[offen] Unbekannte Flakstellung

Recherche, Diskussion und Klärung ungeklärter historischer Fotos
kontingentstruppen
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Beitrag von kontingentstruppen » 18.03.2017 08:19

Habe mir mal die anderen Bilder aus der Serie angeschaut , aber da ist nichts auffälliges zu sehen.

Nur das die Batterie im Flachland stehen muss.



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janne
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Beitrag von janne » 18.03.2017 09:27

Nach einiger Suche bin ich auf diesen Thread der Flakbatterie Wremen gestoßen.
https://www.geschichtsspuren.de/forum/v ... sc&start=0

Dort ist ein historisches Foto eingestellt.
https://goo.gl/images/5q1vAB

Wenn die Auflösung auch nicht sehr gut ist lässt sich klar erkennen, dass der Leitstand ein Satteldach hat.

Auch die Lage nicht direkt am Deich auf flachem Grund würde passen.
http://www.relikte.com/bhv_flak/index.htm

Möglich wäre also, dass es sich um die Batterie Wremen handelt.
Alternativ könnte ich mir auch Spaden oder Schiffdorf vorstellen. Hier konnte ich jedoch keine Fotos finden.

kontingentstruppen
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Beitrag von kontingentstruppen » 18.03.2017 20:25

Da sieht schon ganz gut aus. Habe die Fotos leider nicht in Reichweite .
Werde sie am Wochenanfang noch mal vergleichen.

Danke für Deine Detektivarbeit

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Beitrag von aflubing » 19.03.2017 09:44

Hallo Janne und Kontingentstruppen,
nach Durchsicht von Luftbildern aus dem Bereich Wremen kann ich keine Übereinstimmung mit dem Foto erkennen.
Es grüßt aflubing.

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Beitrag von g.aders » 25.03.2017 10:36

Interessantes Thema!
Frage: Was für Geshütze waren auf den Türmen?
Beste Grüße
Euer
Aders

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Beitrag von kontingentstruppen » 26.03.2017 10:18

Ich denke mal in der Regel 10,5 cm Marine Flakgechütze. Die 12,8 cm standen bei uns immer in Feldbettung.


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Museum Alter Flakleitstand

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Beitrag von janne » 26.03.2017 12:12

Dem stimme ich auch zu.
Ab 1939 wurden meist zunächst 8,8 cm Geschütze verbaut. Diese standen zunächst frei auf den Geschützbunkern. Lediglich eine Spitzdachtarnung war um die Geschütze angebracht.
Um 1942 wurden die dann alle Geschütze auf 10,5 cm umgerüstet. Diese besaßen, wie bei der gesuchten Batterie, einen Deckenschild.
Wenn dann weiter auf 12,8 cm umgerüstet wurde, wurden versetzt Bettungen auf Erdgleiche gebaut. Für ein 10,5er Geschütz wurde für die Bettung ein Durchmesser von 10m benötigt. Für 12,8 cm Doppellafette wurden schon 18m benötigt.
Dafür waren die Geschütztürme schlichtweg zu klein und das Geschütz Flak 40 M mit 13 Tonnen zu schwer.

Gruß
Jan

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Beitrag von Sunninger » 02.07.2018 08:52

Es passt zwar nicht ganz, aber auch in Emden gab es diese Flak-Bunker.
Du hast keine ausreichende Berechtigung, um die Dateianhänge dieses Beitrags anzusehen.

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Beitrag von kontingentstruppen » 02.07.2018 09:37

Tolle Aufnahme.
Danke fürs zeigen.
Die waren ganz schön fleißig (Splitterschutzgraben )


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Beitrag von janne » 02.07.2018 21:29

Schönes Foto!
Fleißig ist für die Bautätigkeiten der Küstenverteidigung noch untertrieben.
Die Flakbatterie Schortens bestand ebenfalls aus vier Geschütztürmen mit 10,5 cm und einem zentralen Leitstand. Dieser war jedoch (auf Grund technischer Probleme?)von Anfang an ohne Funktion und ein Zweiter wurde 80m entfernt gebaut.
Die Geschütztürme der Flakbatterie Vareler Hafen waren aufgerundet lediglich ein halbes Jahr unter Geschütz.
Die Geschütze wurden lediglich leihweise von den schwimmenden Flakbatterien Medusa und Arkona übernommen. Anschließend wurden die Geschütze wieder auf das Flakschiff Arkona verladen. Da die Batterie Vareler Hafen fast nie zum Gefecht kam, wurde sie die "stumme Batterie" genannt.
Tonnen an Materialeinsatz (zum Glück) vergebens!

Gruß
Jan

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