie steht, wie die Villa dahinter, unter Denkmalschutz, und behütete früher die Personenschützer von Werner Naumann, persönlicher Referent von Goebbels, später Ministerialdirektor und bis zum Schluss im Führerbunker.
_________________
Es gibt 10 Arten Menschen: solche, die binär denken, und solche, die das nicht tun.
 
 (Datei: photo_2018-12-30_17-58-30.jpg, Downloads: 38)
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Michael K.
Neu im Forum


Anmeldungsdatum: 03.01.2019
Beiträge: 1
Wohnort oder Region: bei Düsseldorf

Beitrag Verfasst am: 03.01.2019 14:06
Titel: Einmannbunker/ Splitterschutzzelle
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Hallo, schön das dieses Forum mich aufgenommen hat. Zu Splitterschutzzellen kann ich sagen das es gerade in der Nähe von Hannover einen auf eBay Kleinanzeigen gibt. 2600mm hoch, ca. 1600mm im Aussendurchmesser und ca. 5 Tonnen schwer. Ich persönlich kann den Transport leider nicht bewerkstelligen. Meine Frau hatte ich allerdings schon soweit..........https://www.ebay-kleinanzeigen.de/s-anzeige/bunker-einmannbunker/1022783639-246-2918?utm_source=mail&utm_medium=social&utm_campaign=socialbuttons&utm_content=mWeb
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Gerfried Eisen
 


Anmeldungsdatum: 14.07.2017
Beiträge: 71
Wohnort oder Region: Rostock

Beitrag Verfasst am: 10.01.2019 15:31
Titel: Splitterschutzzelle im Olympischen Dorf Elstal
Untertitel: Wustermark-Elstal, Brandenburg
(Koordinate nur für registrierte Nutzer sichtbar)
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Hallo allerseits,
beim Sortieren von Bildern ist mir dieses hier vom olympischen Dorf 1936 in Elstal in die Hände gefallen.
Vielleicht hat jemand die eine oder andere Information darüber, wann "das Teil" dort errichtet wurde - schon mit Bau des olympischen Dorfes 1934-1936 (für die Anlage stand ja schon die Nachnutzung als Kaserne fest), oder erst viel später (nach 1945 war das eine Kaserne der GSSD).
Viele Grüße, Geri
 
Voransicht mit Google Maps Datei gsgeotag191301.kml herunterladen/in Google Earth öffnen Geotag zum Posting
Dieser Dateianhang steht nur registrierten Nutzern zur Verfügung.
Elstal - Splitterschutzzelle im Olympischen Dorf (Datei: Elstal - Olympisches Dorf - Splitterschutzzelle.jpg, Downloads: 17)
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janne
 


Anmeldungsdatum: 16.10.2007
Beiträge: 698
Wohnort oder Region: Oldenburg

Beitrag Verfasst am: 10.01.2019 20:53 Antworten mit Zitat

Moin Geri,
Zu dieser Splitterschutzzelle findet sich bei Foedrowitz auf S. 64 folgende Info:
"Ein ortsfester sechseckiger BWS im olympischen Dorf Berlin. Dieser in kleinerer Serie gebaute BWS steht mit vier Exemplaren auf dem historischen Gelände, weitere sechseckige BWS befinden sich auf den Flughäfen Werneuchen und Staaten sowie Neuendorf/ Brandenburg."

Zudem:
"Sechseckiger BWS auf dem Gelände des olympischen Dorfes, das nach den Spielen 1936 von der Wehrmacht genutzt wurde."

Wenn auch keine Bauzeit aber zumindest etwas Randinfo. Zu den Beschreibungen sind bei Foedrowitz noch Bilder der Zellen zu sehen.

Gruß
Jan
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