Flugzeugwrack aus dem Zweiten Weltkrieg

Militärische Objekte und Anlagen des 2. Weltkriegs (und 1933-1945)
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Zwackelmann
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Re: Flugzeugwrack aus dem Zweiten Weltkrieg

Beitrag von Zwackelmann » 15.03.2020 19:16

Hallo allerseits,

Zwar ist das schon eine ältere Meldung, aber wegen der tragischen Hintergrundgeschichte nichtsdestoweniger interessant:

https://www.aachener-nachrichten.de/lok ... d-32796849

Die 8. Taktische Luftwaffe der USAAF war bei den GIs übrigens als 'American Luftwaffe' berüchtigt für Angriffe auf eigene Truppen...

Gruß, Thomas!
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jettie
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Re: Flugzeugwrack aus dem Zweiten Weltkrieg

Beitrag von jettie » 23.03.2020 08:13

Hallo und guten Morgen,

ich glaube, in diesem Bericht geht es um das gleiche Flugzeug (Petergensfeld/Roetgen)
http://www.miaproject.net/mia-search-re ... rgensfeld/
Auf der Seite gibt es ein paar interessante Geschichten.

Gruß an die Gemeinde
Tief im Westen - ists doch am besten ;-)

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ROG
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Re: Flugzeugwrack aus dem Zweiten Weltkrieg

Beitrag von ROG » 11.05.2021 08:31

Hallo an die Experten,
Ein Motorenfund bei Wriezen, vermutlich ein DB 605 aus einer Messerschmitt Bf 109, Absturz 1944. Der Bekannte fragt, ob man noch etwas mehr zum Flugzeug herausfinden kann. Die angehängten Bilder zeigen den Motor. Ich glaube, die Nummer ist nur die Gehäusenummer, aber vielleicht irre ich mich da.
Könnt ihr da helfen?

Grüße
ROG
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Landvogt1756
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Re: Flugzeugwrack aus dem Zweiten Weltkrieg

Beitrag von Landvogt1756 » 11.05.2021 19:16

Moien,
sieht nach MK 108 mit Überohr aus, die länglichen kleinen Bleche dürften wohl Gurtglieder sein, man müßte aber bessere Fotos vorliegen haben.
h.

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Re: Flugzeugwrack aus dem Zweiten Weltkrieg

Beitrag von Landvogt1756 » 11.05.2021 19:18

Moien,
das war einmal ein DB 605 Reihenmotors, war u.a. in der Bf 109G und Bf 110 verbaut. Um die Maschine zu identifizieren benötigt man die Werknummer, mit der Nummer des Motors kommt man nicht weiter.
h.

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ROG
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Re: Flugzeugwrack aus dem Zweiten Weltkrieg

Beitrag von ROG » 12.05.2021 08:24

Danke Landvogt
ich habe nochmal nach weiteren Erkenntnissen nachgefragt.
Gruß
ROG

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Zwackelmann
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Flugzeug- und Schiffswracks aus dem Zweiten Weltkrieg

Beitrag von Zwackelmann » 16.05.2021 12:35

Hallo zusammen,

Das Museum der Polnischen Waffen in Kolberg ist seit einigen Jahren sehr rührig im Erforschen, Konservieren und Bergen von Flugzeug- und Schiffsracks des Zweiten Weltkrieges. Hier eine relativ aktuelle Meldung von der Museums-Homepage:

http://www.muzeum.kolobrzeg.pl/pl/wiado ... ora-dabie/

Und hier die Google-Übersetzung:

"Aktion 'Wracks des Dąbie-Sees'
Eine der Richtungen der wissenschaftlichen und Forschungsarbeit im Museum der polnischen Waffen in Kołobrzeg ist die Suche, Dokumentation und, wenn möglich, Präsentation von Elementen von Wracks, die an militärischen Operationen an den heutigen polnischen Grenzen teilgenommen haben. Das Museum arbeitet mit der West Pomeranian Sea Heritage Association zusammen, die seit vielen Jahren Informationen sammelt und Wracks inventarisiert. am Dąbie-See in der Nähe von Stettin. 2019 schlossen sich die beiden größten Museen in der Woiwodschaft Westpommern der Zusammenarbeit bei diesem Projekt an: das Nationalmuseum in Stettin und das Museum für polnische Waffen in Kołobrzeg sowie die Abteilung für forensische Genetik der Pommerschen Medizinischen Universität in Stettin. Die Arbeit des Vereins verwandelte sich in eine wissenschaftlich-wissenschaftliche Aktion namens 'Wracks des Dąbie-Sees'. Die staatliche amerikanische Verteidigungsbehörde POW / MIA Accounting Agency, die sich mit der Suche nach amerikanischen Flugzeugen und Fliegern befasst, die während des Zweiten Weltkriegs verloren gegangen sind, hat sich ebenfalls der Zusammenarbeit bei einem der Wracks angeschlossen. Dank der Zusammenarbeit mit Escort und UW Service wurde der Ort des Sturzes des amerikanischen B-17-Bombers ausgewählt und am See lokalisiert. Die Arbeiten an diesem Ort wurden von der Echo 2-Forschungs- und Trainingseinheit von Escort durchgeführt. Weitere Forschungen, einschließlich Tauchen, werden in der kommenden Sommersaison fortgesetzt.

Am 14. April 2021 wurden weitere Forschungsarbeiten am Dąbie-See durchgeführt. Diesmal wurde die s / y 'Jędrek'-Einheit verwendet, die von UW Service Sp. Z oo zur Verfügung gestellt wurde. z o. o. aus Stettin. Die Arbeiten wurden von einem Team durchgeführt, das sich zusammensetzte aus: Marek Matejski - Vereinigung für das westpommersche Meereserbe, Aleksander Ostasz - Direktor des polnischen Waffenmuseums in Kołobrzeg und Präsident der Vereinigung für das westpommersche Meereserbe, Dr. Hab. n. med. Andrzej Ossowski - Leiter der Abteilung für forensische Genetik der Pommerschen Medizinischen Universität, Maciej Papke und Mateusz Papke - Polnisches Radio Stettin und Rafał Makarewicz - Skipper der s / y 'Jędrek'-Einheit. Während des gesamten Forschungstages wurde eine Aufklärung mehrerer Inseln am Dąbie-See durchgeführt. Während der Arbeiten wurde eine Drohne eingesetzt. was sich aufgrund des Beginns der Vegetationsperiode als perfekt erwies. Dank der Zusammenarbeit mit Wissenschaftlern der Abteilung für Forensische Genetik der Pommerschen Medizinischen Universität in Stettin wurde ein weiteres Wrack gefunden. Es handelt sich höchstwahrscheinlich um einen deutschen Dampfschlepper, der auf Luftbildern aus den späten 1940er Jahren zu sehen ist. Das Schiff wurde angeblich infolge von Feindseligkeiten versenkt oder beschädigt. Nur ein genieteter Rumpf, 14 Meter lang und 4 Meter breit, ist bis heute erhalten geblieben, mit sichtbaren Spuren von Schnitten, die Schrottsammler nach dem Krieg vorgenommen haben. Aus unbekannten Gründen wurde das Wrack an diesem Ort zurückgelassen und andere in der Nähe wurden vollständig entfernt.

Die Einheit mit dem Forschungsteam besuchte auch das Wrack von Concreteowiec im nördlichen Teil des Dąbie-Sees. Unserer Meinung nach muss das Wrack dringend renoviert werden. Die oberste Betonschicht beginnt sich abzuziehen und zeigt die Betonbewehrung mit dem Einsetzen der Korrosion. In ein paar Jahren wird sich das Wrack einfach zersetzen und anstelle einer Touristenattraktion wird es einen Haufen Schotter mit gefährlich hervorstehenden Bewehrungsstäben geben. Wir appellieren an die zuständigen Institutionen, ein Team von Spezialisten zu ernennen, die sich mit dem Thema der Sicherung der Trümmer eines Betonschiffs befassen. Derzeit kann es noch recht einfach und relativ kostengünstig behoben werden, es sind jedoch dringende und entschlossene Maßnahmen erforderlich."

Die Fotostrecke ist außerdem noch ganz sehenswert!

Gruß, Thomas!
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