Vorbereitete Sperren (alter Sammelthread)

Vorbereitete Sperren, Sperranlagen und zugehörige Infrastruktur
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hollihh
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Beitrag von hollihh » 06.04.2011 18:54

Moin,

ist das mit den Sprengkammern bestätigt ? Irgendwie hege ich Zweifel: Eionen massiven Betonsockel zu sprengen, erfordert etwas Aufwand. In so einer "Kammer" würde man auch keine besonders gute Verdämmung erreichen (...oder viel Sprengstoff benötigen).
Eine Stahlträgerbrücke ist mit Schneidladungen viel einfacher zu zerlegen...

Gruß

Holli

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darkmind76
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Beitrag von darkmind76 » 06.04.2011 20:47

Diese Art von Sprengkammern (wohl bereits in den 1950er Jahren eingebaut) finden sich wie
gesagt hier in vielen Mainbrücken: Stockstadt, Obernburg, Klingenberg. Die in der alten
Obernburger Brücke finden sich ja auch im Artikel hier auf geschichtsspuren.de dazu.

Hier noch die vor sich hin gammelnden Sprengkammern in der Brücke Klingenberg-Trennfurt
beim diesjährigen Winter-Hochwasser:
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hollihh
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Beitrag von hollihh » 06.04.2011 21:33

Moin,

scheint wohl so zu sein - aber hat man in den 50ern überhaupt schon soweit gedacht ?
Das Hochwasser zeigt einen weiteren eklatanten Nachteil: Man kommt u.U.gar nicht mehr ran....


Gruß

Holli

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MikeG
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Beitrag von MikeG » 06.04.2011 22:00

Moin!

Ja hat man - ist mit Primärquellen eindeutig belegt und steht auch im Artikel über die Sperren ...

Mike

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Beitrag von hollihh » 07.04.2011 19:04

...kann man bei 24 Seiten schon mal übersehen :mrgreen:

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Oliver
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Beitrag von Oliver » 07.04.2011 19:32

hollihh hat geschrieben:...kann man bei 24 Seiten schon mal übersehen :mrgreen:
Moin,

Mike sprach nicht von diesem Thread, sondern von dem redaktionellen Artikel
=> https://www.geschichtsspuren.de/artikel ... ister.html

Gruß
Oliver

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darkmind76
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Beitrag von darkmind76 » 10.04.2011 07:02

Bei der Fußgängerbrücke Obernburg-Elsenfeld (bis zum Neubau der Straßenbrücke auch noch für Autos etc.)
kann man noch gut den Steg erkennen, der wohl an allen Pfeilern mit Sprengkammern
am Main zu finden war. Wie in Klingenberg ist er entweder vielleicht irgendwann weggerostet
oder abgenommen worde. In Obernburg kann man aber auch gut erkennen, daß ein Zugang durch
eine Luke in der Brücke und Leitern auf den Pfeiler und den Steg möglich ist. Also wäre auch
bei Hochwasser durchaus noch eine Bestückung möglich gewesen. Ich denke, auch bei den anderen
so vorbereiteten Brücken war das so, wenn auch heute evtl. nicht mehr erkennbar.
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Beitrag von hollihh » 10.04.2011 10:02

Moin,

bei dieser Brücke sehr schön zu sehen die aufsteigende Bauweise der Kammern. Der Sockel ist anscheinend gemauert bzw. aus großen Quadern aufgebaut. Nach der Sprengung hätte swich eine Schräge ergeben, auf der die Brücke abgleitet.

Die Stahlbetonkonstruktion scheint mir neu und etwas höhergelegt zu sein - war da vorher auch eine Stahlbeton oder eine Stahlträgerbrücke ?

Gruß

Holli

chris70
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Beitrag von chris70 » 10.04.2011 13:56

... ich kenne diese Sprenkammern auch von Neckarbrücken aus Kindertagen (z.B. Eisenbahn/Fussgängerbrücke in Neckargemünd und B 37 Brücke/ Friedensbrücke in Neckargemünd)). Sie verschwanden aber im Rahmen von Brückensanierungen.
"Das Dumme an Zitaten aus dem Internet ist, dass man nie weiß, ob sie wahr sind" Leonardo da Vinci

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Fieldmouse
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Beitrag von Fieldmouse » 08.06.2011 19:28

Ein Zufallsfund: Ehem. Stecksperrenanlage nebst Lagerort bei Dalhausen, Nähe B241,
unter Bahnunterführumg am Abzweig auf den Kreuzweg Richtung Jakobsberg, mit neu gestrichenem Lager,
sah aus wie eine Fertiggarage, aber besser gesichert, beschriftet mit "ESA Dalhausen".
Bei sperranlagen.de bereits bekannt.
Fm.
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