Funksendezentralen

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kuhlmac
 


Anmeldungsdatum: 18.06.2005
Beiträge: 2291
Wohnort oder Region: Hamm / Iserlohn

Beitrag Verfasst am: 17.01.2012 20:48 Antworten mit Zitat

nordfriese hat folgendes geschrieben:
Moin!

Schaue ich richtig? Ist das ein Reetdach?


Moinsen,
jo, das ist ja auch im Norden, und wer sagt, dass ein Reetdach nur in Hedwig-Holzbein "typisch" ist? - Zumal in dieser Bauzeit, Heimatschutzstil usw usw.
Also, ich sehe auch ein Reetdach.

Grüße
_________________
"Wir essen jetzt Opa!" Satzzeichen retten Leben!
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nordfriese
Ln-Nerd


Anmeldungsdatum: 18.04.2005
Beiträge: 1095
Wohnort oder Region: Bredstedt/NF

Beitrag Verfasst am: 17.01.2012 22:20 Antworten mit Zitat

Moin!

Wollte damit nicht sagen, dass es woanders nicht passend ist! icon_wink.gif


Wo wir gerade bei Verbesserungsvorschlägen sind:

Funksendezentrale 231 Zeestow (zu Döberitz)
Funksendezentrale 25 Kienhöfe I (zu Ingolstadt)
Funksendezentrale 34 Kienhöfe II (zu Ingolstadt)

Funksendezentrale 234 Gierstedt (zu Erfurt-Bindersleben)
heisst heute Gierstädt

Funksendezentrale 248 Sorau (zu Guben)
heisst heute Zary (PL)


kam ja schon von zf und kuhlmac:
Funksendezentrale 276 Mönkeberg (zu Paderborn)
Funksendezentrale 322 Wesermünde (zu Wesermünde)
Funksendezentrale Häschendorf (zu Warnemünde)


Gruss aus NF!
Rolf
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SES
Ln-Nerd


Anmeldungsdatum: 04.11.2004
Beiträge: 1769
Wohnort oder Region: 05 ON LT 8

Beitrag Verfasst am: 18.01.2012 08:17 Antworten mit Zitat

Thanks Rolf,
I'll look into that.
mfg
SES
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Bart
Moderator


Anmeldungsdatum: 02.08.2002
Beiträge: 692
Wohnort oder Region: Wedel

Beitrag Verfasst am: 18.01.2012 08:24 Antworten mit Zitat

Moin,

ich hab die Funsendezentralen denn mal wie gewünscht vom Hirschkäfer abgetrennt und ihnen einen eigen Thread spendiert.

Jens
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nordfriese
Ln-Nerd


Anmeldungsdatum: 18.04.2005
Beiträge: 1095
Wohnort oder Region: Bredstedt/NF

Beitrag Verfasst am: 18.01.2012 09:55 Antworten mit Zitat

Moin!

Danke Bart!


Hier noch eine fehlende FuSZ:
FuSZ 295 Lahe (zu Wunstorf)
Quelle: Hoffmann


Hier noch ein paar "Zusätze":
Tschechische Republik
FuSZ Satalitz (Satalice) (zu Prag-Gbell)
FuSZ Gr Jentsch (Jenec) (zu Prag-Rusin)

Leichtes Funkfeuer 18 Neu-Westetz(Vestec Nový) (zu Prag-Gbell)


Gruss aus NF!
Rolf
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AndreasK
 


Anmeldungsdatum: 18.04.2004
Beiträge: 84
Wohnort oder Region: Norderney

Beitrag Verfasst am: 18.01.2012 10:24 Antworten mit Zitat

Moin zusammen

Nachdem Zf das Bild der FuSZ Niederselk eingestellt hat, ist es mir "wie Schuppen von den Augen" gefallen. Jetzt weiß ich auch wo die FuSZ hier auf der Insel gestanden hat. Scheinbar war der Baustil, zumindest im norddeutschen Bereich, gleich. Das Gebäude steht heute noch, ist allerdings stark umgebaut und wird heute als Jugendherberge genutzt.
Diese hat heute noch die Adresse "Am Dünensender"......nun wird auch klar warum. Das dort eine Funkstation gewesen ist war demnach ja bekannt, aber nicht um was genau es sich dabei gehandelt hat.
Noch ein paar Fragen:
Was genau war die Aufgabe einer Funksendezentrale?
Gab es einen einheitlichen Plan, nachdem die Antennen aufgestellt waren?
War die Anzahl der Sender überall gleich?
Gab es auch "abgesetzte" Antennen (ca. 1,3 km)?
So, erstmal genug Fragen.
Noch ein Bild aus den 50er/60er Jahren.
_________________
Gruß von der Insel
AndreasK
 
 (Datei: Dünensender.jpg, Downloads: 119)
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Cremer
 


Anmeldungsdatum: 23.02.2010
Beiträge: 894
Wohnort oder Region: Bad Kreuznach

Beitrag Verfasst am: 18.01.2012 12:49 Antworten mit Zitat

@SES
@Bart,

schließe mich AndreasK an.

Was war die Aufgabe der FuSZ. Man findet in Hoffmann Band II ab Seite 600 (Anlage 32) immer nur die Angaben der Nummern
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MfG Euer Fernmelder
Erich Fellgiebel 1935:Nachrichtentruppen sind kostbare, schwer zu ersetzende Mittel der Führung.
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nordfriese
Ln-Nerd


Anmeldungsdatum: 18.04.2005
Beiträge: 1095
Wohnort oder Region: Bredstedt/NF

Beitrag Verfasst am: 18.01.2012 15:39 Antworten mit Zitat

Moin!

Diese Frage habe ich auch meinem Bekannten gestellt.

Antwort:
"Darüber habe ich außer KOH Ln I, Seite 112 keine belastbaren
Quellen. Die Karte dort zeigt die "Funkdraht-Verbindungen im
Luftgau VI" 1938. Im Zentrum FuSZ 271 Beckum-Mackenberg. Aus
der Feststellung, daß die FuSZ dazu bestimmt sind, die den
Fliegerhorsten zur Verfügung stehenden Draht-Fernsprech- und
-Fernschreibverbindungen für den Fall einer Störung oder für
den Kriegsfall zu doppeln, schließe ich zuerst, daß es sich
um Flugsicherungs-, Wetter- und sonstige Verbindungen zu vor-
gesetzten oder gleichgeordneten Dienststellen am Boden ge-
handelt hat. Die zu den Fliegerhorsten gehörenden Empfangs-
zentralen standen regelmäßig auf den Flugplätzen selbst. Die
Sender der FuSZ wurden in der Regel von dort aus ferngetastet.
Insofern war das Personal der FuSZ reines Betriebs- und War-
tungspersonal. Ich glaube aber sicher, daß von Anfang an auch
der Boden-Bord-Funkverkehr mit über diese Sender gelaufen ist,
solange das noch auf Kurz- und Langwelle stattgefunden hat.
Die UKW-Sprechfunkverbindungen sind dann später sicher auch
sendemäßig vom Flugplatz aus betrieben worden. Im Verlaufe des
Krieges sind ganz gewiß auch andere Aufgaben an die FuSZ heran-
getreten. Da ist z.B. die nachträgliche Ausrüstung mit Richt-
verbindungen, aber auch solche Sachen wie Sender Primadonna
auf dem Mönkeberg. Ein wesentlicher Punkt dürfte auch gewesen
sein, daß die funktechnische Sicherstellung aller Nachrichten-
verbindungen erprobt und trainiert wurde, um im Kriegsfall für
Feldflugplätze eine bereits eingespielte Organisation parat zu
haben."
KOH Ln I = Karl Otto Hoffmann - Geschichte der Luftnachrichtentruppe Band I

Gruss aus NF!
Rolf
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Cremer
 


Anmeldungsdatum: 23.02.2010
Beiträge: 894
Wohnort oder Region: Bad Kreuznach

Beitrag Verfasst am: 18.01.2012 16:04 Antworten mit Zitat

ich glaube ich habs gefunden: icon_smile.gif
Siehe koh Band I auf Seite 110:

"Aufgabe des Funkverkehrs bei der Luftwaffe war:
a) Führungs- und Befehlsverbindungen von der obersten Führung bis in die kleinsten Einheiten der Luftwaffe für den Fall zu schaffen, dass die üblichen Drahtverbindungen durch organisatorische, technische, personelle oder zeitliche Schwierigkeiten nicht hergestellt werden könnten oder durch kriegerische, technische oder andere Gründe ausfallen sollten;
b) Führungs- und Befehlsmöglichkeiten bei Verbänden und Truppen , die sich in der Bewegung befanden, zu schaffen und zu betreiben."


Seite 111, 3. Absatz:
"Um einerseits das knappe Gerät und das ebenso knappe Bedienungspersonal nicht zu gefährden, andererseits Stäbe, Fliegerhorste u.a. Dienststellen nicht Anpeilungen durch etwa angreifende feindliche Verbände auszusetzen, wurden abgesetzt von den Stäben und Truppenteilen auf Geländeerhebungen Funkdörfer errrichtet, deren Gerät über Funktastleitungen mit dem Luftwaffendienststellen verbunden waren und von den Standorten ferngetastet werden konnten."

Somit stellt sich mir klar:
- Die FuSZ waren also Bestandteil eines oberen Führungsnetzes eine Luftgaues (Kurzwelle).
- Abgesetzt aufgebaut von den Einsatzhäfen, damit diese dann nicht durch Anpeilung und Bombardierung beschädigt werden konnten und auf Bergspitzen um größtmögliche Reichweite zu erlangen.

na, so was hatten wir in den 50-ziger Jahren mit den Hauptpolizeifunkstellen (Kurzwelle) auch gehabt icon_wink.gif
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MfG Euer Fernmelder
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SES
Ln-Nerd


Anmeldungsdatum: 04.11.2004
Beiträge: 1769
Wohnort oder Region: 05 ON LT 8

Beitrag Verfasst am: 19.01.2012 18:30 Antworten mit Zitat

Edition 3 icon_wink.gif
mfg
SES
 
FuSZ FuSS ver 3.pdf FuSZ FuSS ver 3.pdf
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