CEPS - Nato-Pipeline

Depots, Tanklager, Munitionsniederlagen, Versorgungs- und Nachschub-Infrastruktur des Militärs
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amigo80
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Beitrag von amigo80 » 20.02.2012 21:32

Hallo,

Wie hier schon festgestellt wurde ist der größte Teil der Nato-Pipeline noch in betrieb und muss ja auch unterhalten werden! Hier ein Auszug aus dem Bundeshaushalt 2011:



Ausgaben

Zuweisungen und Zuschüsse (ohne Investitionen)

Ist 2009: 10 700 000 €

Soll 2010: 10 200 000 €

Soll 2011: 10 500 000 €

Betrieb und Wartung von NATO-Kraftstoffleitungen durch die Fernleitungs-Betriebsgesellschaft mbH (FBG)

Erläuterungen:
Die Bundesrepublik Deutschland hat die im Bundesgebiet liegenden NATO-Kraft-stoffleitungen zu betreiben und zu warten. Diese Aufgabe ist der Fernleitungs-Be-triebsgesellschaft mbH (FBG) übertragen worden.
Veranschlagt sind die nach den Grundsätzen der zentraleuropäischen NATO-Kraftstofforganisation (Central Europe Pipeline Management Organisation - CEPMO)nicht erstattungsfähigen betrieblichen Aufwendungen sowie die betrieblichen Auf-wendungen des NEPS (North European Pipeline System) im Rahmen des Betriebs-führungsvertrages.



http://www.bundesfinanzministerium.de/b ... 267101.pdf

http://www.bundesfinanzministerium.de/b ... nra09.html

HKaiser

Stillgelegte CEPS-Leitung

Beitrag von HKaiser » 15.03.2012 17:34

Hallo,

ich schreibe an einem Artikel zur stillgelegten CEPS-Pipeline, die den ehemaligen RAF-Flughafen in Gütersloh versorgte. Anlass ist die Tatsache, dass die Besitzer der Grundstücke, durch die die Pipeline verläuft, aufgefordert wurden, einen Vertrag zu unterscheiden, in dem sie sich verpflichteten, für alle Schäden, die durch den Verbleib der Rohre im Boden entstehen die Verantwortung zu übernehmen. Gleichzeitig stand in dem Schreiben, dass kein Anspruch auf Entfernung der Rohre bestünde.

Als Gegenleistung versprach das Bundeswehr Dienstleistungszentrum auf die Entschädigung zu verzichten, die dem Bund für die Löschung der Grunddienstbarkeit zustünde.

Guter Tausch, oder?

Wer hat Erfahrung mitdiesem Procedere? Was kostet es, eine Pipeline, die nach Angabe des Dienstleitungszentrums "abgetrennt, geleert, gereinigt,drucklos gemacht und mit einem Stickstoff-Luftgemisch gefüllt" wurde, aus dem Boden zu holen? Kommen auf den Besitzer möglicherweise Kosten durch Verunreinigung des Bodens zu?

Gruß aus Ostwestfalen

HKaiser

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Beitrag von Leif » 15.03.2012 22:27

Moin,

sehr spannend... Da geraten aber so einige Dinge durcheinander. Ich würde mal ein Blick ins Grundbuch werfen und sehen, was genau für eine Dienstbarkeit eingetragen ist. Ein Anspruch auf entfernen besteht nicht unbedingt, jedoch würde ich einfach mal prüfen, ob noch der Zweck der Dienstbarkeit eingehalten ist, wenn z.B. die Fernleitung gar nicht mehr betrieben werden kann usw. Ohne weitere Kenntnis des Sachverhalts etwas schwer einzuschätzen. Ich finde es als wirklich kreative Herangehensweise, seinen Schrott auf andere abzuwälzen. Unterschreiben würde ich ohne genaue Kenntnis der Rechtslage nichts.

Viele Grüße,
Leif

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Nato CEPS System

Beitrag von mabeck » 29.06.2012 16:44

Hallo,

ich habe auf der Suche ein sehr gutes PDF der Nato gefunden. Dort ist das gesamte CEPS aufgezeigt.

http://www.nato.int/nato_static/assets/ ... ps2009.pdf

Grüße mabeck
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Verteidigung und Betrieb der Tanklager im V-Fall

Beitrag von gung » 13.08.2012 23:56

Nabend!

Ich frage mich, wie im V-Fall solch ein Tanklager betrieben werden sollte...

Zum einen aus ABC-Sicht, wenn ausserhalb der Räumlichkeiten alles kontaminiert wäre
Zum anderen bei Luftangriffen, so ein Tanklager ist doch relativ gut zu finden, und auch lohnenswert als Ziel....
Und dann noch bei direktem Boden-Feindkontakt...

Irgendwo war ja schon mal eine Splitterschutzzelle zu sehen....

Wenn schon so ziemlich jeder grössere BundesPostknoten einen Schutzraum hatte werden die sich doch auch wohl was einfallen lassen haben

Gruß Gung

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Re: Stillgelegte CEPS-Leitung

Beitrag von Djensi » 14.08.2012 09:36

HKaiser hat geschrieben:Hallo,

...Was kostet es, eine Pipeline, die nach Angabe des Dienstleitungszentrums "abgetrennt, geleert, gereinigt,drucklos gemacht und mit einem Stickstoff-Luftgemisch gefüllt" wurde, aus dem Boden zu holen? Kommen auf den Besitzer möglicherweise Kosten durch Verunreinigung des Bodens zu?

Gruß aus Ostwestfalen

HKaiser
Moin, späte Antwort!
Es gibt Firmen, die sich auf die Entsorgung von Tankanlagen und zugehörigen Rohrleitungen spezialisiert haben. Das bemisst sich natürlich nach der Rohrleitungslänge und in welcher Tiefe diese liegen. Das oben genannte Verfahren ohne eine Befüllung mit Feststoffen, wie Sand oder Magerbeton kenne ich von Tankanlagen bei vorübergehenden Stillegungen.
Davon ausgehend, dass die Leitung dicht gewesen ist, dürfte man eigentlich nicht mit Bodenverunreinigungen rechnen.

Grüße
Djensi

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Re: Verteidigung und Betrieb der Tanklager im V-Fall

Beitrag von bettika » 14.08.2012 10:14

gung hat geschrieben: Irgendwo war ja schon mal eine Splitterschutzzelle zu sehen....
Wenn schon so ziemlich jeder grössere BundesPostknoten einen Schutzraum hatte werden die sich doch auch wohl was einfallen lassen haben
Gruß Gung
Hallo gung,
schau mal hier viewtopic.php?t=15929&highlight=eggebek
Die Liegenschaft verfügte über einen BW 50 neben dem Betriebsgebäude,
im Abfüllbereich bei den Tankgalgen gab es noch einen BW 20

Grüse
bettika
„Wer sich nicht an die Vergangenheit erinnern kann, ist dazu verdammt, sie zu wiederholen.“ George Santayana

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Beitrag von Leif » 11.08.2013 12:02

Moin,

Tarmgeschichten funktionieren immer noch:

http://www.augsburger-allgemeine.de/sch ... 81836.html

Es geht um eine Katastrophenschutzübung im Lechfeld und eine Pipeline, deren Betreiber die FBG ist.
Das Lechfeld ist Förderstelle für Erdöl. Auf zwei Anlagen – in Großaitingen und westlich von Schwabmünchen – wird Öl in unserer Region gefördert. Um das „schwarze Gold“ zu transportieren, führt durch den südlichen Landkreis eine Pipeline.
Schön, dass die FBG nun auch Rohöl für die Jets umherpumpt :-)

Viele Grüße,
Leif

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Verkauf von CEPS-Pipeline und Tanklager

Beitrag von klaushh » 17.02.2014 21:36

Moin, moin!

Bedarf für ein Tanklager mit lagen Leitungen? Bitte!

Die BIMA verkauft jetzt die Fernleitungsabschnitte
Bramsche - Oldenburg und
Oldenburg - Farge

Als Zubrot kann man noch das dazwischenliegende Tanklager Oldenburg-Wardenburg kaufen.

Details in den anliegenden beiden Exposés

Gruß
klaushh
Bei Interesse für Bunker und unterirdische Bauwerke in Hamburg mal http://www.hamburgerunterwelten.de besuchen!

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Ein paar Links

Beitrag von Bert » 17.05.2014 11:57

Hallo, weiß nicht ob wir diese schon hatten ...

Defensie Pijpleiding Organisatie (NL)
Enthält u.a. eine schematische Karte mit den 2-Buchstaben-Kürzeln vieler Stationen
https://relevant.nl/download/attachment ... 980&api=v2

4(BE) NAVO PL Div
Mit interessanten Grafiken zur Struktur und mit Bildern zu Zwischenfällen
http://www.beprobel.be/nederlands/docum ... OTAN_N.pdf

Kerosinpipeline für den Flughafen Stuttgart
Wegen der Schließung des Tanklagers Heilbronn/Untergruppenbach Ende 2017 will sich der Flughafen Stuttgart an die CEPS Bodelshausen-Lauchheim anschließen. Mit genauen Karten des aktuellen Verlaufs zwischen Reutlingen und Wendlingen.
http://www.str-pipeline.de/
Military Airfield Directory http://www.mil-airfields.de/

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