Brücken der Kaiserbahn

Verkehrsgeschichte - Bauwerke der Bahn, U-Bahn, S-Bahn etc.
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Djensi
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Beitrag von Djensi » 24.04.2016 14:09

Moin,

den GeoTag habe ich mal für die bestehende Brücke angefügt.

Im Beitrag vom 11.04.2004 findest Du ein Foto der Brücke.

Grüße
Djensi
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Hein Hollenbek
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Die Brücke gibt es immer noch

Beitrag von Hein Hollenbek » 25.04.2016 16:39

Moin,

aus gegebenem Anlass ein paar aktuelle Fotos der Brücke bei KM 54,8.

Gruß

Hein
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Chrisx
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Beitrag von Chrisx » 02.05.2016 14:08

Vielen herzlichen Dank für die Wegbeschreibung zur Brücke Djensi und auch an Dich Hein, für die schönen Bilder der Brücke. Ich habe die Brücke im Bartelsbusch nun auch gefunden, es war ein tolles Erlebnis und schöne Erinnerungen. Bei der Gelegenheit habe ich auch gleich die Straßentunnels in Berkenthin aufgesucht, und die Brücke bei Fredeburg. (anbei ein paar Bilder).

Ziemlich in der Nähe der Brücke im Bartelsbusch befindet sich ja noch eine weitere Brücke, welche jedoch zugeschüttet ist, so dass man von der eigentlichen Brücke nichts mehr erkennt (Danke für die Info Hein).- Weiss jemand wann ungefähr diese Brücke zugeschüttet wurde? Das wäre für mich sehr interessant, um meine Erinnerungslücken zu schließen.

Beste Grüße
Chrisx
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Beitrag von Chrisx » 02.05.2016 14:16

Oh, ich habe leider die Bildbeschreibung verpasst. Bilder von links nach rechts:

1) Brücke bei Fredeburg
2) Straßentunnel Großberkenthin
3) Straßentunnel Kleinberkenthin
4) zugeschüttete Brücke im Bartelsbusch von oben
5) zugeschüttete Brücke im Bartelsbusch von unten aus der Bahntrasse

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Tunnel der Kaiserbahn zwischen Ratzeburg und Berkenthin

Beitrag von leonkiwi » 18.11.2016 09:12

Moin Leute,

ich beschäftige mich aktuell mit dem Thema Kaiserbahn zw. Ratzeburg und Berkenthin und bin auf der Suche nach einem Tunnel.

Auf der Seite gleismann.de steht:

Für den Bau dieser Strecke waren einige aufwendige Arbeiten notwendig. So mußte im Bereich Kreisforst Farchau zwischen Berkenthin und Ratzeburg große Mengen an Boden ausgehoben und ein großer Einschnitt sowie ein langer Tunnel geschaffen werden, um die Strecke ohne größere Steigungen in gerader Linie durchführen zu können.

siehe auch http://www.gleismann.de/13.stillgelegt/13-t-text.html


Damit kann doch wohl nicht dieser "kleine" Fledermaustunnel auf dem Foto gemeint sein. Oder wie seht ihr das?

Ich bin vor einigen Tagen einen Teil der alten Strecke abgelaufen. Gestartet bin ich bei 53.723749, 10.705787 Nach einigen hundert Metern beginnt der erwähnte Einschnitt.

Gegangen bin ich bis etwa 53.731865, 10.674044 Dort endet auch in etwa der Einschnitt.
(Wenn ihr die Werte bei Google Maps reinkopiert, seht ihr die Punkte auf der Karte.

Auf meinem Weg bin ich auch an der Steinbrücke und dem aufgeschüttetem Überweg vorbeigekommen.

Nun stellt sich mir jedoch die Frage, ob es den auf gleismann.de erwähnten Tunnel tatsächlich (noch) gibt, und wenn ja wo er sich genau befindet.

Grüße!

Hein Hollenbek
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(langer) Tunnel der Kaiserbahn

Beitrag von Hein Hollenbek » 18.11.2016 09:36

Moin,
ich kenne an der Kaiserbahn in der Zwischenzeit (fast) jeden noch vorhandenen Kilometerstein. Wie der "Gleismann" darauf gekommen ist, dass ein langer Tunnel gebaut wurde, ist mir ein Rätsel.
Fakt ist, dass tatsächlich zwischen Bartelsbusch und Berkenthin extrem tiefe Einschnitte nötig waren, allerdings nicht so tief, dass ein Tunnel gebraucht wurde. Abgesehen davon hätte das aufgrund der geologischen Situation kaum funktioniert. Hier findet sich kein "gewachsener" Fels, der eine nur annähernd stabile Deckschicht abgegeben hätte. Weiterhin konnte man das in den Einschnitten gewonnene Material gut für die Dammaufschüttungen brauchen. Die Dämme gibt es ja nicht nur zur Kanalbrücke hin, sondern auch schon in der Gemarkung Bartelsbusch, also dort, wo jetzt der "Fledermaustunnel" existiert.
Ob das so gewonnene Erdreich für alle Dämme ausgereicht hat, weiß ich nicht. Jedenfalls waren sämtliche Einschnitte zweigleisig trassiert, die Dämme aber nicht. Hier sind nur die Brücken für einen weiteren Ausbau vorbereitet gewesen.
Im Fall eines Ausbaus der Kaiserbahn hätte das Material also an anderer Stelle gewonnen werden müssen.
Fazit: Wir müssen uns damit abfinden, dass der "Schellfischtunnel" in Altona der nördlichste Tunnel war.
Falls Du weitere Informationen brauchst, dann bitte Kontaktaufnahme per PN.
Beste Grüße
Hein
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Beitrag von Djensi » 19.11.2016 01:52

Moin,

ich bin bei den Gleismann-Seiten bezüglich des Tunnels immer von dem Straßentunnel Berkenthin ausgegangen.

In diesem Zusammenhang kann man auch hier nochmal auf die Seite des Kreisarchivs Stormarn hinweisen, wo im Fotonachlass Schwerdtfeger auch die Kaiserbahn in unterschiedlichen Zusammenhängen auftaucht.
Berkenthin und Kastorf in den Verzeichniseinheiten Nr. 621-624 bei den Orten außerhalb von Stormarn.

http://www.kreisarchiv-stormarn.findbuc ... 203136x625

Grüße
Djensi

jan99
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Re: Brücken der Kaiserbahn

Beitrag von jan99 » 29.09.2020 14:16

Moin!

ich nehme dieses Posting einmal wieder auf, weil ich plane in der Spur Z (1:220) ein Modul in Anlehnung an das Viadukt von Berkenthin zu bauen.

Einige Bilder habe ich schon - was ich aber einfach nicht so richtig erkennen kann ist ob es im oberen Teil und an der unteren Kante einen Laufsteg gab und wie dieser wenn angebracht war.

Ich würde auch irgendwo wegen möglicher Pläne anfragen - aber wo?

Es sind auch einige Seiten und Bilder hier verlinkt die es leider derzeit wohl nicht mehr gibt oder sich die URL's geändert haben.

Würde mich über entsprechende Nachrichten freuen.

Gruß Jan

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Lacky
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Re: Brücken der Kaiserbahn

Beitrag von Lacky » 29.09.2020 15:08

Moin

Zumindest für die unteren Träger kann ich dir Laufstege bestätigen - bin da in als Jugendlicher öfters mal rüber gelaufen. Diese bestanden, wenn ich mich recht erinnere, aus Rundeisen, die zwischen zwei Winkeleisen geschweißt waren.


Gruß
Stefan
Mut ist oft ein Mangel an Einsicht, während Feigheit nicht selten auf guten Informationen beruht - Sir Peter Ustinov

jan99
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Re: Brücken der Kaiserbahn

Beitrag von jan99 » 30.09.2020 07:12

Moin!

erst einmal vielen Dank - vielleicht werde ich nochmal die Konstruktion skizzieren, wie ich diese sehe und vielleicht kannst Du dann mal Stellung dazu beziehen. Frage wäre dann in wieweit es mit den Erinnerungen konform geht.

Gruß Jan

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