Post/Telekom-Bunker / geschützte Verstärkerstellen

Militärische und militärisch (mit)genutzte Fernmeldeanlagen und -einrichtungen, Netze und Infrastruktur (ohne ELOKA)
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MikeG
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Beitrag von MikeG » 09.04.2004 17:37

Hi!

Das müsste ein HKH mit 600 Plätzen sein.

Mike

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katschützer
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Beitrag von katschützer » 11.04.2004 15:01

Dankschee! 8)

Gast

Beitrag von Gast » 30.05.2004 23:44

Mahlzeit,die Telekom hat tatsächlich Bunker in und um Meschede.Einer befindet sich im Hauptgebäude in der Feldhausstr.der zweite in der angeschlossenen Tiefgarage,beide werden aber seit fast 10Jahren als Rumpelkammern genutzt.Die von fireman erwähnt Anlage im Wald gibt es wirklich,nur fält mir der Name im Moment nicht ein,sie war bis vor ca 6-8Jahren noch einsatzfähig,wie es heute aussieht weis ich leider auch nicht,.
Mfg der Biber

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katschützer
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Beitrag von katschützer » 31.05.2004 16:41

Moin jansh,

mir is da noch wat eingefallen: Ein ehemaliger Telekom-Schutzbau am Rand von Kropp. War mal eine Wählstelle drin, is jetz aber bis auf die NEA leer. I war selbst ma drin. Bei Interesse Anfrage an Kropps Bürgermeisterei.
Ein weiterer, offener Bunker (WK zwo?) is auf einem Reiterhof an der Muna Kropp. War aber ein PersSchutzbau, recht groß, geringfügige Einstürze. Der Hof gehörte früher mit zum Depot. Ma freundlich fragen, dann kannst den auch ganz unbürokratisch anschaun. ;)

mfg Katschützer

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Bunker der Bundespost in der Nähe von Schwäbisch Hall

Beitrag von kahagee » 02.06.2004 23:47

Hallo zusammen,

in der Nähe einer kleine Ortschaft bei Schwäbisch Hall wurde Anfang der 80er Jahre ein Bunker gebaut(Also auch mitten in der Landschaft, weg von der sonstigen Fernmeldetechnik).

Dieser Bunker diente als Schalt- bzw. Verstärkerstelle für Fernleitungen. Hier wurden Fernleitungen aus Frankkfurt, Stuttgart, München und Nürnberg zusammengeführt, eine Stichleitung verlief nach Schäbisch Hall.

Fernmelde-intern wurde diese Örtlichkeit oft als "Kreuz des Südens" bezeichnet. Außer den Räumlichkeiten für die Technik waren auch Räume für Personal vorhanden, diese wurden auch genutzt.

Mittlerweile ist die Technik zurückgebaut, die Kabel wurden anderweitig verlegt und der Bunker an einen Privatmann verkauft.

Wenn ich diese Beiträge hier so lese, handelt es sich meistens um Bunker/Technik etc. aus den 80er Jahren. Es gabe noch keine Telekom etc. sonder eine Behörde, die Deutsche Bundespost hier speziell dieFernmeldeämtern. Ist es so unscheinbar, dass Bundesbehörden in diesem Zeitraum nicht in den kalten Krieg etc. verwickelt waren?

Mein Tipp: Einfach mal bei der heutigen Telekom-Immobilienverwaltung nachfragen um nährer Auskünft zu diesen Lokationen zu erhalten. Was im Süden damals errrichtet wurde ist sicherlich kein Einzelfall.

Gruß

Kahagee

Dominik H.

Beitrag von Dominik H. » 03.06.2004 00:28

Hall,

wollte hier mal erwähnen, dass ich vor zwei Jahren das Glück hatte, einen Telekombunker in Bretzenheim (Raum Bad Kreuznach) von innen sehen zu dürfen - die Beschreibung stimmt mit der von Fireman weitestgehend überein - wer oder was hat eigentlich die Entscheidung, wo ein solcher Bunker hinkommt, festgelegt? Finde es halt insofern interessant, weil wir hier innerhalb einer relativ kleinen, geradlinigen Strecke von knapp 10 km drei wesentliche Bunkeranlagen (Warnamt Weinsheim, Ex-BUndeswehr-Bunker RÜdesheim, Telekombunker Bretzenheim) haben, und das in einer überwiegend ländlichen Gegend von nicht überragender strategischer Bedeutung, würde ich mal behaupten...

Gruß Dominik

Hier gibt es Bilder der Anlage in Bretzenheim:

http://www.rossimmobilien.de/html/grund ... zheim.html

Gast

Beitrag von Gast » 13.06.2004 15:51

Heurecka,der Name der Telekomanlge mit Bunker im Wald bei Meschede ist mir wieder eingefallen!Es handelt sich um den "Fernsehturm"am Stim-Stam.
Mfg Biber

ladykracher
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Post/Telekom-Bunker / Vst für Warnamt bei Meschede

Beitrag von ladykracher » 13.06.2004 17:55

Hallo!
Nachdem ich nun fast alle Threads durchgearbeitet habe , möchte ich nun auch mal endlich meinen Beitrag zum Forum leisten :oops: !!!
Ich bin 26, komme gebürtig aus dem Sauerland (Sundern - Stockum), wohne jetzt aber in Köln. Durch lostplaces wurde meine Neugier und das Interesse am Kalten Krieg und an Schutzbauwerken wiedererweckt. Nun sehe ich diese aus einer ganz anderen Perspektive.

Wie "Biber" beschrieb, giebt es am Stim-Stam (richtig Stimm -Stamm) eine Funk - Anlage (Deutscher Amateur Radio Club e.V.
Ortsverband Meschede).
Diese ist unter http://www.ov-meschede.de/db0qh.html recht deutlich erklärt.




MFG
Philipp

fireman1

Betreff: Fernmeldebunker in Meschede

Beitrag von fireman1 » 30.07.2004 11:57

Schöner das ihr so viel Hinweise gegeben habt. Aber die Anlage am Stim Stam meine ich nicht. Die Anlage die ich meine liegt ca.
1-2 Km entfernt von der Feldstraße. In einem Waldstück. Die Gegend heist Drüerberg wo sich das Gebäude befindet. In der letzten Zeit habe noch Hinweise bekommen. Und zwar soll durch das Gebäude die sog. deutsche Acht gelegen haben.Das ist ein
Fernmelderingleitung die durch ganz Deutschland verläuft. Und noch in Betrieb sein. Aber in dem Gebäude muss sich noch mehr befunden haben. Würde mich über weitere Hinweise sehr freuen.

Euer Fireman1

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Maeks
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Fernmeldedienstgebäude

Beitrag von Maeks » 30.07.2004 14:22

Es wird hier geschrieben das die Fernmeldedienstgebäude einen eigenen Bunker haben. Soviel ich weiß haben die Die Gebäudetypen 2 und 3 keine Bunker. Die Gebäude der Klasse 2 habe nicht mal einen Keller. Bei diesen Bauten war alles genormt von der Kabeleinführung bis zum Treppengeländer. Es gab hier Einheitsbaupläne. Ich mußte mich immer über die Planung der Kabeleinführung der Typ 2 Bauten ärgern, sie waren eine einzige Fehlkonstruktion in Sachen Montage.
Von einem Bunker oder so hatte ich damals nichts mit bekommen.


Schönen Gruß
Maeks

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