Abmauerungen am Bunker

Westwall, Atlantikwall, Neckar-Enz-Stellung, Ligne Maginot und andere Befestigungslinien und -anlagen
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SES
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Beitrag von SES » 20.09.2005 12:29

Hi,
A lot of bunkers in St-Aufbau had a Ringstand built into a wing - which was an extention of the entrance wall - to the bunker. The purpose was a stand for observation, but some they were also fitted with a LMG in a ring mount. This Ringstand is commonly known as a Tobruk since it was similar to Ringstand Type 58 (alt)/Bauform 201. But is was an option. You can thus find a specific type of bunker built with or without a Tobruk and there are a few examples with 2 Tobruks. And the shape of the upper part of the Tobruk varies termendously. You could write a book on the varianats found. In many places in Denmark one can find 2 Type 58 immediately adjacent to a bunker.
Sometimes the Tobruk was added as a "retrofit" after the bunker had been completed. But it is impossible to cast new concrete onto old concrete. All is thus only very well until the sea starts to undermine the bunker and the Tobruk, which promptly falls off.
bregds
SES

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Maddin
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Beitrag von Maddin » 20.09.2005 13:50

SES hat geschrieben:Hi,

Sometimes the Tobruk was added as a "retrofit" after the bunker had been completed. But it is impossible to cast new concrete onto old concrete. All is thus only very well until the sea starts to undermine the bunker and the Tobruk, which promptly falls off.
bregds
SES
Wenn ich das jetzt richtig verstanden habe, könnte es sich dabei um solche Anbauten handeln.

Gruß Maddin
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SES
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Beitrag von SES » 20.09.2005 14:06

You are so right. A 671 in Søndervig.bregds
SES

Gast

Beitrag von Gast » 20.09.2005 17:18

Hello all

As an illustration of the ringstand with mounted MG:

See attached pictures for different types.
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Bernhard_63
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Notausstiege

Beitrag von Bernhard_63 » 20.09.2005 20:44

Hallo,

1. bei den halbkreisförmigen Abmauerungen der ersten Bilder dürfte es sich um Notausstiege handeln. Auf einem der Fotos kann man auch die stählernen Trittstufen an der Bunkerwand erkennen. Die Notausgänge waren mit Sand verfüllt, um ausreichend beschusssicher zu sein. Um den Notausstieg zu nutzen, musste man zuerst den Sand in den Bunker schaufeln.

2. Die Erbauer der großen Tschechoslowakischen Grenzfestungen 1935-38 haben die Idee perfektioniert. (z. B. Werk Bouda) Nach Öffnen einer Klappe fiel das im Aufstiegsschacht befindliche Geröll in einen dafür vorgesehenen Raum und gab den Notausstieg ohne Schaufelarbeit frei.

Ich hätte je ein Bild zu 1. und 2. aus Büchern zu dem Thema, hab es aber nicht geschafft sie reinzustellen.

Gruß

Bernhard

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Sandverfüllte Notausstiege

Beitrag von Bernhard_63 » 20.09.2005 20:52

Jetzt hat es mit dem Einstellen der Bilder geklappt:
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Re: Notausstiege

Beitrag von Red Baron » 21.09.2005 07:12

Bernhard_63 hat geschrieben: 2. Die Erbauer der großen Tschechoslowakischen Grenzfestungen 1935-38 haben die Idee perfektioniert. (z. B. Werk Bouda) Nach Öffnen einer Klappe fiel das im Aufstiegsschacht befindliche Geröll in einen dafür vorgesehenen Raum und gab den Notausstieg ohne Schaufelarbeit frei.

Bernhard
Wobei die Idee nicht von den Tschechen, sondern von den Franzosen stammt. Die tschechischen Befestigungsanlagen sind nur eine Kopie der französischen Anlagen der Maginot-Linie. Schon dort befinden sich die genannten Notausstiege.

Gruss

Andreas

Gast

Beitrag von Gast » 21.09.2005 07:36

das mit den sandbefüllten notausstiegen wäre ein überzeugendes argument.
trozdem verstehe ich nicht so recht, weshalb dann gemauert wurde?
dann hätte man dieses doch auch gleich in beton giessen können, was bestimmt einfacher und schneller auszuführen war.

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Beitrag von Maddin » 21.09.2005 09:31

Ich verstehe das auch nicht ! Vor allem frage ich mich, warum einige Anbauten noch fast komplett erhalten sind, andere nur zum Teil eingefallen aber ein paar Meter weiter ganze Betonteile von der See weggerissen wurden.
OK, einige Anbauten könnten erst so nach und nach aus dem Dünen freigekommen sein, denn die schwarze Farbe ist bei den fast kompletten Anbauten ja noch gut vorhanden. Könnte es aber doch sein das die Anbauten schon immer da waren? Wer würde denn so eine aufwendige halbrunde Mauer zur Sicherungsmaßnahme ziehen, wenn (a) es einfacher wäre die Eingänge einfach zu zumauern (b) der See dadurch eine größere Angriffsfläche zu geben, den ich glaube kaum, dass man das noch alles wieder eingebuddelt hat. (c) das ganze dann auch noch mit Farbe anzumalen. Die Frage wäre dann nur noch welche Funktion sie hatten.


Maddin
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Abmauerungen

Beitrag von Pettersson » 21.09.2005 09:59

@Maddin

Also die Geschichte mit der Angriffsfläche ist hier nicht relevant, da zur Bauphase die Bunker weit vom Meer entfernt lagen.

Ich habe in Südfrankreich vor kurzem identische Abmauerungen gefunden, werde diese Bilder heute abend mal hereinstellen.

Gruß,
Torsten

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