"Lichterstrassen" im Luftverkehr

Verkehrsgeschichte - Bauwerke der zivilen Luftfahrt
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Re: "Lichterstrassen" im Luftverkehr

Beitrag von CoVoX » 16.07.2019 22:11

Hi All,

Unfortunately, only the foundations remained after the Polish light tower in Osieck :(

Best Regards,
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Luftfahrtfeuer Bollwerk

Beitrag von CoVoX » 29.08.2019 00:33

Hello,

Below there are some pictures from my visit in the village Nowakowo (Bollwerk).
The light tower marked the route between Berlin and Königsberg.

Best Regards,
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Luftfahrtfeuer Lenzen

Beitrag von CoVoX » 29.08.2019 00:51

Hello,

The next one is located in the village Lecze (Lenzen).

Best Regards,
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Sockel Mainbach 2

Beitrag von heba » 01.01.2020 23:50

Hallo,

ich habe zufällig einen Sockel gefunden, den ich garnicht gesucht habe! :-)

Vor einigen Wochen habe ich den Sockel Mainbach besucht um mal zu schauen, wie er inzwischen aussieht. Mitten im Weg vor dessen Anstieg hinauf zum Sockel ist ein flacher Hügel. Schon aus einiger Entfernung fiel mir etwas "Graues" auf, und als ich direkt davor stand war ich total überrascht: das war tatsächlich die Ecke eines Sockels, und auf der anderen Seite war noch eine!! :jump:

Der Regen und die Fahrzeuge der Waldarbeiter haben im Laufe der Zeit die Erde und den Schotter so weit abgetragen, daß die Ecken nun zum Vorschein kommen. Noch vor einigen Jahren war nämlich nicht mal zu erahnen, daß unter diesem flachen Hügel ein Sockel sein könnte.

Am nächsten Tag bin ich wieder hingefahren, um die Koordinaten und die Maße des Sockels zu dokumentieren, und das Fundament eines Mastfußes freizulegen. Bei dem festgefahrenen Erdreich war das mit einer Handschaufel jedoch ziemlich mühsam. Also aus dem Auto einen Campingspaten geholt, und nach etwas schweißtreibender Arbeit hatte ich einen Teil des Mastfundamentes freigelegt. Die abgeschnittenen Gewindebolzen haben einen Durchmesser von 50 mm, und einen mittigen Abstand von 32 cm. Die Kantenlänge des Sockels beträgt 3,00 Meter.

Die Frage, warum der Leuchtfeuermast von seinem optimalen Standort oben in der Lichtung auf die rund 60 Meter entfernte, und etwa 10 Meter tiefer gelegene Stelle versetzt wurde wird sich leider nicht mehr klären lassen da wohl kaum anzunehmen ist, daß darüber noch Dokumente existieren.

Das gilt leider auch für die Standorte Winden 1 und Winden 2. Auch hier wurde der Leuchtfeuermast von seinem optimalen Standort auf einen tiefer gelegenen versetzt.

Auf dem Sockel 1 sind inzwischen alle abgeschnittenen Bolzen mit roter Leuchtfarbe markiert. Möglicherweise aus leidvoller Erfahrung, denn wenn man kein geübtes Auge für die eher unauffälligen Bolzen hat, kann man schnell mal drüber stolpern, oder sich an den scharfen Kanten sogar am Fuß verletzen.


Happy new year @all und Gruß

Henry
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Djensi
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Re: "Lichterstrassen" im Luftverkehr

Beitrag von Djensi » 06.01.2020 13:50

Moin,

unweit der Ortschaft Langelohe Gem. Brunsbek - östlich von Hamburg, hat wohl auch ein entsprechender Leuchtturm gestanden.
Das große Hinweisschild dürfte relativ neu sein, da es mir Anfang 2019 noch nicht aufgefallen war.

Grüße
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MikeG
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Nachtflug-Leuchtfeuer Schernebeck

Beitrag von MikeG » 27.04.2020 19:19

Moin!

Manchmal findet man beim Aufräumen ja Sachen, die man irgendwann für „in Kürze“ beiseite gelegt und dann schlicht vergessen hat. In genau so einer Situation stie0 ich auf den Inhalt eines Umschlages, den ich schon lange mit Euch teilen wollte. Es handelt sich um einen interessanten Artikel zum Thema, den der Autor mir seinerzeit freundlicherweise zur Verfügung stellte:

Die Fiiegerleuchttürme von Schernebeck
Vom Leuchtfeuer zum Storchennest
Albrecht Ehrmann, Tangerhütte, Geschichtsverein Grenzland e.V.

Für die Orientierung bei Nachtflügen wurden auf der Flugstrecke Hannover -Berlin 1926/27 Leuchtfeuer aufgestellt. Diese Drehleuchtfeuer waren auf etwa 20-30m hohe Stahlgittermasten montiert. Die Masten standen in einem Abstand von 25-35 km. Dazwischen wurden rote Hilfsfeuer in Abständen von 5-6 km errichtet. Die Luftfahrtfeuer waren mit einem Drehscheinwerfer bestückt und machten alle 4 Sekunden eine volle Umdrehung. Dabei warfen sie ein scharf gebündeltes Licht nach oben. Der Lichtschein war bei guter Sicht auf 50 bis 60 km wahrnehmbar. Von Hannover aus betrachtet, stand vor dem Drehfeuer in Schernebeck ein Luftfeuer in Letzlingen, das nächste dann über der Elbe bei Klietznick. Zusätzlich waren entlang der Nachtflugstrecke sogenannte Hilfslandeplätze eingerichtet, so in Sachau bei Mieste und in Buch an der Elbe. Die Flugstreckenfeuer wurden etwa 1940 abgeschaltet. Die Flugzeuge konnten sich nun mit Hilfe von Funkpeilstellen orientieren. Zwei Fiiegerleuchttürme befanden sich in Schernebeck in unmittelbarer Nähe der Försterei, die sich im Wald, ca. 500m vom unterem Dorf befindet. Der erste Leuchtfeuerturm stand in Richtung Dorf (siehe Foto),wurde ca. 1926 errichtet und besaß wahrscheinlich nur ein festes Orientierungslicht. Später wurde ein 2. Turm errichtet. Dieser
befand sich gleich hinter der Försterei in Richtung Wald (Werlberge) und wurde mit einem leistungsstarken Drehfeuer(Scheinwerfer) betrieben. Das Ein- und Ausschalten der Befeuerung wurde vermutlich mittels einer Schaltuhr bewerkstelligt. Es wird berichtet, dass Schernebecker Kinder, in den 40er und 50er Jahren, an den ausgedienten Gittertürmen waghalsige "Klettertouren" bis zur Spitze veranstalteten. Der1. schmalere Turm hatte außen kurze Metallstangen,die versetzt angebracht waren und als Klettersprossen dienten. Die Abmessungen des 2.Leuchtturmes waren größer,so dass sich im Inneren Metallleitern und Zwischenpodeste befanden (siehe Foto). Der 1. Flierleuchtturm wurde Anfang der 70er Jahre demontiert und nach Sandbeiendorf transportiert. Dort wurde er restauriert, neu gestrichen und 1973 als Schlauchtrockenturm für die örtliche Feuerwehr aufgestellt. Nachdem dieser für diese Funktion nicht mehr benötigt wurde, ist er 1994 für die Aufnahme eines Storchennestes vorbereitet worden. Schon ein Jahr später baute ein Storchenpaar darauf ein Nest. Nun dient also ein ehemaliger Fliegerleuchtturm aus Schernebeck seit über 20 Jahren als Storchennestträger. Der andere, grössere Gittermast,wurde vermutlich verschrottet. Fundamentreste und ein Blechschrank für die Stromversorgung sind noch Zeugen der Vergangenheit.


Gruß,
Mike
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