Fliegerhorst Fürstenfeldbruck

Fliegerhorste, Militärflugplätze, Ausweich- und Notlandeplätze und zugehörige Anlagen
bfh

Beitrag von bfh » 03.03.2005 22:40

@Olli


Deine Angaben zur A400M sind sehr interessant.

Mir hatte man gesagt, das die Bahn mindestens 2500 Meter lang sein muß. Das wäre in Penzing ja definitv nicht möglich.

Ob da jemand Meter und Füsse verwechselt hat ...

Ich bin ja jetzt auf die Antworten auf meine Rückfrage gespannt ...


Viele Grüße
Günter

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Maeks
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Beitrag von Maeks » 03.03.2005 23:44

Ja Penzing kenne ich auch, aber aus beruflicher Sicht. Ich hatte da ein paar Fernwärmeleitungen isoliert. Mir bleibt diese Baustelle immer noch in Erinnerung. Ich hatte damals vor lauter Wut eine Zange, einer C130 nachgeschmissen, als ich mir die Hand einquetschte mit dem Sch...teil von Zange. Aber am besten war die Wirtschaft in der ich übernachtete die Liegt nämhlich genau in der Einflugschneise. Man hats mich damals gerissen als um Sieben Uhr morgens ein Transall über die Wirtschaft. Erst ein ein riesengroßer Schatten über den Parkplatz der Wirtschaft :shocked: und dann das Dröhnen der Triebwerke. Da biste dann wach :crazy: Trotzdem wars ne tolle Baustelle und super nette Leute da die von der Luftwaffe. Was ich da so mitbekommen habe ist der Flugplatz ja noch aus Adis Zeiten

Gruß Maeks

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Beitrag von Olli » 04.03.2005 15:40

Ist er auch...
Hab mal gelesen, daß er aufgrund seiner Bebauung und Lage (erhöhte Lage mit Blick über die oberbayerischen und Allgäuer Alpen) mal zu Deutschlands schönstem Flugplatz gewählt worden ist .
Grüße...

Der Olli

>>Es hat gerade erst angefangen...<<

http://der_olli.hat-gar-keine-homepage.de/

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Helmholtz
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Beitrag von Helmholtz » 05.03.2005 11:40

Glaube kaum daß die Bahn für einen A400 2500 Meter lang sein muß.

Dann wärs definitiv eine Fehlkonstruktion! :mrgreen:

Die Flieger dieser Kategorie sollen ja gerade auf kurzen bzw. auch unbefestigten Bahnen starten und landen können, und zwar noch mit Nutzlast.

Generell sind allerdings Nato Standard Bahnen ca. 2500 Meter lang. ( oder besser gesagt ca. 2440 Meter, vermutlich weil sie in Fuß geplant sind)

Ein grund einen Platz mit solcher Bahn zu bevorzugen wäre dann allerdings die Tatsache daß er natürlich flexibel auch für andere Flugzeuge nutzbar wäre die eine läneger Bahn brauchen.
Würde rein kostenmäßig Sinn machen.


:)
Obacht Nebenkeule!

bfh

Beitrag von bfh » 06.03.2005 14:52

Hallo!


Nach den ersten Antworten auch meine Rückfragen sieht es tatsächlich so aus, daß es in Penzing nur darum geht, daß die S/L-Bahn nicht dem NATO-Standard entspricht und auch nicht verlängerbar ist.

Das MTOW selbst ist kein Problem, d.h. die Bahn ist zum Starten mehr als lang genung.

Anders sieht es beim Startabbruch aus. Bei MTOW stellt das schroffe Ende der Bahn zum Lech hin unter Umständen ein sehr großes Problem bzw. zusätzliches Unfallrisiko dar. (Für Transall und A400M gibt es keine Fanganlagen.)


gwb

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Beitrag von Helmholtz » 06.03.2005 18:55

So ganz stimt das nicht, der Flieger darf nur dann raus wenns Gewicht dergestalt ist (niedriger zu Not), daß es auch beim Startabbruch bei V1 noch zum Bremsen auf der Bahn reicht.

Also würde bei einer sehr kurzen Bahn das MTOW (strukturell definiert) reduziert, sozusagen aufs PTOW welches bahnspezifisch ist.

Temperatur, Wind und Luftdruck fließen auch mit ein.

So läufts zumindest im Zivilbereich und das dürfte beim Bund in Friedenszeiten auch nicht viel anders sein.





:)
Obacht Nebenkeule!

raptor

Beitrag von raptor » 03.02.2006 21:25

Achtung Leutz,
folgende Nachricht habe ich erhalten:

Bürgerinitiative für (!) die zivile Nutzung von Fürsty - Eure Hilfe wird gebraucht!

--------------------------------------------------------------------------------

Eine Bürgerinitiative für die zivile Nutzung von Fürstenfeldbruck ist gegründet worden und hat eine Homepage mit guten und sachlichen Argumenten ins Netz gestellt:

http://www.aufsteigen-mit-fuersty.de

Dieser Vorstoß für die allgemeine Luftfahrt in München und Umgebung scheint deutlich besser geplant und vorbereitet zu sein, als was ich in den letzten 15 Jahren gesehen habe.

Mitgliedschaft in der Bürgerinitiative ist kostenlos - einfach Antragsformular ausfüllen und abschicken!

raptor

Beitrag von raptor » 03.10.2006 19:08

Aktuell:

Ein Investor will auf dem jetzigen Gelände der Trabrennbahn in MUC-Daglfing einen neuen Gebäudekomplex errichten.
Als Ersatz soll auf dem nördlichen teil des Fliegerhorstes FFB eine neue Trabrennbahn gebaut werden. Und zwar genáu an der Stelle an dem die Munitionsniederlage des Fliegerhorstes liegt.
Die Flugplatz FFB GmbH hatt im Sommer bei der Regierung von Oberbayern, bzw Luftamt einen Antrag auf Zivile Nachfolgenutzung gestellt.
Gebraucht werden 1500 m der 2744 meter lange Startbahn.
Das heißt, die Hallen, Gebäude und Hangar der ex Sreening/Piggy Staffel, Munitions-NL und Kraftstoffdepot, die Nord-Startbahn sowie der westliche teil der Startbahn sollen Lostplace werden.
Der Flugbetrieb soll sich auf dem Östlichen/Südöstlichen Fliegerhorst Gelände abspielen.
Leider wollen die BI Fluglärm sowie einige Profilierungsneurotischen Kommunalpolitiker das ganze verhindern.
Da das Flugplatzgelände FFH Schutzgebiet ist, könnte auch kein Gewerbe oder Wohngebiet gebaut werden.
Der Flugplatz würde zur Investitionsruine verkommen und brach liegen.

raptor

Beitrag von raptor » 18.05.2007 16:26

Neuauflage von Fürsty Info am 19. Mai 2007.

Die Aktion solle sowohl die Anwohner ansprechen und informieren, als auch die Presse
anlocken. Es ist eine gemeinsame Informationsveranstaltung der Betriebsgesellschaft, der
beiden Fliegerclubs und unserer BI. Wir hoffen auf Sponsoren und brauchen wieder IHRE
Mithilfe für: Plakate, Werbung, Internet-Auftritt, Auf- und Abbau, Helfer während der
Veranstaltung u.a. . Wir werden sofort nach den Osterferien mit der Organisation beginnen.
Besucher mit Flugzeugen zahlen an dem Tag keine Landegebühr, Spenden sind aber erwünscht.
Als weitere Attraktion wird es voraussichtlich eine Oldtimer-Ausstellung (Autos) zu
sehen geben.

http://www.aufsteigen-mit-fuersty.de

raptor

Beitrag von raptor » 19.05.2007 09:47

Samstag, 19. Mai 2007

Flieger kämpfen weiter um Nutzung des Fliegerhorsts Fürstenfeldbruck


Die Diskussion über die Zukunft des sogenannten Fliegerhorsts bei Fürstenfeldbruck geht weiter. Die Sport-und Hobbyflieger, organisiert in der Bürgerinitiative "Aufsteigen mit Fürsty", kämpfen weiter um eine Nutzung. Ab September wollen sie rund ein Drittel des stillgelegten Militärflugplatzes für sich nutzen und streben weiterhin einen Kompromiss an. Sie sehen für sich eine Art Erstnutzungsrecht, denn bisher wurde das Gelände für die Fliegerei genutzt. Nach den Sommerferien gibt es ein neues Gutachten. Der Grundstückseigentümer, die Gemeinde Maisach stellt allerdings ein BMW-Zentrum für Fahrsicherheitstrainings, eine Pferdetrabbahn und eine Polizei-Teststrecke vor.
www.topfm.de

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