Da bringst du jetzt aber ne Menge durcheinander. Die unterirdische Straßenbahninfrastruktur ist der Tunnel Tristanstraße zur Bayernwanne. Von dort zweigt heute noch der Tunnelstumpf der ehemaligen Strecke zur Frankenstraße ab. Dort wurden immer wieder Museumsfahrzeuge abgestellt, derzeit die ausgemusterten Variobahnen von Stadler. Im Bereich der alten Haltestelle Bayernstraße existiert noch der alte Tunnel neben dem XXXL-Lutz vorbei unter der Ingolstädter Straße und oberirdisch weiter zur Bauernfeindstraße (früher zum Stadion). Dort drin befinden sich Fernwärmeleitungen und zeitweise war ein Museumsfahrzeug der Feuerwehr abgestellt.
Nach Fertigstellung des Reichsparteitagsgeländes (was bekanntlich nie geschah) war in der "Wanne" ein großer Straßenbahn-Umsteigebahnhof mit mehreren Bahnsteigen geplant.
Spätestens 2027 soll das alles abgerissen und zugeschüttet werden, wenn mit der StraBa-Neubaustrecke durch Lichtenreuth zur Bauernfeindstraße begonnen wird.
Im Verlauf der Schulheißallee/An der Ehrenhalle gibt es noch die Überreste von zwei Fußgängertunneln, davon wird einer als Schießstand genutzt.
Vom welchen gemauerten und mit Granit verkleideten Türmen sprichst du? Im Bereich Münchner-/Bayernstraße existiert außer den von mir genannten Tunneln nichts unterirdisches. Auch wurde dort nichts zugeschüttet.
Das Reichsparteitagsgelände Nürnberg
Re: Das Reichsparteitagsgelände Nürnberg
Das würde mich auch interessieren. Sind mir noch nicht aufgefallen!
Möglicherweise die Belüftungsanlage für den Silbersee?
Möglicherweise die Belüftungsanlage für den Silbersee?
Re:
Bis Bamberg war der Lichtdom auf jeden Fall zu sehenGravedigger hat geschrieben: 13.06.2005 21:57 Um das Zeppelinfeld und die Tribüne wurden bei den Reichsparteitagen in Abständen von 12 Metern insgesammt 130 Flakscheinwerfer aufgestellt, die 6000 Meter hoch in den Himmel strahlten. Dadurch ergab sich der Effekt des Lichtdoms, dessen Wiederschein bis nach Frankfurt/Main und Prag zu sehen war. Der Energieverbrauch der Scheinwerfer betrug ca. 40.000 Kilowattstunden pro Abend. Um diesen enormen Stromverbrauch zu decken wurde an der Regensburger Straße ein Transformatorenhaus nur für die Stromversorgung des Reichsparteitagsgeländes gebaut.