20. schwere Flugmelde-Leit Kompanie "Made"

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Gravedigger
 


Anmeldungsdatum: 17.08.2003
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Beitrag Verfasst am: 07.03.2004 22:17
Titel: 20. schwere Flugmelde-Leit Kompanie "Made"
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Hallo Gemeinde,

heute habe ich die Überreste der Stellung "Made" bei Mendhausen in Thüringen gefunden! Da die Stellung im ehemaligen Grenzgebiet der DDR zur BRD liegt ist sie noch relativ gut erhalten.Zum geschichtlichen Hintergrund: von September 1944 bis März 1945 war die 20. schwere Flugmelde-Leit Kompanie (Deckname "Made" des Luftnachrichtenregiments 237 in Mendhausen stationiert. Ausgerüstet war sie laut meinen Informationen mit einem "Würzburg Riese"-Gerät und einem "Jagdschloß"-Gerät, wobei mir das für eine Stellung 1. Ordnung recht wenig vorkommt. Die Stellung "Made" berichtete an das Flugabwehrkommando in Bamberg.
Die einzelnen Bauwerke liegen fast direkt an der Straße zwischen Mendhausen/Thüringen und Irmelshausen/Bayern.
Das wars zur Geschichte der "Made" und jetzt kommen die Fotos.

CU Markus
_________________
Zivilisation bedeutet, sich gegenseitig zu helfen von Mensch zu Mensch, von Nation zu Nation. (Henry Dunant)
 
Die Überreste des gesprengten Versorgungsbunkers. Von hier liefen die Stromleitungen zu den Radargeräten (Datei: bunker 01.JPG, Downloads: 901) Der Versorgungsbunker liegt direkt an der Straße zwischen Mendhausen und Irmelshausen auf der ehemaligen Zonengrenze (Datei: bunker 04.JPG, Downloads: 892) Nochmal der Versorgungsbunker. An der Stelle, wo ich stehe verläuft der Kolonnenweg und kurz hinter dem Leitpfosten am linken Bildrand ist die Grenze zu Bayern (Datei: bunker 05.JPG, Downloads: 848)
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Gravedigger
 


Anmeldungsdatum: 17.08.2003
Beiträge: 2482
Wohnort oder Region: Sennestadt

Beitrag Verfasst am: 07.03.2004 22:21 Antworten mit Zitat

Noch ein paar Fotos von dem gesprengten Bunker:
 
 (Datei: bunker 07.JPG, Downloads: 836)  (Datei: bunker 08.JPG, Downloads: 822)  (Datei: bunker 17.JPG, Downloads: 790)
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Gravedigger
 


Anmeldungsdatum: 17.08.2003
Beiträge: 2482
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Beitrag Verfasst am: 07.03.2004 22:27 Antworten mit Zitat

Leider wird der Bunker teilweise als wilde Müllkippe benutzt 2_ranting.gif
 
Stromleitungen in Stahlrohren in den Bunkertrümmern (Datei: bunker 18.JPG, Downloads: 777) Die Betonteile sind ca. 50 cm stark (Datei: bunker 21.JPG, Downloads: 766) Nochmal der Bunker mit der Straße im Hintergrund (Datei: bunker 10.JPG, Downloads: 754)
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Gravedigger
 


Anmeldungsdatum: 17.08.2003
Beiträge: 2482
Wohnort oder Region: Sennestadt

Beitrag Verfasst am: 07.03.2004 22:34 Antworten mit Zitat

Nach dem ich mit dem Bunker fertig war habe ich mich noch etwas umgesehen:
 
Vom Versorgungsbunker aus entdeckte ich etwa 350 Meter in Richtung Norden ein Verdächtiges Objekt... (Datei: wr 03.JPG, Downloads: 730) ... welches in einem Stoppelfeld lag, beim näherkommen entpuppt es sich als ... (Datei: wr 05.JPG, Downloads: 729) ... Sockel eines "Würzburg Riese"-Geräts (Datei: wr 08.JPG, Downloads: 726)
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Gravedigger
 


Anmeldungsdatum: 17.08.2003
Beiträge: 2482
Wohnort oder Region: Sennestadt

Beitrag Verfasst am: 07.03.2004 22:40 Antworten mit Zitat

Der Sockel ist recht gut erhalten und so wie es aussieht ist auch nicht versucht worden ihn zu sprengen:
 
Der Sockel mit der Ortschaft Mendhausen im Hintergrund (Datei: wr 10.JPG, Downloads: 717) Der Sockel von Innen mit dem Zugang und den Rohrleitungen für die Versorgungskabel (Datei: wr 13.JPG, Downloads: 712) Die Versorgungsleitungen sind durch eine "Luke" aus dem Fundament des Sockels herausgeführt worden (Datei: wr 15.JPG, Downloads: 703)
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Pettersson
 


Anmeldungsdatum: 10.01.2003
Beiträge: 755
Wohnort oder Region: Bad Schönborn

Beitrag Verfasst am: 07.03.2004 22:47
Titel: Made
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Hi Gravedigger,

absolut klasse Fotos 2_thumbsup.gif .

Es gibt doch wohl noch mehr Sockel als man denkt, die heute noch stehen.

Gruß,
Pettersson
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Gravedigger
 


Anmeldungsdatum: 17.08.2003
Beiträge: 2482
Wohnort oder Region: Sennestadt

Beitrag Verfasst am: 07.03.2004 22:48 Antworten mit Zitat

Und nochmal der Sockel:
 
Der Sockel ist außen etwa einen Meter hoch, ... (Datei: wr 21.JPG, Downloads: 684) ... hat oben eine Wandstärke von ca. 40 cm, die nach unten hin etwa 70 cm dick wird. (Datei: wr 16.JPG, Downloads: 688) Der Innendurchmesser beträgt ca 2 Meter und der Außendurchmesser ca 3 Meter (Datei: wr 17.JPG, Downloads: 674)
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Gravedigger
 


Anmeldungsdatum: 17.08.2003
Beiträge: 2482
Wohnort oder Region: Sennestadt

Beitrag Verfasst am: 07.03.2004 22:53 Antworten mit Zitat

Und weiter gehts:
 
Innen ist der Sockel etwa 1,5 - 1,8 Meter hoch (Datei: wr 18.JPG, Downloads: 665) Blick durch den Durchgang in den Sockel (Datei: wr 14.JPG, Downloads: 373) Nochmal der Zugang zu den Versorgungsleitungen (Datei: wr 15.JPG, Downloads: 648)
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Gravedigger
 


Anmeldungsdatum: 17.08.2003
Beiträge: 2482
Wohnort oder Region: Sennestadt

Beitrag Verfasst am: 07.03.2004 23:01 Antworten mit Zitat

Etwa 250 Meter südlich des Versorgungsbunkers befinden sich auf bayerischem Gebiet die gesprengten Überreste des "Jagdschlöß"-Geräts:
 
das ehemalige "Jagdschloß" (Datei: js 02.JPG, Downloads: 637) Wie beim Versorgungsbunker auch waren die Wände und Decken des "Jagdschloß" etwa 50 cm stark (Datei: js 03.JPG, Downloads: 637) Nochmal die Trümmer von hinten (Datei: js 07.JPG, Downloads: 626)
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Gravedigger
 


Anmeldungsdatum: 17.08.2003
Beiträge: 2482
Wohnort oder Region: Sennestadt

Beitrag Verfasst am: 07.03.2004 23:09 Antworten mit Zitat

Und nochmal das "Jagdschloß"-Gerät:
 
An dem "Kamin" war wahrscheinlich die Radarantenne befestigt (Datei: js 13.JPG, Downloads: 621) Nochmal die Decke des Gebäudes (Datei: js 16.JPG, Downloads: 612) Das Trümmerfeld des Jagdschlosses (Datei: js 01.JPG, Downloads: 603)
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