Heeresverpflegungsämter

Nichtmilitärische Zweck- und Repräsentationsbauten und -Projekte des Nationalsozialismus 1933-1945
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Djensi
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Heeresverpflegungsämter

Beitrag von Djensi » 03.09.2006 23:45

Anmerkung vom Moderator:
Dieses Thema hat seinen Ursprung hier:
viewtopic.php?t=7177


katschützer hat geschrieben:Moin,


Und hier in RD gibts 4 Stück, aber andere Bauart. Stehen auf dem Gelände des ehem. WBBeklA, heute LHBw ("Kleiderkammer").
Vielleicht darf ich ja ein paar Fotos machen... Mal die StoV fragen.

MfG
... und von der RD-Bauart gibt es derer ein paar in HH-Tonndorf, direkt an der Bahn, auch früher (oder noch?) z.T.Kleiderkammer der BW. Ich glaube jedenfalls, das wir die gleiche Bauweise meinen.

Gruß Djensi

hollihh
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Beitrag von hollihh » 04.09.2006 13:07

Djensi hat geschrieben: ... und von der RD-Bauart gibt es derer ein paar in HH-Tonndorf, direkt an der Bahn, auch früher (oder noch?) z.T.Kleiderkammer der BW. Ich glaube jedenfalls, das wir die gleiche Bauweise meinen.

Gruß Djensi
Moin,

sind die Gebäude in RD und insbesonders in HH Tonndorf (Rahlau) wirklich ehemalige Reichsnährstandsilos ? Mit Silos haben diese Blöcke eigentlich gar nichts gemeinsam - ein Silo hat in der Regel keine Zwischendecken und Geschosse sondern ist im Prinzip eingröße Röhre, in die oben etwas eingefüllt und unten entnommen wird...Zudem fehlt hier der obligatorische Wasseranschluß - allerdings liegen hier Gleise.

In dem Gebäude in der Rahlau befand sich eine Kleiderkammer der Bundeswehr - meines Wissens ist das Gelände mit ca. 9 ha heute auch "lost" und wird wohl Gewerbefläche. Fast identische Gebäude befinden sich auch an der A 7 Höhe Fallingbostel, hinter dem Viebrock Gelände - auch hier sind viele Gleise.

Gruß

Holli

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Djensi
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Beitrag von Djensi » 04.09.2006 21:19

hollihh hat geschrieben: Moin,

sind die Gebäude in RD und insbesonders in HH Tonndorf (Rahlau) wirklich ehemalige Reichsnährstandsilos ? Holli

Ich habe gerade gelesen, dass die Gebäude an der Rahlau als Heeresverpflegungs-Hauptamt errichtet worden sind. Also keine Reichsnährstandssilos.

Djensi

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Käpt´n Blaubär
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Beitrag von Käpt´n Blaubär » 04.09.2006 22:27

hollihh hat geschrieben:sind die Gebäude in RD und insbesonders in HH Tonndorf (Rahlau) wirklich ehemalige Reichsnährstandsilos ? Mit Silos haben diese Blöcke eigentlich gar nichts gemeinsam - ein Silo hat in der Regel keine Zwischendecken und Geschosse sondern ist im Prinzip eingröße Röhre, in die oben etwas eingefüllt und unten entnommen wird...Zudem fehlt hier der obligatorische Wasseranschluß - allerdings liegen hier Gleise.

In dem Gebäude in der Rahlau befand sich eine Kleiderkammer der Bundeswehr - meines Wissens ist das Gelände mit ca. 9 ha heute auch "lost" und wird wohl Gewerbefläche.
Moin!
Die Bundeswehr ist dort immernoch drin, zumindest in einigen Gebäuden. Und einige Blöcke sind wohl auch als Silos gebaut worden, erkennbar an den fensterlosen Fassaden.
Gruß
Michael
Das Leben ist kurz, behauptet man.
Ansichtssache, sage ich. Die einen sind kurz, die anderen sind lang, und manche sind mittel.
Außerdem hatte ich noch dreizehneinhalb andere davon.
(Walter Moers, Die 13 ½ Leben des Käpt´n Blaubär)

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Talpa
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Beitrag von Talpa » 04.09.2006 23:36

hollihh hat geschrieben:...sind die Gebäude in RD und insbesonders in HH Tonndorf (Rahlau) wirklich ehemalige Reichsnährstandsilos ? Mit Silos haben diese Blöcke eigentlich gar nichts gemeinsam - ein Silo hat in der Regel keine Zwischendecken und Geschosse sondern ist im Prinzip eingröße Röhre, in die oben etwas eingefüllt und unten entnommen wird...

Gruß

Holli

Hallo!
Nach heutiger Bauweise hast du sicherlich recht mit der "großen Röhre",
aber die hier beschriebenen Silos haben ebend doch Zwischendecken.
Bei den kleineren Baumustern über etwa den halben Grundriss.
Die verbleibende Fläche besteht dann aus Silozellen.
Bei den großen Schwestern dann entweder oder.
Zu erkennen sind die Schüttböden immer an den Fenstern.
Diese dienen in erster Linie der Trocknung von feuchtem Getreide.
Flach ausgebreitet wird es von Hand solange umgeschaufelt bis es trocken ist.
In dem Ursprungsstrang "Geisterhäfen" ist ein Silo aus Leipzig abgebildet
wo die Aussenhülle teilweise fehlt. Gut zu erkennen sind die einzelnen Geschossdecken.

Gruß
Talpa
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Beitrag von katschützer » 05.09.2006 00:14

hollihh hat geschrieben:...sind die Gebäude in RD und insbesonders in HH Tonndorf (Rahlau) wirklich ehemalige Reichsnährstandsilos ? Mit Silos haben diese Blöcke eigentlich gar nichts gemeinsam - ein Silo hat in der Regel keine Zwischendecken und Geschosse sondern ist im Prinzip eingröße Röhre, in die oben etwas eingefüllt und unten entnommen wird...
Moin,

ein Rendsburger Urgestein erzähle mir, daß während des Krieges
Getreide in Säcken dort eingelagert wurde. Gebaut müssen die Gebäude allerdings nach 1936 worden sein. Sie stehen zumindest in der Nähe von Militärgelände :? Aber von einer passenden WehrmachtsDst ist mir Nichts bekannt.

MfG
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Beitrag von hollihh » 05.09.2006 08:54

Moin Talpa,

das ändert ja nichts an meiner Aussage : Das eigentliche Silo ist i.d.R. ein zylindrischer Behälter (schon wegen des Innendruckes durch das Schüttgut). Man kann auf einigen Bildern sehr schön die untere Entnahmeeinrichtung sehen (der sog. "Euter"). Natürlich können noch Trockenböden oder Lagerböden an so ein Silo angebaut werden (so wie auf den Bildern aus Leipzig). In RD, Fallingbostel und in Hamburg Tonndorf stehen aber meiner Ansicht nach keine Silos, sondern höchstens Lagerhäuser - denn diese Gebäude haben durchgehend Geschoßdecken, schon erkenbar an den äußeren Fenstern. Ich glaube kaum, daß man nachträglich Geschosse in diese gebäude iontegriert hat - obwohl man das bei einigen Silos auch schon gemacht hat. So geschehen in Harburg oder Berlin...Vielleicht kann Mike noch etwas zu den Gebäuden in Fallingbostel sagen - das ist ja quasi in der Nachbarschaft...

http://www.gebaeudefoto.de/silo1.htm
Gruß

Holli

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katschützer
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Beitrag von katschützer » 13.09.2006 18:08

Moin,

hab mal ein paar Bilder von den Getridelagern in RD gemacht. Insgesamt waren es 5, nach einer mehr oder weniger erfolggekrönten Sprengung vor ein paar Jahren sind noch 3 übrig. Die anderen beiden mussten einem Neubau der LHBw weichen. Habe zwischenzeitlich von der LgschVerw der StoV erfahren, daß es doch WH-Gebäude waren. Die Lagerkapazität übersteigt den Bedarf der Sto-Bäckerei (aus Kaiserszeiten) allerdings etwas.

Weiß jemand mehr? Hier erstmal die Fotos...
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Beitrag von Baum » 13.09.2006 19:45

sicher, dass das Getreidesilos waren mit den vielen Fenstern? Mich erinnert das mehr Wehrmachtsverpflegungslager.

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kuhlmac
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Beitrag von kuhlmac » 13.09.2006 20:29

Baum hat geschrieben:sicher, dass das Getreidesilos waren mit den vielen Fenstern? Mich erinnert das mehr Wehrmachtsverpflegungslager.

Baum
Sehe ich genauso, typische Wehrmachtsdepots, für alles, außer Getreide.
Meist Bekleidung:!: , Ausrüstung, Konserven usw....

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