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Führungsfernmeldebrigade 900

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MikeG
Administrator


Anmeldungsdatum: 07.05.2002
Beiträge: 8347
Wohnort oder Region: Bispingen

Beitrag Verfasst am: 11.08.2004 18:56 Antworten mit Zitat

Moin!


Bei der Gelegenheit gleich ein paar weitere Fragen:

- Welche Einheiten waren für die GSVBw zuständig? TerrKdo, klar, aber welche Verbände und in welcher Hierarchie und Stärke?

- Welche Einheiten stellten die Bereichsmeldeführer bei den OPD?

Mike
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Rick (†)
Gast





Beitrag Verfasst am: 11.08.2004 19:09 Antworten mit Zitat

Eigentlich unter WBK (außer TerrKdo S-H?). Darunter FmFüWB mit einer FmKp (720, 730 usw.), BerFmFü (dachte früher immer, die Abk. sei BerFmFhr?) mit GSV und SichZg (GerEinh, z.B. 7011 für GSV 11). Stärken habe ich keine, vielleicht aber HW?
Adieu und es guet's Nächtle
Rick
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JW
Gast





Beitrag Verfasst am: 11.08.2004 20:43 Antworten mit Zitat

Wenn mit dem HW der JW gemeint ist, fühle ich mich hinsichtlich der GSVBw angesprochen.

Oberste Instanz für den jeweiligen Wehrbereich war der Fernmeldeführer Wehrbereich. Ihm unterstanden mehrere Bereichsfernmeldeführer, diese wiederum führten die GSVBw und die Fernmelde-Dienstgruppen.

Beispiel Wehrbereich VI:
Fernmeldeführer Wehrbereich VI in München. Im unterstanden:
-Bereichsfernmeldeführer 623 - München, 626 - Nürnberg, 627 - Regensburg
-Fernmeldekompanie 760 - München. Diese Fernmeldekompanie hatte mit dem festen BwGrundnetz nichts zu tun, es war eine ganz normale Fernmelde-Kompanie mit Fernsprech- und Funkteilen, die Fernmelde-Führungsverbindungen für den taktischen Einsatz des WBK herstellte (z.B. vom Gefechtsstand WBK zu den unterstellten VBK, zur Heimatschutzbrigade usw.)

Dem Bereichsfernmeldeführer 626 - Nürnberg - unterstanden beispielsweise
-GSVBw 62 Triefenstein, im V-Fall mit SichZg 7062
-GSVBw 63 Feuchtwangen, im V-Fall mit SichZg 7063
-Fernmeldedienstgruppen 626/10 - Würzburg, 626/11 - Hammelburg, 626/12 - Ebern, 626/20 - Nürnberg, 626/21 - Ansbach, 626/30 Bayreuth.

Stärken:
Fernmeldeführer Wehrbereich: 28 Soldaten
Bereichsfernmeldeführer: unterschiedliche Stärken, zwischen 25 und 40
GSVBw: 65
Sicherungszug GSVBw: Unterschiedliche Stärken, zwischen 35 und 45.

Dabei waren die Fernmeldedienstgruppen meistens für mehrere Standorte und die dort befindlichen Standortvermittlungen zuständig, z.B. Würzburg für Würzburg-Heidingsfeld, Veitshöchheim und Giebelstadt. Außerdem hatten die Fernmeldedienstgruppen auch die Erkundung und Betreuung der in ihrem Bereich befindlichen Anschaltkästen (AK 60, 62, 65) und sonstiger, für Zwecke der Bundeswehr geschaffenen, Fernmeldeeinrichtungen wahrzunehmen (z.B. eigens errichtete oder geschaltete P-1 Leitungen, Verknüpfungen zu anderen Sondernetzen, wie BASA-Netz).


Die Territorialkommandos hatten mit den GSVBw so gut wie nichts zu tun. Dort gab es früher Fernmelde-Regimenter (60, 80, 85), dann Fernmeldekommandos (600, 800, 850). Bei den TerrKdo Nord und Süd hatte jedes dieser Regimenter/Kommandos
-Stab/Stabskompanie
-1 mittleres Fernmeldebetriebs-Btl
-2 mittlere Fernmeldeverbindungs-Btl
-1 Fernmeldeverbindungs-Btl NORTHAG bzw. CENTAG
-1 Schalt- und Betriebskompanie
-1 - 2 Fernmeldekompanien "Kommandant der Übergänge" für die Fernmeldeverbindungen der Gewässer-Übergangsorganisation Rhein. Diese Kompanien wurden so ab 1985 dem Pionierkommando des TerrKdo zugeteilt.

TerrKdo Schleswig-Holstein hatte geringere Fernmeldekräfte:
-Stab/Stabskompanie FmRgt 60 bzw. FmKdo 600
-1 Fernmelde-Btl LANDJUT
-1 Fernmelde-Btl TerrKdo S-H
(beide Btl waren gemischte Betriebs- und Verbindungs-Btl)
-1 Fernmeldekompanie "Kommandant der Übergänge" für Elbe und Nord-Ostsee-Kanal.
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Rick (†)
Gast





Beitrag Verfasst am: 11.08.2004 21:01 Antworten mit Zitat

Asche auf mein Haupt... Entschuldigung JW.
Obwohl HW vielleicht auch etwas zum Thema sagen könnte.

Bei dieser Gelegenheit schnell mal an die Herrschaften im hohen Norden die Frage: Wie war das mit TerrKdo S-H und WBK I? Gab es WBK I erst später, d.h. unterstanden VBKs usw. anfangs dem TerrKdo? Meine Unterlagen von 1987 verschweigen das WBK I völlig.
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MikeG
Administrator


Anmeldungsdatum: 07.05.2002
Beiträge: 8347
Wohnort oder Region: Bispingen

Beitrag Verfasst am: 11.08.2004 21:41 Antworten mit Zitat

Super Info - Danke! 2_thumbsup.gif

Mike
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HW
 


Anmeldungsdatum: 24.07.2002
Beiträge: 1796
Wohnort oder Region: Pullach i. Isartal

Beitrag Verfasst am: 11.08.2004 21:53 Antworten mit Zitat

Ja, ein bischen kann ich auch dazu aus meiner aktiven Zeit in den Bereichen der Eifel und des Hundsrück beitragen, außerdem habe ich viele Standortbroschüren von den genannten Orten. Aber Grabau ist schon sehr gut als Nachschlagwerk.
Ich muss aber erst mal nachschauen, so alles habe ich im Kopf auch nicht mehr. zum Btl 950, ich meine das waren die Andernacher, als das PSV Btl 950 oder war das 850? Hm glaube war doch 850 mit Druckereizug in Adenau/Eifel.
Bin im Moment aber für ein paar Tage schwer im beruflichen Stress, dann habe ich aber Zeit und blätter mal in den Standortbroschüren und so mancher Aufstellung.
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vladdes
 


Anmeldungsdatum: 29.06.2003
Beiträge: 224
Wohnort oder Region: Kastellaun

Beitrag Verfasst am: 12.08.2004 18:19 Antworten mit Zitat

Hallo und vielen Dank an JW und die anderen für die ausführlichen Antworten.
Was passierte denn in den FmZentren?
Gruss Tobias
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HW
 


Anmeldungsdatum: 24.07.2002
Beiträge: 1796
Wohnort oder Region: Pullach i. Isartal

Beitrag Verfasst am: 22.08.2004 18:17 Antworten mit Zitat

Jetzt habe ich wieder etwas mehr Zeit und fange mit den von mir oben erwähnten Standortbroschüren an.

Die 1. Standortbroschüre ist von Rheinbach, Stand Mai 1987.
1987 war in Rheinbach das FmKdo 900 und das FmBtl 910 stationiert.

1951 wurde Rheinbach zur Garnisionsstadt für einen belgischen verband. es entstand das "Camp Rheinbach".
FmKdo 900:
1959 im April wurde der Stab Kommandeur-Führungsfernmeldetruppen in Rheinbach aufgestellt.
im Oktober schon erfolgte die Umbennung des KdrFüFmTr in "Höherer Fernmeldeführer TV" (FmFü TV).
Oktober 1961 verlegte der FmFü TV nach Meckenheim.
Zu diesem FmFü TV gehörte auch ein Fernmelderegiment (FmRgt), das 751. Das FmRgt 751 verblieb in Rheinbach und der Stab von diesem Rgt wurde 1967 zur Führungsfernmeldebrigade (FüFmBrig) 700.
1970 wurde diese FüFmBrig 700 in FüFmBrig 900 umbenannt. Die FüFmBrig 900 war in Meckenheim stationiert.
Das FmRgt 751 bekam 1968 einen neuen Stab und wurde in FmBtrbRgt 751 umbenannt.
1970 erfolgte eine erneute umbennenung in FmRgt 90 (und damit wieder passend zur FüFmBrig 900)
Im Oktober 1982 wurde die FüFmBrig 900 in Meckenheim und das FmRgt 90 in Rheinbach aufgelöst.
In Rheinbach wurde neu das Fernmeldekommando (FmKdo) 900 neu aufgestellt, as aus Teilen der FüFmBrig 900 Meckenheim, des FmRgt 90 Rheinbach und des FmRgt 95 Köln-Longerich entstand.

Dann gab es noch ein Fernmeldeamt der Bundeswehr (FmABw), welches ebenfalls ab 1984 in Rheinbach stationiert ist. Das FmABw wurde 1982 gegründet und war mit Teilen in Bad Godesberg, Meckenheim, Bad Neuenahr und Traben-Trarbach stationiert bis es 1984 nach Rheinbach kam.

FmBtl 910:
Am 01.09.1958 wurde in Rheinbach die "Fernmeldekompanie" (FmKp) beim BMVtdg" aufgestellt.
1 Jahr zuvor war Rheinbach aber schon Garnisonstadt der Bundeswehr geworden. Es zog das "Wachbataillon" der Bw hier ein.
1959 wurde die Fernmeldeausbildungskompanie (FmAusbKp) 790 aufgestellt.
Ebenfalls 1959 wurde die FmKp beim BMVtdg in Fernmeldebataillon (FmBtl) 760 umbenannt.
Im Oktober 1966 wurde das FmBtl 760 in das "Schwere Fernmeldebetriebsbataillon (sFmBtrbBtl) 760" umbenannt.
Im Mai 1968 wurde die FmAusbKp 790 in FmAusbKp 794 umbenannt und nach Düsseldorf verlegt.
Im Oktober 1970 wurde das sFmBtrbBtl 760 in sFmBtrbBtl 910 umbenannt.
Im Oktober 1979 wurde das sFmBtrbBtl 910 in FmBtl 910 umbenannt und auf 3 Kompanien reduziert (vorher 5 Kp)

Auftrag des FmBtl 910 ist es Fernmeldeverbindungen herzustellen und zu betreiben aus ortsfesten Fernmeldezentralen in Hauptquartieren, z. B. aus Fernmeldezentralen in der Eifel und in Leer/Ostfriesland (2.Kp) sowie im mobilen Einsatz im Hunsrück und in der Eifel (3.Kp).
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HW
 


Anmeldungsdatum: 24.07.2002
Beiträge: 1796
Wohnort oder Region: Pullach i. Isartal

Beitrag Verfasst am: 22.08.2004 20:17 Antworten mit Zitat

Weiter geht es mit dem Fernmeldebataillon 920 Kastellaun/Hunsrück.
Die Standortbroschüre ist vom Juni 1989.

Die Chronik beginnt hier erst 1964, quasi mit Einzug in die neu erbaute Hunsrück-Kaserne. Soweit mir bekannt war das FmBtl 920 vorher in Mayen/Eifel als FmBtl 770 stationiert und dem FmRgt 751 in Rheinbach unterstellt.

28.08.1964 offizielle Übergabe der Hunsrück-Kaserne an den Standortältesten und gleichzeitig Kommandeur des FmBtl 770. Im März 1964 waren die ersten Soldaten hier eingetroffen.
September 1966 Umbenennung des FmBtl 770 in sFmBtrbBtl 761.
Oktober 1970 Umbenennung des sFmBtrbBtl 761 in sFmBtrbBtl 920.
Oktober 1979 Umbenennung des sFmBtrbBtl 920 in FmBtl 920.

Dem FmBtl 920 war quasi von Anfang an eine FmAusbKp unterstellt:
Oktober 1959 Aufstellung als FmAusbKp 791 in Wuppertal
November 1962 verlegung nach Mayen/Eifel.
April 1964 verlegung nach Kastellaun.
Oktober 1966 Umbenennung von FmAusbKp 791 in FmAusbKp 770.
Oktober 1971 Umbenennung von FmAusbKp 770 in FmAusbKp 961.
Oktober 1979 Umbenennung in FmAusbKp 921.

Die 2. Kp des FmBtl 920 hat den Auftrag für die oberste Bundeswehrführung Fernmeldeverbindungen herszustellen und zu betreiben. Die 3. Kp wird im Fernmeldebetriebsdienst eingesetzt. Sie richtet ein und betreibt Fernschreib- und Fernsprechzentralen, Fernschreibstellen für Sonderverbindungen und eine Schaltstelle in einem Hauptquartier der obersten Bundeswehrführung.

Ferner waren 1989 folgende Dienststellen in Kastellaun stationiert:
4./Nachschubbataillon 310 (Einheit des III. Korps).
2./Nachschubbataillon 854 (gehört zum Versorgungskommando 850).
Fernmeldekompanie 901 (GE)
Fernmeldedienstgruppe 421/15 (untersteht dem Bereichsfernmeldeführer 421 in Koblenz. Die 421/15 betreibt die ortsfesten Standortfernmeldeanlagen in Kastellaun, Rheinböllen und Kappel).
Standortverwaltung Kastellaun (nicht in der Kaserne, sondern mit einer Liegenschaft in der Stadt Kastellaun).
Anmerkung von mir: Hier habe ich bei der Aufstellung über die Standortverwaltung Kastellaun folgendes gefunden: Insgesamt zu betreuende Fläche: Bundeswehr: 350 ha, Gaststreitkräften und NATO-Stellen 775 ha. Die Standortverwaltung Kastellaun hat in ihrem Zuständigkeitsgebiet - dürfte der Landkreis Hunsrück sein - für die Gaststreitkräfte und für die NATO-Stellen den Vermögensnachweis zu führen und die Aufgaben als Ansprechpartner für Eigentums- und Besitzrechte zu erfüllen.
Man spricht hier von Gaststreitkräften und NATO-Stellen. Also muss es eine Unterscheidung im Hunsrück zwischen den US-Liegenschaften und den NATO-Liegenschaften gegeben haben, aber was war was? Z. B. die Pydna, war das US-Streitkräfte oder NATO?
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HW
 


Anmeldungsdatum: 24.07.2002
Beiträge: 1796
Wohnort oder Region: Pullach i. Isartal

Beitrag Verfasst am: 22.08.2004 21:09 Antworten mit Zitat

Kommen wir jetzt nach Gerolstein in der Eifel zum FmBtl 930.
Die Standortbroschüre ist vom April 1989.

FmBtl 930:
Juli 1959 Aufstellung als FmBtl 913 in Rheinbach.
März 1960 Verlegung nach Aachen.
April 1961 Umbenennung vonFmBtl 913 in FmBtl 767
Juli 1964 Verlegung in die neu erbaute Eifel-Kaserne nach Gerolstein.
September 1966 Umbenennung von FmBtl 767 in sFmBtrbBtl 762.
Oktober 1970 Umbenennung von sFmBtrbBtl 762 in sFmBtrbBtl 930.
Oktober 1979 Umbenennung von sFmBtrbBtl 930 in FmBtl 930.
Oktober 1982 Zusammen mit den FmBtl 910 Rheinbach, 920 Kastellaun, 960 Mayen, 970 Mannheim wird das FmBtl 930 dem FmKdo 900 unterstellt.

Auch dem FmBtl 930 war eine FmAusbKp unterstellt, die 931. Sie wurde 1960 in Aachen als FmAusbKp 797 aufgestellt und verlegte 1964 von Aachen nach Gerolstein. Die FmAusbKp ist eine Ausbildungseinheit für das FmKdo 900.

Die 2. Kp des FmBtl 930 hat als Fernschreib- und Fernsprechkompanie den Auftrag Fernmeldeverbindungen der obersten Bundeswehrführung herzustellen und durchzuführen. Hierzu verlegt die Kp in stationäre Fernmeldezentralen und stellt den Führungsstäben der Marine, der Inspektion Sanitätswesen und dem Führungsstab der Luftwaffe die benötigten Fernmeldeverbindungen zur Verfügung.
Die 3. Kp ist die mobile Komponente für die oberste Bundeswehrführung. Ihr Einsatzgebiet reicht vonOstfriesland bis zum Bodensee. Sie schließt Gefechtsstände, Schaltstellen oder Fernmeldezentralen an und verbindet diese untereinander durch Richtfunk oder Kabelstrecken.

Ferner waren 1989 folgende Einheiten und Dienststellen in Gerolstein stationiert:
Fernmeldeausbildungskompanie 3/III. Eine FmAusbKp für die 5. und 12 Division, für die Luftlandebrigade 26 sowie für 2 Korpstruppenkommandos des III. Korps.

Nachschubausbildungszentrum 8/4. Eine erst 1985 gegründete Ausbildungsstelle gemäß den WHNS-Vertrag die Soldaten der Reserve für die deutschen WHNS-Truppenteile ausbildet.

Das Verteidigungskreiskommando 422. Zuständig für die Landkreise Bitburg-Prüm und Daun. Das VKK 422 verfügt über 4 Heimatschutzkompanien. 4 Sicherungszüge und ein Wehrleit- und Ersatzbataillon, natürlich alles Geräteeinheiten.

Standortverwaltung Gerolstein. Zuständig für die Landkreise Bitburg-Prüm und Daun.
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