Guten Tag,
Im Findbuch zu Bestand RH 4/417 des Bundesarchiv-Militärarchiv sind u.a. genannt:
„Baupläne des Heeresnachschubtanklagers Schanzenau bei Regensburg“
Leider ist es mir bisher nicht gelungen, dieses „Schanzenau bei Regensburg“ zu lokalisieren.
Der sonst sehr zuverlässige Bayernatlas gibt nichts her, Google Earth und Google Maps wie zu erwarten natürlich erst recht nicht.
Auch die Ortsverzeichnisse des Königreichs bzw. des Freistaats Bayern zurück bis zur ersten Ausgabe von 1861 kennen kein „Schanzenau“, obwohl in diesen Verzeichnissen jeder Einödhof verzeichnet ist.
Es gibt nur ein „Schanzlohe“, mehr als 10 km nördlich von Regensburg, auf der Höhe von Regenstauf.
Weiß jemand, wo sich dieses „Schanzenau bei Regensburg“ versteckt? Für Hinweise bin ich dankbar.
Mit freundlichen Grüßen
Jörg
Heeresnachschubtanklager Schanzenau bei Regensburg
Re: Heeresnachschubtanklager Schanzenau bei Regensburg
hallo 
ich lebe nun sei 16 jahren in Regenebsburg
kenne mich recht gut aus
ein "schanzenau" ist mir nie begegnet in all den jahren
vielleicht ist hier der ort falsch angegeben
liebe grüße
kevin
ich lebe nun sei 16 jahren in Regenebsburg
kenne mich recht gut aus
ein "schanzenau" ist mir nie begegnet in all den jahren
vielleicht ist hier der ort falsch angegeben
liebe grüße
kevin
Re: Heeresnachschubtanklager Schanzenau bei Regensburg
Danke für die Rückmeldung.
Wie ich inzwischen herausgefunden habe, war „Schanzenau“ möglicherweise eine Tarnbezeichnung für eine geplante Verlagerung der im Hafen Regensburg befindlichen Mineralöl-Tanklager. Bereits 1934 befanden sich im Regensburger Hafen Öltanks mit einem Fassungsvermögen von 73.000 Kubikmeter, was die örtliche Wehrmacht-Kommandantur im November 1934 veranlasste, aus Luftschutzgründen für eventuelle weitere Öltanks auf Reichskosten unterirdische Anlagen im Keilberg zu fordern (BA-MA, RH 26-10/533: Standortkommandantur Regensburg an Wehrkreiskommando München 24.11.1934).
Es blieb allerdings bei diesem Vorschlag der Standortkommandantur, gebaut wurde nichts.
Grüße
Jörg
Wie ich inzwischen herausgefunden habe, war „Schanzenau“ möglicherweise eine Tarnbezeichnung für eine geplante Verlagerung der im Hafen Regensburg befindlichen Mineralöl-Tanklager. Bereits 1934 befanden sich im Regensburger Hafen Öltanks mit einem Fassungsvermögen von 73.000 Kubikmeter, was die örtliche Wehrmacht-Kommandantur im November 1934 veranlasste, aus Luftschutzgründen für eventuelle weitere Öltanks auf Reichskosten unterirdische Anlagen im Keilberg zu fordern (BA-MA, RH 26-10/533: Standortkommandantur Regensburg an Wehrkreiskommando München 24.11.1934).
Es blieb allerdings bei diesem Vorschlag der Standortkommandantur, gebaut wurde nichts.
Grüße
Jörg
Re: Heeresnachschubtanklager Schanzenau bei Regensburg
Moin,
ein Blick in die PLZ-Umstellungs-Datenbank von 1993 liefert: keine Eintragung von Schanzenau o.ä.
mfg Frank
ein Blick in die PLZ-Umstellungs-Datenbank von 1993 liefert: keine Eintragung von Schanzenau o.ä.
mfg Frank