In der Chronik
"Lufwaffenführungsdienstkommando - 30 Jahre Partner der Einsatzverbände - DIe Chronik 1970-2000"
ist im Kapitel "Die Technische Schule der Luftwaffe 2 - Im Zeichen der Eule" ist zu lesen:
... "Prüfstand Lechfeld"
Als "Prüfstand Lechfeld" bezeichneten Soldaten aus den NATO-Luftverteidigungsgefechtsständen die Schule ab 1963. Nachdem bereits im Juli 1961 die Ausbildungsverantwortung für das Radarflugmelde- und Leitpersonal auf die TSLw 2 übergegangen war, erfolgte zwei Jahre später auch die Übernahme der "Versuchs- und Erprobungsanlage für neue Betriebsverfahren und Techniken" für die Luftverteidigung mit dem Decknamen "Konrad" oder später "Conny-Radar".
Bis September 1970 erhielten hier Tausende von Offizieren und Unteroffizieren ihre Grundlagenschulung für den Einsatz in den deutschen Luftverteidigungs-Gefechtsständen. Erst 1971 übernahm nach Einrüstung der ersten taktisch genutzten Rechenanlagen die Radarstellung Erndtebrück - die jetzige V./TSLw 1 - neben ihrem NATO-Einsatzauftrag auch die Ausbildung des Radarflugmelde- und Leitpersonals.
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Nachdem die Ausbildung der "Radarleute" beendet war, wurde die Anlage
KONRAD, auch "
K1" genannt u.a. auch für die Fachausbildung des Personals der Fernmelde- und Elektronischen Aufklärung der Luftwaffe (FmEloAufklLw) genutzt. Mitte der 1970er Jahre habe auch ich dort mehrere Wochen im Rahmen der Ausbildung verbringen dürfen.
Wir wurden mit dem Bus von der damaligen TSLw 2 in Lechfeld Mitte (im Bereich der Südwache) durch die Kaserne, dann über die Ringstrasse des Fliegerhorstes dort hin- und wieder zurückgefahren.