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Truppenübungsplatz und Flüchtlingslager Oksböl - gestern, heute und morgen

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Schutz und Hilfe - kostenloses eBook zum Download

schutz und hilfe200"Schutz und Hilfe - Die Geschichte der Entwicklung des Schutzes der Bevölkerung in Deutschland bei Katastrophen und kriegerischen Auseinandersetzungen von 1871 - 1945" heisst unser neues eBook. Godeke Klinge, der sich seit Jahrzehnten mit dem Thema befasst, selbst schon ebenso lange beim THW tätig ist, am Aufbau des leider nicht mehr existierenden Bevölkerungsschutz-Museums in Hamburg beteiligt war und vielen aus unserem Forum nicht unbekannt sein dürfte, hat sein fundiertes Wissen und seine Recherchergebnisse über diese Ära des Bevölkerungsschutzes auf 190 Seiten nidergeschrieben und uns freundlicherweise zur Veröffentlichung zur Verfügung gestellt. Ab heute stellen wir es kostenlos als eBook im PDF-Format zum Herunterladen bereit.

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Einsatzstammnetz der Luftwaffe

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zulufox
 


Anmeldungsdatum: 02.10.2006
Beiträge: 3192
Wohnort oder Region: In der Nähe des Urpferdchens

Beitrag Verfasst am: 26.02.2018 20:36
Titel: Einsatzstammnetz der Luftwaffe
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Hallo Nerds,

wir haben uns zwar hier https://www.geschichtsspuren.de/forum/das-luftwaffen-richtfunknetz-im-suddeutschen-raum-t5583.html schon über einige der Stationen des Einsatzstammnetzes ausgelassen, ich will aber nun doch nach dem Motto "Back to the roots" die ganze Geschichte dieses Netzes von Beginn an "aufzwiebeln".

Vor einer Woche war ich im Bundesarchiv in Freiburg und konnte dort Einsicht in eine Akte nehmen, die u.a. auch den Grundlagenbefehl für dieses Netz enthielt:

Unter der Signatur BH 28-6/1292 ist auch eine Schreiben
"Der Bundesminister der Verteidigung - Fü L III 5" vom 1. September 1969 enthalten, in dem es u.a. heißt:

Der Ausbau des RV-Netz 120 Kanal Lw soll in mehreren Ausbauphase ... erfolgen:

Für die 1. Ausbauphase (1969/70) sollten die in der .kmz-Datei aufgeführten Stationen angebunden werden.

Zur von mir gewählten Farbgebung:
blau = RV-Relaisstellen
grün = RV-Schaltstellen
rot = RV-Schaltvermittlungsstellen

Die angegebenen Koordinaten beziehen sich dabei auf die genannten Orte und nur in Ausnahmefällen auf die Standorte der Antennenträger.
Die geneigten Interessenten werden gebeten, ihnen genau bekannte Standorte zu berichtigen.

Bei meinem nächsten posting geht es dann mit der 2. Ausbauphase 1970/71 weiter.

MfG
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Rex Danny
 


Anmeldungsdatum: 03.01.2009
Beiträge: 225
Wohnort oder Region: Wriedel

Beitrag Verfasst am: 27.02.2018 09:00 Antworten mit Zitat

Hallo, Zf !

Das ist doch ein schöner Einstieg. Und damit Deine Arbeit etwas leichter wird, befindet sich im Anhang ein KMZ-File mit dem (hoffentlich) gesamten Richtfunknetz der Luftwaffe Ende der 80er/ Anfang der 90er Jahre. Es dürfte sich wohl um das Einsatzstammnetz der Luftwaffe handeln, aber ich habe es der Einfachheit halber schlicht Richtfunknetz der Luftwaffe genannt.

In diesem KMZ-File sind Deine Stationen aus dem Jahr 1969 auch enthalten, hatten aber zumindest zum Ende des Kalten Krieges etwas abweichende Bezeichnungen.

Die einzige Richtfunkstation in Deinem KMZ-File, die mich stutzig macht, ist Brünen. Von einer Richtfunkstation dort habe ich noch nie gehört.

Grüße


Rex Danny
 
Voransicht mit Google Maps Datei Richtfunknetz der Luftwaffe.kmz herunterladen/in Google Earth öffnen Richtfunknetz der Luftwaffe
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MikeG
Administrator


Anmeldungsdatum: 07.05.2002
Beiträge: 8311
Wohnort oder Region: Bispingen

Beitrag Verfasst am: 27.02.2018 19:42
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Moin!

Zumindest zu Visselhövede noch die folgende Anmerkung: Die Richtfunk-Schaltstelle befand sich (zumindest nach dessen Außerdienststellung) im ehem., Objekt 2 des CRC Visselhövede und nicht in der Kaserne. Ich habe das Ganze dort bei meinem ersten Besuch im Objekt selber noch "live" gesehen. In Verwendung waren nur wenige Räume im Erdgeschoss.

Mike
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zulufox
 


Anmeldungsdatum: 02.10.2006
Beiträge: 3192
Wohnort oder Region: In der Nähe des Urpferdchens

Beitrag Verfasst am: 27.02.2018 20:23 Antworten mit Zitat

Moin Mike,

nach einem Schreiben vom FüL IV 4 vom 27.04.83 (oder 85, Handschrift nicht gut zu lesen) gab es in Visselhövede ZWEI Endstellen des Einsatzstammnetzes: Visselhövede und Visselhövede LV-Stellung, gleiches galt für Brokzetel, Brekendorf u.a.

MfG
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Rex Danny
 


Anmeldungsdatum: 03.01.2009
Beiträge: 225
Wohnort oder Region: Wriedel

Beitrag Verfasst am: 27.02.2018 22:43 Antworten mit Zitat

MikeG hat folgendes geschrieben:
Moin!

Zumindest zu Visselhövede noch die folgende Anmerkung: Die Richtfunk-Schaltstelle befand sich (zumindest nach dessen Außerdienststellung) im ehem., Objekt 2 des CRC Visselhövede und nicht in der Kaserne. Ich habe das Ganze dort bei meinem ersten Besuch im Objekt selber noch "live" gesehen. In Verwendung waren nur wenige Räume im Erdgeschoss.

Mike


Ich habe in meinem KMZ-File die Standorte der Richtfunktürme markiert und deshalb in Visselhövede auch nur die Kaserne aufgenommen.

Im Objekt 2 ist mir nie ein Richtfunkturm aufgefallen, deshalb ist das Objekt 2 nicht enthalten.

Nach Deiner Schilderung hat sich im Objekt eine Richtfunk-Schaltstelle befunden, die dann aber wohl über den Richtfunkturm in der Kaserne gelaufen sein dürfte. Oder hast Du Erkenntisse zu einem eigenständigen Richtfunkturm in der Liegenschaft des Objektes 2?

Grüße


Rex Danny
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Cremer
 


Anmeldungsdatum: 23.02.2010
Beiträge: 847
Wohnort oder Region: Bad Kreuznach

Beitrag Verfasst am: 28.02.2018 02:04 Antworten mit Zitat

Rex Danny, bei Rüdesheim bei Bad Kreuznach???? Glaub ich nicht. Da war der Bunker des Warnamtes
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MfG Euer Fernmelder
Erich Fellgiebel 1935:Nachrichtentruppen sind kostbare, schwer zu ersetzende Mittel der Führung.
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Rex Danny
 


Anmeldungsdatum: 03.01.2009
Beiträge: 225
Wohnort oder Region: Wriedel

Beitrag Verfasst am: 28.02.2018 07:48 Antworten mit Zitat

Cremer hat folgendes geschrieben:
Rex Danny, bei Rüdesheim bei Bad Kreuznach???? Glaub ich nicht. Da war der Bunker des Warnamtes


Es handelt sich um Rüdesheim (Nahe), wenige Kilometer westlich von Bad Kreuznach. Und bei der Liegenschaft handelt es sich nicht um das Warnamt, sondern um die Grundnetzschalt- und Vermittlungsstelle 42 (GSV Bw 42). Das von Dir angegebene Warnamt VII befand sich Luftlinie 4 Kilometer weiter südwestlich von der GSV Bw 42. Bestätigt wurde dies letztlich auch durch die Standortliste zur Bundeswehr OOB von Dragoner bzw. Luftdragoner. Hier wird die Bundeswehranschrift mit "Zum Kesselberg, Rüdesheim (Nahe)" und die Adresse für das Warnamt VII mit "Scholländer Weg, Weinsheim (bei Bad Kreuznach)" angegeben.

Grüße


Rex Danny
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MikeG
Administrator


Anmeldungsdatum: 07.05.2002
Beiträge: 8311
Wohnort oder Region: Bispingen

Beitrag Verfasst am: 28.02.2018 08:11 Antworten mit Zitat

Moin Uli!

Nein, vollkommen korrekt, es befand sich lediglich die dazugehörige Dienststelle mit Leitrechnern etc. im Objekt 2. Der Mast dürfte entweder der in der Kaserne oder der etwas östlich davon (u.a. BFBS) gewesen sein.

Mike
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redsea
Moderator


Anmeldungsdatum: 24.10.2006
Beiträge: 4472
Wohnort oder Region: Ostwestfalen-Lippe

Beitrag Verfasst am: 28.02.2018 15:45 Antworten mit Zitat

Hallo Uli,

ich denke auch, dass Du hier richtig liegst und kann auch Mike nur bestätigen.

Abgesehen der Anlagen TX- und RX-Side, kenne ich in dem Bereich nur vier weitere Sendeanlagen (Masten), von denen aber nur die beiden von Mike genannten (Kaserne und BFBS) Richtfunkantennen trugen. Der Sendemast an der Gerätestellung und der südlich der TX-Side trugen keine.

Viele Grüße

Kai
 
Sendemast Kaserne mit RiFu-Antennen (Datei: 2007-12-__-K_0060.JPG, Downloads: 36) Sendemast BFBS östl Kaserne mit RiFu-Antennen (Datei: 2007-12-__-K_0059.JPG, Downloads: 39) Sendemast Gerätestellung ohne RiFu-Antennen (Datei: 2007-12-__-K_0064.JPG, Downloads: 41) Sendemast südl. TX-Side ohne RiFu-Antennen (Datei: 2007-12-__-K_0066.JPG, Downloads: 36)
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zulufox
 


Anmeldungsdatum: 02.10.2006
Beiträge: 3192
Wohnort oder Region: In der Nähe des Urpferdchens

Beitrag Verfasst am: 01.03.2018 17:37
Titel: Einsatzstammnetz Luftwaffe 120-Kanal-Stationen
Untertitel: geforderte zweite Ausbaustufe 1970/71
Antworten mit Zitat

Hallo Freunde,

hat aus verschiedenen Gründen etwas länger gedauert, aber hier nun die Übersicht der im Schreiben genannten Stationen, die für 1970/71 gefordert worden war. Hier kamen nun drei 120-Kanal-Endstellen hinzu, die gelb ausgeführt sind.

Um auf einige Bemerkungen in vorherigen Antworten einzugehen:
Brünen war zugleich auch RV-Relaisstelle NIKE, ebenso Lobberich, Seppenrade, Groß Reken, Salzkopf, Kleinhau, Monre-Berg, Flimmersberg (Beckum)

Das gilt auch für die Stationen Hoher Wald, Bornheim (nicht gefunden) Dötlingen, Horsten (ebenfalls noch nicht gefunden), Damme, Iburg, Heubült, Drabenderhöhe in der neuen Übersicht.

Rex Danny, zunächst einmal herzlichen Dank für deine Dateien. Eine Anmerkung auch hierzu:
Viele der aufgeführten Stationen waren nicht Bestandteil des Einsatzstammnetzes Lw, so besaß z.B. die genannte GSVBw 42 Rüdesheim nur Anschaltmöglichkeiten für mobile Richtfunk-Stationen (von denen auch das Heer welche hatte), das gilt auch für die anderen aufgeführten GSVBw, die gehörten zur Schaltorganisation Bundeswehr.

Für Cremer: Zum Warnamt VII gibt es hier https://www.geschichtsspuren.de/forum/warnamt-vii-ein-paar-bilder-t9114.html einen langen Faden icon_smile.gif

MfG
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