Flugzeugbau im Hamburger Hafen

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Truppenübungsplatz und Flüchtlingslager Oksböl - gestern, heute und morgen

Turm im Lager OksbölAn der dänischen Westküste nordwestlich von Esbjerg existierte am Ende des Zweiten Weltkriegs für einige Jahre eines der größten mit Deutschen belegten Flüchtlingslager. Nur wenige Kilometer von der Nordseeküste entfernt bewohnten ab 1945 in Spitzenzeiten über 35.000 Menschen auf dem Gelände eines Militärlagers der ehemaligen deutschen Wehrmacht quasi eine eigene Stadt.  Wie es dazu kam, was dort geschah und welche Auswirkungen dieses Phänomen hatte, will der folgende Aufsatz untersuchen ? und einen Blick in die Zukunft werfen, denn durch die Aktivitäten einer dänischen Kulturinitiative des Vardemuseums zeichnet sich die Möglichkeit einer interessanten Zukunft für die Anlage ab.

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Schutz und Hilfe - kostenloses eBook zum Download

schutz und hilfe200"Schutz und Hilfe - Die Geschichte der Entwicklung des Schutzes der Bevölkerung in Deutschland bei Katastrophen und kriegerischen Auseinandersetzungen von 1871 - 1945" heisst unser neues eBook. Godeke Klinge, der sich seit Jahrzehnten mit dem Thema befasst, selbst schon ebenso lange beim THW tätig ist, am Aufbau des leider nicht mehr existierenden Bevölkerungsschutz-Museums in Hamburg beteiligt war und vielen aus unserem Forum nicht unbekannt sein dürfte, hat sein fundiertes Wissen und seine Recherchergebnisse über diese Ära des Bevölkerungsschutzes auf 190 Seiten nidergeschrieben und uns freundlicherweise zur Veröffentlichung zur Verfügung gestellt. Ab heute stellen wir es kostenlos als eBook im PDF-Format zum Herunterladen bereit.

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"Funkfenster" am Obersalzb-Besondere HF TX u.RX Be

 
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vw1701
 


Anmeldungsdatum: 01.12.2003
Beiträge: 72
Wohnort oder Region: wermelskirchen

Beitrag Verfasst am: 30.10.2005 00:04
Titel: "Funkfenster" am Obersalzb-Besondere HF TX u.RX Be
Untertitel: obersalzberg, Österreich
Antworten mit Zitat

http://www.hamradioboard.de/th.....id_48.html
schaut doch mal hier, das könnte doch hier bereits bekannt sein.

die Funker unter uns sind wirklich interessiert.

viele Grüsse - 73 Volker
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MikeG
Administrator


Anmeldungsdatum: 07.05.2002
Beiträge: 8332
Wohnort oder Region: Bispingen

Beitrag Verfasst am: 30.10.2005 00:20 Antworten mit Zitat

Uiii - weit hergeholt. Und der IC-R3 ist nun wirklich nicht gerade geeignet. Wenns denn wenigstens ein alter FRG-7 gewesen wäre oder etwas anderes, tatsächlich KW-geeignetes ...

Ich seh das hier schon in "Utopia" landen icon_smile.gif

Mike


Zuletzt bearbeitet von MikeG am 31.10.2005 13:06, insgesamt 1-mal bearbeitet
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Gravedigger
 


Anmeldungsdatum: 17.08.2003
Beiträge: 2483
Wohnort oder Region: Sennestadt

Beitrag Verfasst am: 31.10.2005 08:28 Antworten mit Zitat

Bei mir kommt da nur ein 404 File Not Found icon_sad.gif

CU Markus
_________________
Zivilisation bedeutet, sich gegenseitig zu helfen von Mensch zu Mensch, von Nation zu Nation. (Henry Dunant)
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earlgrey
 


Anmeldungsdatum: 20.05.2004
Beiträge: 13
Wohnort oder Region: Hannover

Beitrag Verfasst am: 31.10.2005 08:39 Antworten mit Zitat

Nimm den hier:

http://www.hamradioboard.de/th.....eadid=1398

Gruß
Chris
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vw1701
 


Anmeldungsdatum: 01.12.2003
Beiträge: 72
Wohnort oder Region: wermelskirchen

Beitrag Verfasst am: 02.11.2005 19:05 Antworten mit Zitat

MikeG hat folgendes geschrieben:
.

Ich seh das hier schon in "Utopia" landen icon_smile.gif

Mike


Hallo Mike,
ich denke, damit liegst du gar nicht so verkehrt.
Aber kann man das wirklich wissen ?
nur ist das sicherlich mehr als schwer, das was einmal war, heute noch nachzuvollziehen

73 / viele Grüsse,

Volker, DD1VW
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Gast






Beitrag Verfasst am: 02.11.2005 20:27
Titel: Tja ominös.. aber
Untertitel: Braunlage
Antworten mit Zitat

Solche Effekte gibt es...

Mir ist mal bei Aufbau von einer ATV Antenne (wohne in Braunlage/Harz zum Brocken [Wurmberg dazwischen]) das gute Teil 20 cm runtergerutscht am Mast. (eigentlich peinlich) ömm S9+30 zu S 3 beim empfang ... eine neuerliche justierung an den vorgesehenen Ort am Mast .. S3... nun ja .. die Antenne blieb dahin wo sie (dank) abgerissener Schraube hinrutschte.. gerade in bergigen Gegenden ist .. vieles möglich ... (amateurfunktechnisch)
[Die Schraube wurde natürlich erneuert.. *grins]

Und das ist auf Fielddays auch schon oft passiert das da wo eigentlich "NICHTS" gehen sollte funktechnisch .. alle "DIE" QSOs hatten..*lächel

Scheint manchmal so, wie mit den weiblichen Mitbürgern, die Funkerei ..*grinsel

VY 73 DH5OAF oder Ralf .. oder Spueli.. wie es beliebt...

www.Spueli.de
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Gravedigger
 


Anmeldungsdatum: 17.08.2003
Beiträge: 2483
Wohnort oder Region: Sennestadt

Beitrag Verfasst am: 02.11.2005 23:40
Titel: Re: Tja ominös.. aber
Antworten mit Zitat

Spueli hat folgendes geschrieben:
Mir ist mal bei Aufbau von einer ATV Antenne (wohne in Braunlage/Harz zum Brocken [Wurmberg dazwischen]) das gute Teil 20 cm runtergerutscht am Mast. (eigentlich peinlich) ömm S9+30 zu S 3 beim empfang ... eine neuerliche justierung an den vorgesehenen Ort am Mast .. S3... nun ja .. die Antenne blieb dahin wo sie (dank) abgerissener Schraube hinrutschte.. gerade in bergigen Gegenden ist .. vieles möglich ... (amateurfunktechnisch)
[Die Schraube wurde natürlich erneuert.. *grins]


Kannst du das bitte mal übersetzen, so das man es auch als normalserblicher Nicht-Funker versteht?

CU Markus
_________________
Zivilisation bedeutet, sich gegenseitig zu helfen von Mensch zu Mensch, von Nation zu Nation. (Henry Dunant)
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Gast






Beitrag Verfasst am: 03.11.2005 07:41
Titel: Re: öminös.. versuch für normal erbliche Nichtfunker
Antworten mit Zitat

Hallo Markus,
ich versuche es einmal:
Mir ist mal bei Aufbau von einer ATV Antenne (wohne in Braunlage/Harz zum Brocken [Wurmberg dazwischen]) das gute Teil 20 cm runtergerutscht am Mast.

Aufbau = Installation am Mast.
ATV bedeutet Amateurfunkfernsehen
http://www.darc.de/distrikte/g/t-agaf/GATV.html
Braunlage ist ein Ort im Harz
http://www.Braunlage.de
Brocken ist ein Berg im Harz
http://de.wikipedia.org/wiki/Brocken
Das Brockenrelais..
http://www.DB0HEX.de
Wurmberg = Berg der zwischen Braunlage und dem Brocken liegt.
http://www.harzlife.de/tip/wurmberg.html

ömm S9+30 zu S 3 beim empfang
Der S Wert gibt die Signalstärke an...
http://www.amateurradio.uni-ha.....st.de.html

S3... nun ja ..

S - Signalstärke
3 Schwaches Signal. 1,5 µV

Die Situation in Google Earth:
http://www.Spueli.de/situation.kml
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Inschenör
 


Anmeldungsdatum: 23.08.2003
Beiträge: 91
Wohnort oder Region: Wolpertshausen

Beitrag Verfasst am: 03.11.2005 21:39
Titel: Funkfenster etwas entzaubert
Antworten mit Zitat

Hallo,

seit einigen Tagen verfolge ich diese Diskussion, komme aber erst jetzt aus Zeitgründen dazu, hier zu schreiben:

Diese ominöse Karte mit dem eingezeichneten Funkfenster habe ich mal eingescannt und als Anhang beigefügt.

Sie ist im Quellenteil von Günther W. Gellermanns Buch "Tief im Hinterland des Gegners" enthalten, in dem einige Infos dazu stehen.

Da die Karte nur im Quellenteil als Faksimile wiedergegeben ist, denke ich, geht es mit dem copyright i. O.

Die handschriftlichen Eintragungen sind mit Sicherheit nach Kriegsende, evtl. auf Grund von Verhören der Wachmannschaften
des Marinefunkwagens, erfolgt. Der Ausdruck "Funkfenster" ist meiner Ansicht nach nur ein laienhafter Ausdruck dafür, dass in dieser Richtung vom Funkwagen aus die Antennen platziert wurden, angeblich eine 150 m lange Doppeldrahtantenne in 10 m Höhe.

Der Marinefunkwagen war laut o. g. Buch und dessen Quellen vom 26. 4. bis 2. 5. 1945 an dieser Stelle stationiert (vorher im FHQ Berlin) und hielt von hier aus Verbindung zur Seekriegsleitung in Plön, wo der andere Funkwagen stand und zum FHQ in Berlin.
Ausserdem wurden von Berchtesgaden aus anscheinend auch Agenten in Übersee angefunkt.

An irgendwelche speziellen HF-Bedingungen speziell an dieser Stelle glaube ich nicht, sie wurde m. E. nur gewählt, weil in der Nähe das Gästehaus lag, in dem Admiral von Puttkamer als Verbindungsoffizier des Oberbefehlshabers der Marine Quartier bezogen hatte.

Es hätte in der Hektik des Rückzugs am Kriegsende gar keine Zeit bestanden, vorher irgendwelchen langwierigen Messungen nach Funkfenstern durchzuführen. Und wenn an dieser einen Stelle irgendwelche "Wunder-Funkbedingungen" vorher schon festgestellt worden wären, hätte man bestimmt schon rechtzeitig eine feste Funkstation an dieser Stelle eingerichtet. Die Verbindung zum Quartier Puttkamer wurde mit Meldern aufrecht erhalten, da in der Hektik des Kriegsendes nicht einmal mehr die Möglichkeit einer Fernmeldeleitung gegeben war.

Evtl. hat man die Stelle auch gewählt, um mit anderen Funkanlagen, die vielleicht schon vorher am Obersalzberg eingerichtet wurden, nicht in Konflikt zu geraten, z. B. durch gegenseitige HF-Störungen.

mfg

der Inschenör[/quote]
_________________
Ich bin stall ein Stolzer zu sein!
 
 (Datei: funkfenster_1a.jpg, Downloads: 119)
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Gast






Beitrag Verfasst am: 04.12.2005 18:01
Titel: die Sache mit dem Funk
Antworten mit Zitat

Hallo Ing.,
Sie ist im Quellenteil von Günther W. Gellermanns Buch "Tief im Hinterland des Gegners" enthalten, in dem einige Infos dazu stehen.

--> Im baierl Buch zum Kehlstein steht auch was.
(siehe auch Bamfords NSA buch fuer die sfm)

Die handschriftlichen Eintragungen sind mit Sicherheit nach Kriegsende, evtl. auf Grund von Verhören der Wachmannschaften
des Marinefunkwagens, erfolgt.
--> Tja, .. oder vom Gellermann ?

Der Ausdruck "Funkfenster" ist meiner Ansicht nach nur ein laienhafter Ausdruck dafür, dass in dieser Richtung vom Funkwagen aus die Antennen platziert wurden, angeblich eine 150 m lange Doppeldrahtantenne in 10 m Höhe.
--> in 10 m hoehe ??
Ich habe da andere angaben , aber keine direkten zum Antennenaufbau des FW2
Auf dem scann sieht man auch neben den begrenzungen des "Funkfensters" seltsame Blitze. Laut angabe sollen die auch was mit dem "Funk" zu tun haben.
"bergreflektionen"(siehe anderes Forum) ebenso.

Der Marinefunkwagen war laut o. g. Buch und dessen Quellen vom 26. 4. bis 2. 5. 1945 an dieser Stelle stationiert (vorher im FHQ Berlin) und hielt von hier aus Verbindung zur Seekriegsleitung in Plön, wo der andere Funkwagen stand und zum FHQ in Berlin.
Ausserdem wurden von Berchtesgaden aus anscheinend auch Agenten in Übersee angefunkt.
--> ja u.a. Sargo und Luna.

An irgendwelche speziellen HF-Bedingungen speziell an dieser Stelle glaube ich nicht, sie wurde m. E. nur gewählt, weil in der Nähe das Gästehaus lag, in dem Admiral von Puttkamer als Verbindungsoffizier des Oberbefehlshabers der Marine Quartier bezogen hatte.
--> tja, der leider verstorbene oe1jlu und ich haben das seltsame phaenomen verfolgt und ich habe mit dem Ic-3 gemessen Es kam an einer stelle VOR dem bauwerk der spanisch sprechende sender mit einem schwachen signal. Mit einem Sony weltempfaenger (sw-77) konnte ich das sig nicht empfangen.
Der funkwagen stand an verschiedenen stellen, nicht nur an auf der (falschen) eingezeichneten stelle.
Die naehe zum Gaestehaus ist klar, auch die melder.
Nur wohin und wie gefunkt wurde ist nicht ganz klar.
Spanien gilt als sicher. SA waere nicht moeglich. (!!)
(senderleistung war 200 W)

Es hätte in der Hektik des Rückzugs am Kriegsende gar keine Zeit bestanden, vorher irgendwelchen langwierigen Messungen nach Funkfenstern durchzuführen.
--> Vielleicht hat man das schon vorher gemacht ?
Und wenn an dieser einen Stelle irgendwelche "Wunder-Funkbedingungen" vorher schon festgestellt worden wären, hätte man bestimmt schon rechtzeitig eine feste Funkstation an dieser Stelle eingerichtet.
--> Dort ist auch ein sehr seltsames Bauwerk.
Die Verbindung zum Quartier Puttkamer wurde mit Meldern aufrecht erhalten, da in der Hektik des Kriegsendes nicht einmal mehr die Möglichkeit einer Fernmeldeleitung gegeben war.

Evtl. hat man die Stelle auch gewählt, um mit anderen Funkanlagen, die vielleicht schon vorher am Obersalzberg eingerichtet wurden, nicht in Konflikt zu geraten, z. B. durch gegenseitige HF-Störungen.
--> Es gab (angeblich) mehere standorte fuer den FW2 auf dem obersalzberg.

Gruss

Michael
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