Flugzeugbau im Hamburger Hafen

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Truppenübungsplatz und Flüchtlingslager Oksböl - gestern, heute und morgen

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Schutz und Hilfe - kostenloses eBook zum Download

schutz und hilfe200"Schutz und Hilfe - Die Geschichte der Entwicklung des Schutzes der Bevölkerung in Deutschland bei Katastrophen und kriegerischen Auseinandersetzungen von 1871 - 1945" heisst unser neues eBook. Godeke Klinge, der sich seit Jahrzehnten mit dem Thema befasst, selbst schon ebenso lange beim THW tätig ist, am Aufbau des leider nicht mehr existierenden Bevölkerungsschutz-Museums in Hamburg beteiligt war und vielen aus unserem Forum nicht unbekannt sein dürfte, hat sein fundiertes Wissen und seine Recherchergebnisse über diese Ära des Bevölkerungsschutzes auf 190 Seiten nidergeschrieben und uns freundlicherweise zur Veröffentlichung zur Verfügung gestellt. Ab heute stellen wir es kostenlos als eBook im PDF-Format zum Herunterladen bereit.

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Hilfskrankenhäuser

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Harry (†)
Gast





Beitrag Verfasst am: 08.06.2005 02:27 Antworten mit Zitat

>entsprechende Kellerräume im Grundschutz vorgesehen, die im laufe der Jahre entsprechend

>Grundschutz = vollverbunkert

Lies die einfach deine 2 Ausführungen durch, vielleicht verstehst du ja was ich sagen will....
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Timo2
 


Anmeldungsdatum: 30.04.2005
Beiträge: 38
Wohnort oder Region: Harburg a.d.E.

Beitrag Verfasst am: 08.06.2005 02:49 Antworten mit Zitat

Harry hat folgendes geschrieben:
Lies die einfach deine 2 Ausführungen durch, vielleicht verstehst du ja was ich sagen will....


Ggf. ist die Defintion des Grundschutzes recht hilfreich für dich... icon_wink.gif icon_mrgreen.gif
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Godeke
 


Anmeldungsdatum: 14.10.2003
Beiträge: 762
Wohnort oder Region: Lüneburg

Beitrag Verfasst am: 08.06.2005 08:04 Antworten mit Zitat

Hallo,

@Timo:warum ziehst Du meine Aussagen in Zweifel? Wenn Du meine Postimgs in diesem Forum liest, dann merkst Du, daß ich nur abgesicherte Fakten rauslasse, an Spekulationen beteilige ich mich grundsätzlich nicht (es sei denn, der Thread fordert dazu auf, und ich habe Lust dazu...).

In Lüneburg war es genau so, wie von mir beschrieben:

Erst wurde der HKH-Trakt gebaut, dann kam die Zwischendecke, obendrauf Schulzentrum, Turnhalle und Schwimmbad. Währenddeseen wurde das HKH eingerichtet. Große Eröffnungsübung Mitte Oktober 1977 mit Gästen aus Stadt, Landkreis, Land Niedersachsen (Innenminister) und Bund und Vertretern der Hilfsorganisationen. Angenommenes Szenario: Flugzeugabsturz über dem Bahnhofgelände. Beteiligte Hilfsorganisationen: Fw, DRK und ASB. Darunter auch ich als junger Helfer. Wir verluden damals auf einem Sportplatz "Verletzte" in die Fw-Hubschrauber vom Typ "Sycamore". Die wurden dann per Luftfracht direkt vor dem HKH-Tor abgesetzt. Am OP-Tisch des HKH stand der Chef persönlich...es "operierte" Prof. Dr. Kricke, ärztlicher Direktor des "Städtischen Krankenhauses Lüneburg", und damit kommen wir zu Deinem letzten Punkt: was heißt, es gehörte zu Hamburg?. Es war das HKH Lüneburg, und jedes HKH hatte ein sog. "Stammkrankenhaus", von dem es personell versorgt werden sollte. Oder was meinst Du mit "Bestimmung geklärt" ?
Später war ich noch öfter drinne, weil ich dort Fortbildungen für Führer und Unterführer organisiert habe. Nach der Auflösung habe ich noch ein paar Führung mit interessierten Menschen organisiert.

Du siehst, ich bin über Lüneburg ganz gut informiert und ansonsten hat sich zum Thema in den letzten Jahren bei uns irgendwie recht viel angesammelt...
_________________
...und jetzt noch mal schnell zu www.thw-lueneburg.de , der aktuellen Seite mit News aus der wunderbaren Welt des Helfens! DAS Kriseninterventionsteam für Kinder und Jugendliche: www.kit-kj-lueneburg.de
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klaushh
 


Anmeldungsdatum: 14.05.2002
Beiträge: 2491
Wohnort oder Region: Hamburg

Beitrag Verfasst am: 08.06.2005 09:50
Titel: HKH
Antworten mit Zitat

Moin, moin!
Nun regt euch man nicht so fürchterlich auf, das bringt uns alle doch nicht weiter.
Hier geht es doch wohl um HKH, die verbunkert waren / sind (Grundschutz), extra für diesen Zweck erbaut worden sind und sich im Regelfall unter oder "neben-unter" einem Schulgebäude befinden. Klar dürfte auch sein, dass erst der unterirdische HKH-Bau wenigstens im Rohbau errichtet werden muß, bevor die Überbauung mit einem Schulgevbäude erfolgen kann. Wann die festen und beweglichen spezifischen Einbauten für das HKH erfolgten, mag von Fall zu Fall verschieden sein.
Unumstößliche Tatsache aber ist auch, dass es zumindest in Einzelfällen Übungen mit HKH gegeben hat.
Wenn Godeke detaillierte Einzelheiten zum HKH Lüneburg-Oedeme schildert, wird das seine Richtigkeit haben, denn er kennt sich dort sicher am bestens von allen lp-Lesern aus.
Auch im HKH Wedel hat es mindestens eine größere Übung gegeben (ist auch Timo bekannt).
Die Kombination der Begriffe "HKH", "verbunkert", "vollverbunkert", "Grundschutz" usw. ist etwas akademisch. Sicherlich müssen Begriffe richtig angewendet werden, aber deswegen lohnt sich doch nur ein Streit, wenn die zugehörigen Definitionen auch auf den Tisch gelegt werden.
Heute herscht wohl die offizielle Ansicht, dass HKH nicht mehr benötigt werden. Deswegen wurden sie wohl überwiegend aufgelöst. Die Einrichtung wurde vielfach nach Osteuropa verfrachtet und die Baulichkeit nicht mehr gepflegt / gewartet. Insofern sehen (wenigstens die mir bekannten) die HKH von innen recht traurig aus und fristen ihr Dasein als Abstellräume / Lager.
Die ober erwähnten Fragen im Zusammenhang mit den Baufirmen dürften wenig zieführend sein: die HKH wurden von Jahrzehnten erbaut und die Baufirmen gibt es zum großen Teil längst nicht mehr. Und wenn doch noch, ist es sehr fraglich, ob sie noch Unterlagen über die Bauwerke haben (oder bereit sind, in nahezu unergründlichen Archivgründen zu suchen).
Im übrigen ist es einfach falsch, dass unbedingt der billigste Anbieter den Zuschlag erhält. Den erhält der wirtschaftlichste / günstigste Anbieter. Dabei gibt es natürlich Beurteilungsspielräume und es kann (vor allem nachträglich!) zu unterschiedlichen Beurteilungen kommen.

Also: (gerichtet an einige Schreiber zu diesem Thema) kühlt eure Gemüter und laßt uns nüchtern und sachlich weiter über die HKH diskutieren.

Gruß
klaushh
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Timo2
 


Anmeldungsdatum: 30.04.2005
Beiträge: 38
Wohnort oder Region: Harburg a.d.E.

Beitrag Verfasst am: 08.06.2005 09:58 Antworten mit Zitat

Godeke hat folgendes geschrieben:
@Timo:warum ziehst Du meine Aussagen in Zweifel? Wenn Du meine Postimgs in diesem Forum liest, dann merkst Du, daß ich nur abgesicherte Fakten rauslasse, an Spekulationen beteilige ich mich grundsätzlich nicht (es sei denn, der Thread fordert dazu auf, und ich habe Lust dazu...).
Du siehst, ich bin über Lüneburg ganz gut informiert und ansonsten hat sich zum Thema in den letzten Jahren bei uns irgendwie recht viel angesammelt...


Moin Godeke,

dann scheint Lüneburg wohl eine Sonderrolle einzunehmen... icon_mrgreen.gif Naja, spekulieren ist in diesem Elitekreis ja eh recht schwer. Mein amtlicher Informationsstand gibt dazu jedenfalls reichlich Anlass.

Zu der "Zugehörigkeit": In Nds. hatte zB derRegierungsbezirk Stade anfangs die Order drei HKH für Hamburg vorzuhalten. Und ich gehe nicht davon aus, das man in den Jahren grundsätzlich davon abgegangen ist. Auch ist die Idee der HKH unter Schulzentren Mitte der 60er enstanden, nicht während der Gebietsreform.Anfang der 70er. Eine Begründung für Deine These das jeder Landkreis ein HKH im Vollschutz bekommen sollte, fehlt leider bis heute.

Auch ich kann etwas nachlegen... icon_mrgreen.gif Mehr aber die Tage...
Ist bloß das falsche Forum.
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Timo2
 


Anmeldungsdatum: 30.04.2005
Beiträge: 38
Wohnort oder Region: Harburg a.d.E.

Beitrag Verfasst am: 08.06.2005 10:03
Titel: Re: HKH
Antworten mit Zitat

klaushh hat folgendes geschrieben:
Auch im HKH Wedel hat es mindestens eine größere Übung gegeben (ist auch Timo bekannt).


Klar, Klaus. Bloß in welchem Ausbauzustand... icon_mrgreen.gif ?
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Miros
Gast





Beitrag Verfasst am: 08.06.2005 14:21
Titel: Re: HKH
Antworten mit Zitat

klaushh hat folgendes geschrieben:
.
Die ober erwähnten Fragen im Zusammenhang mit den Baufirmen dürften wenig zieführend sein: die HKH wurden von Jahrzehnten erbaut und die Baufirmen gibt es zum großen Teil längst nicht mehr. Und wenn doch noch, ist es sehr fraglich, ob sie noch Unterlagen über die Bauwerke haben (oder bereit sind, in nahezu unergründlichen Archivgründen zu suchen).


Wenn man allerdings weiß, welche Baufirma es war, dann kann man sich vielleicht ein bisschen umhören und so herausfinden, wer damals aus dem Kreis unter den Arbeitern war. (Anmerkung: In Kuhdörfern kennt schließlich jeder jeden und jeder weiß über jeden bescheid) Dann könnte man also eine "Zeitzeugenbefragung" machen...
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klaushh
 


Anmeldungsdatum: 14.05.2002
Beiträge: 2491
Wohnort oder Region: Hamburg

Beitrag Verfasst am: 08.06.2005 16:58
Titel: HKH
Antworten mit Zitat

Moin, moin!
Langsam gleitet das Thema wohl etwas ab. Wenn Miros sich dafür interessiert, welche Baufirma das HKH gebaut hat und "....wer damals aus dem Kreis unter den Arbeitern war ....", mag das seinen Interessen entsprechen.
Vielleicht berichtet Miros mal, was er von der Baufirma oder den Bauarbeitern erwartet.

Direkte Bitte an Miros: du bist neu im Forum und platzt mit (meiner Meinung nach teilweise "bemerkenswerten") Aussagen hier rein. Hast du dich schon mit dem Thema HKH befaßt? Berichte doch mal über dein bisheriges Wissen zum Thema.

Übrigens ist für alle neuen user im Forum ein gelegentlicher Blick auf diesen Bereich empfehlenswert:

https://www.geschichtsspuren.de/forum/viewtopic.php?t=829

Gruß
klaushh
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D. Küster
Gast





Beitrag Verfasst am: 08.06.2005 19:33
Titel: Hilfskrankenhäuser
Antworten mit Zitat

Ich konnte in den Jahren 1989 und 1990 zwei Hilfskrankenhäuser in unserer Region begehen (im Rahmen meiner ehrenamtlichen Arbeit im KatS des Landes Hessen). Das eine HKH war in den 60ern zusammen mit einer Schule erbaut worden und vollständig eingerichtet. Hier war allerdings keine Notstromversorgung oder ein eigener Brunnen vorhanden. Das zweite HKH war in den 70ern auch zusammen mit einer Schule erbaut worden und besaß eine eigene Notstromversorgung (3 Dieselaggregate) und einen eigenen Tiefbrunnen mit Wasseraufbereitung. In diesem HKH gab es nichts außer einem Röntgengerät samt zugehöriger Technik. Diese zwei HKH's sind ca. 20 km auseinander und im gleichen Landkreis. Uns konnte niemand so richtig sagen warum der Stand der Ausstattung / Ausrüstung so unterschiedlich war. Meines Wissens nach ist heute keine dieser Anlagen mehr richtig betriebsbereit.
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Miros
Gast





Beitrag Verfasst am: 09.06.2005 22:38
Titel: Re: HKH
Antworten mit Zitat

klaushh hat folgendes geschrieben:


Direkte Bitte an Miros: du bist neu im Forum und platzt mit (meiner Meinung nach teilweise "bemerkenswerten") Aussagen hier rein. Hast du dich schon mit dem Thema HKH befaßt? Berichte doch mal über dein bisheriges Wissen zum Thema.

Gruß
klaushh


Lieber klaushh! icon_smile.gif

Es kommt jetzt wohl ganz darauf an, wie du "hereinplatzen" definierst.
Ich bin hier hergekommen um, wie du schon am ersten und 2. Beitrag erkennen kannst, Fragen zu stellen, zu Themen, die mich interessieren.
Wenn du das gleich als negativ empfindest, dann frage ich mich wirklich, was bei dir falsch läuft. Aber jeder hat mal einen schlechten Tag. Mein bisheriges Wissen zum Thema HKH?
Wenn ich ein Profi auf diesem Gebiet wäre, dann wäre ich nicht hier, oder? Dann würde ich keine Fragen mehr stellen.
Nur durch Fragen kommt man weiter, was auch schon Einsteins Devise war.
Aber anstatt einfach nur das zu schreiben, was du weißt, wird man von dir angegriffen. Denk doch mal drüber nach und nimm dir vielleicht eher ein Beispiel an Godeke.

Gruß, Miros. 1_heilig.gif
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