Mal was neues: Fragen zu aufgegebenen Standorten

Militärische und militärisch (mit)genutzte Fernmeldeanlagen und -einrichtungen, Netze und Infrastruktur (ohne ELOKA)
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Seminger
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Mal was neues: Fragen zu aufgegebenen Standorten

Beitrag von Seminger » 17.10.2005 07:56

Guten Morgen!

Habe gestern etwas gelesen über ein Objekt im Hochsauerlandkreis, dass mit "RIFU Patriot" bezeichnet wurde, 6700m² groß ist und 2005 aufgegeben werden soll.
Was habe ich mir darunter wohl vorzustellen? Ein Gelände mit einer Antenne drauf? Viel mehr kann das doch nicht sein, oder? :?:

Desweitern über die NATO-Pipeline Olpe-Mellrich im Kreis Soest. Wenn man hier von Freigabe spricht, kann doch nur die Pipeline selbst gemeint sein, oder? :?:
Rührkompanie transportiert Euch!!

Wenn der Nachschieber weiter läuft, als sein LKW lang ist, hat er was verkehrt gemacht....

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MikeG
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Beitrag von MikeG » 17.10.2005 12:42

Hi!

Bei der Aufgabe der Pipeline (um die es aber sehr wohl auch selbst geht) werden u.U. - je nach Teilstück - auch Pumpstationen aufgegeben.

Mike

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Leif
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Beitrag von Leif » 17.10.2005 16:07

Hi.
Es werden einzelne Seitenarme der CEPS aufgegeben.

Eine Sache ist noch anzumerken: Das Auftauchen in der Freigabeliste bedeutet nicht, daß die Anlagen/Liegenschaften schon aufgegeben worden sind. Also vorsichtig sein beim Fotografieren! Die Daten sind nur Richtwerte. Man kann aber davon ausgehen, daß zu dem Zeitpunkt die Entbehrlichkeitsprüfung durch die WBV eingeleitet wird.

Viele Grüße,
Leif

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Buddelflink
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Beitrag von Buddelflink » 17.10.2005 16:46

Warum Vorsicht BEIM Fotografieren für Privat? Solang ich VOR dem Zaun stehe darf ich doch Fotos machen- in 95Prozent der mil. Liegenschaften. Steht auch immer groß auf unseren Hinweisschildern: "...... Fotografieren INNERHALB.....verboten...."
Aufpassen sollte man dann allerdings bei der Weitergabe- hier KÖNNTE dann der Staat auf Grund "sicherheitsgefährdendes Abbilden...." tätig werden. Aber erst dann.

MfG, BF

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CSquadron
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Beitrag von CSquadron » 17.10.2005 17:03

Hi Buddelflink,

das stimmt so nicht.
Vor Munitionsdepots und ähnlichen mil. Anlagen stehen Schider, die
ausdrücklich die Anfertigung von Skizzen, Fotos und Aufzeichnungen jeglicher Art untersagen! (sog. Schutzbereich).
Ferner versteht es sich m.E. nach von selbst, dass man keine aktiven militärischen Einrichtungen gefährdet.
Wer unbelehrbar ist, muss sich nicht wundern, wenn zumindest die Fotoausrüstung einkassiert und Strafanzeige gestellt wird.

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Beitrag von Seminger » 17.10.2005 17:45

Das klingt ja schon mal ganz gut.
Bevor es überhaupt zum Fotografieren kommen könnte - wenn sich das überhapt lohnt - müsste man wissen wo diese Bereiche sind. Der Ort, unter dem die CEPS-Stilllegung aufgeführt ist, ist ziemlich groß mit viel viel Wald...................

Aber weiß denn noch jemand was zu "RIFU Patriot"?
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Beitrag von MikeG » 17.10.2005 18:04

"RiFu" steht für "Richtfunk" - das genannte Objekt ist also eine Relaisstation, die eine oder mehrere Patriot-Stellungen an das Richtfunknetz der zugehörigen Streitkräfte anbindet - im Falle der Bundeswehr dann meist an das AutoFüNLw (Google bemühen).

So ein Objekt besteht aus einem kleinen Grundstück (das definitiv Schutzbereich sein wird!) mit ein, zwei Betriebsgebäuden (jeweils so Größenordnung "große Doppel/Dreifachgarage") und einem Mast (dann meist Gittermast) mit den RiFu-Schüsseln oben dran. Das war's ... Eigentlich unterscheidet sich das Ganze weder technisch noch optisch groß von kleineren RiFu-Stationen der Telekom.

Ach ja: Und die genauen Standorte der noch aktiven CEPS-Stationen lassen wir bitte aus dem Forum raus - ebenso wie den Standort dieser RiFu-Anlage.

Mike

Rick (†)

Mellrich

Beitrag von Rick (†) » 17.10.2005 18:35

Im Prinzip gebe ich Mike natürlich wie immer recht. Über die Anfänge gibt's aber manchmal doch schon Unverfängliches:
BW 1 / 58341, Bd 1: Mellrich, NATO-Tanklager.- Grunderwerb, Baumaßnahmen, Finanzierung,1965 - 1970; enthält u.a.: Lageplan.

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