altes MAN-Fernmelde-Kfz

Militärische und militärisch (mit)genutzte Fernmeldeanlagen und -einrichtungen, Netze und Infrastruktur (ohne ELOKA)
Benutzeravatar
Fieldmouse
Forenuser
Beiträge: 860
Registriert: 06.08.2004 08:19
Ort/Region: Teutoburger Wald

altes MAN-Fernmelde-Kfz

Beitrag von Fieldmouse » 18.12.2009 14:01

Hi, kennt einer dieses Fahrzeug genauer, genutzt als provisorischer Funkmast ?
War wohl auch schon für die UN unterwegs. Der Bauzaun ist auch bemerkenswert !
(wenns forennutzungstechnische Schwierigkeiten gibt -->löschen, deshalb auch keine Mastspitze und Ortsangabe)
Gruß Fm.
Du hast keine ausreichende Berechtigung, um die Dateianhänge dieses Beitrags anzusehen.

Benutzeravatar
Fieldmouse
Forenuser
Beiträge: 860
Registriert: 06.08.2004 08:19
Ort/Region: Teutoburger Wald

Beitrag von Fieldmouse » 18.12.2009 14:08


Baum
Forenuser
Beiträge: 916
Registriert: 15.12.2003 20:50
Ort/Region: 74223 Flein

Beitrag von Baum » 18.12.2009 14:40

Hallo,

der Fahrzeugtyp dürfte ja klar sein:
Bundeswehr "Emma" MAN 630 5-Tonner geländegängig.
Die olivgrüne Farbe des Aufbaugestells und der Antenne legen auch eine ehemalige mil. Verwendung nahe.
Ich glaube aber mich zu erinnern auch schon mal so ein Teil als Foto gesehen zu haben, weiß aber nicht mehr wo genau. Bei "Panzerbär.de" hab ich auf die Schnelle nichts gefunden.

Baum

Benutzeravatar
VitaminB11
Forenuser
Beiträge: 169
Registriert: 21.05.2008 18:02
Ort/Region: Ulm und drulm herulm

Beitrag von VitaminB11 » 18.12.2009 16:25

Aus grauen Zeiten dämmert mir ein Stichwort "Geroh-Mast" im FmBtl EloKa (2./x20) herauf. Darunter find ich nichts, aber vielleicht hilft es jemand anderem auf die Sprünge.

Nach diesem Fundstück http://www.google.de/search?q=gittermas ... ls=en&sa=2 (radiomuseum im Google-Cache) wäre es eher ein Mast
HLD-E 40, Hein,Lehmann&Co, Dreieck-Gittermast auf Lkw 5t, Höhe 25/40 m, eingesch.1,7m;2x3Absp.

Insbesondere die Höhe 1,7 m kommt gut hin. Da standen seinerzeit immer zwei HFw in halbgebückter Position beim Einfahren der Mastschüsse.

Edit:
Okay, nicht im Google-Cache, sondern die Google-html-Version hiervon: http://www.radiomuseum.org/forumdata/up ... 201975.doc (und .doc ist bei mir als Download-Format gesperrt)

Benutzeravatar
Fieldmouse
Forenuser
Beiträge: 860
Registriert: 06.08.2004 08:19
Ort/Region: Teutoburger Wald

Beitrag von Fieldmouse » 18.12.2009 18:27

Hier Infos über den MAN: http://de.wikipedia.org/wiki/MAN_630
Diese provisorischen Füllsender scheint es öfters zu geben, und ich dachte, etwas Seltenes gefunden zu haben. :(
Gruß Fm.

K Pagel
Forenuser
Beiträge: 107
Registriert: 11.01.2008 20:44
Ort/Region: 19230 Kuhstorf

Beitrag von K Pagel » 19.12.2009 09:47

Fieldmouse hat geschrieben:Hier Infos über den MAN: http://de.wikipedia.org/wiki/MAN_630
Diese provisorischen Füllsender scheint es öfters zu geben, und ich dachte, etwas Seltenes gefunden zu haben. :(
Gruß Fm.
Witzig finde ich die Bezeichnung als "Dauerprovisorium". Da fällt mir folgender Spruch ein: "Es gib nichts Beständigeres als ein Provisorium".

us-army

Beitrag von us-army » 19.12.2009 11:40

In Ittenbach bei Königswinter stand auch Jahrelang ein baugleiches Fahrzeug.
Mitlerweise ist der Mast durch einen Betonmast ersetzt worden.

Gruss Ingo

Benutzeravatar
-zAc- (†)
Forenuser
Beiträge: 309
Registriert: 05.01.2004 23:07
Ort/Region: Hamburg

Antennenträger 40 meter, Typ "Hein-Lehmann" auf MA

Beitrag von -zAc- (†) » 19.12.2009 23:54

Hallo zusammen,

wie der Name schon sagt,, handelt es sich hier um einen Antennenträger (Antennenmast), dessen mechanische Auf- und Abbauvorrichtung auf einem Fahrzeug (MAN) als Rüstsatz montiert war. Die Mastsegmente, Abspanntechnik sowie Antennenkabel waren ebenfalls auf dem Kfz verlastet. Der Mastkopf konnte erschiedenste Antennen (aktiv und passiv) aufnehmen. Dieser Antennenträgertyp wurde bei verschiedensten Fernmeldeverbänden für unterschiedliche Aufgaben genutzt. Als Besonderheit ist anzumerken, dass der Antennenträger sowohl am Fahrzeug als auch abgesetzt betrieben werden konnte. Letzere Variante verlangte vom Kraftfahrer des Lkws während des rangierens beim wiederaufnehmen des Mastes für den Abbau viel Können und Fingerspitzengefuehl, um nicht versehentlich den Mast umzufahren oder ihn zu beschädigen.

Hier noch eine weitere Abbildung des Rüstsatzes (Seite 233, Militärische Technik, Grabau)
http://www.radiomuseum.org/forumdata/upload/157-230.pdf

Mit besten Grüßen
-zAc-
Mit leerem Kopf nickt es sich leichter. (Žarko Petan)

la ligne
Forenuser
Beiträge: 8
Registriert: 21.02.2010 20:12
Ort/Region: Weißenhorn

Beitrag von la ligne » 25.02.2010 18:55

Ein solcher Füllmast steht seit Jahren direkt an der B19 Kempten-Oberstdorf in Fischen neben einer Tankstelle. Wie es aussieht, dient er als Handy-Basisstation und das direkt neben einer Tankstelle, wo der Normalsterbliche nicht telefonieren darf.....

Benutzeravatar
VitaminB11
Forenuser
Beiträge: 169
Registriert: 21.05.2008 18:02
Ort/Region: Ulm und drulm herulm

Beitrag von VitaminB11 » 25.02.2010 19:47

Willkommen an Bord, la ligne!

Der Standort neben der Tanke macht aber nix. Der dunkelste Platz ist immer genau unter der Lampe, ähh, will meinen, die Antenne erreicht mit ziemlicher Sicherheit alles andere, nur nicht ein Telefon am Fuße des Mastes.

Hab auch schon mal recherchiert, warum genau an Tankstellen Handyverbot gilt. Der eigentliche Grund ist wohl nicht die Antenne und der Funk und die bösen Strahlen, sondern ... der Akku! Der ist zwar auch bei abgeschaltetem Handy noch da, aber ein nicht benutztes Handy wird eher im Auto liegen gelassen als damit neben dem Tankstutzen herum zu hantieren.

Antworten