Sulgen / Aichhalden

Vorbereitete Sperren, Sperranlagen und zugehörige Infrastruktur
Belegthondion
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Beitrag von Belegthondion » 01.11.2016 19:18

Hatten die Sperrmittelhäuser denn einen Stromanschluss? Hab ich bisher auf noch keinem Bild gesehen. Vor allem sind da einige Abgänge zu sehen und es gibt oben und unten jeweils einen dicken, schwarzen Zu/Abgang was auf eine Ringleitung oder zumindest eine Weitergabe an eine weitere Unververteilung hindeuten könnte.

Gibt es im Wald noch mehr Gebäude? Oder auf dem Grundstück?

Viele Grüße
Simon

Omega1
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Beitrag von Omega1 » 01.11.2016 20:07

@ Belegthondion:

Nein, in der direkten Umgebung bzw. im Wald gibt´s keine weiteren Bauwerke. Da ist nix - ausser Wald....

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MikeG
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Beitrag von MikeG » 01.11.2016 23:00

Moin!


Ich gehe davon aus, dass dieses Objekt heute von einer privaten Firma genutzt wird - z.B. zur Lagerung professionellen Feuerwerks oder Sprengstoffs.Dass es sich vormals um ein PiSpMH gehandelt haben könnte, will ich nicht ausschließen.

Mike

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dolphiner
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Beitrag von dolphiner » 02.11.2016 00:06

Rheinmetall Waffe Munition GmbH hat in Sulgen eine Niederlassung.

Sonst fand ich keinen Feuerwerker oder Sprengmeister in der Nähe.

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Shadow
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Beitrag von Shadow » 02.11.2016 00:10

Schramberger Urgestein mit Erfahrung im UTV- und Stollenbau auf Schramberger Gebiet.
Heute zu finden runde fünf Kilometer nach Osten: http://junghans-defence.com/de/unternehmen/

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TimoL
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Beitrag von TimoL » 02.11.2016 02:37

Also für [so] ein "klassisches" PiSpMH sind schon mal die Außenwände viel zu hoch.

Außerdem scheint das Dach auch erst nachträglich aufgesetzt worden zu sein. Das Bauwerk schien nach oben hin offen zu sein oder aber hatte mal ein anderes dach auf.

Für eine privat angelegte "Prepper-Bude" ist das Bauwerk nicht nur zu ungeschützt, sondern auch viel zu auffällig. Das fängt schon mit der doch sehr markanten Dachkonstruktion an. Außerdem ist der Innenraum von außen großräumig/ -flächig einsehbar.

Wer sich so eine "Prepper-Bude" anlegt, legt in der Regel allergrößten Wert auf Diskretion, allein schon wegen den fehlenden/ nicht vorhandenen Baugenehmigungen und so.

Außerdem bevorzugen die Hardcore-Prepper in der Regel unterirdische Schutzräume.
"Die einen kennen mich, die anderen können mich!"
- Konrad Adenauer (1876-1967), erster Bundeskanzler der Bundesrepublik Deutschland 1949-1963 -

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Godeke
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Beitrag von Godeke » 02.11.2016 06:47

Hallo, :-)

An ein aktuelles Sprengmittel-Lager hatte ich allerdings auch schon gedacht. Die Katastrophenschutzschule Niedersachsen hatte im Deister ein ähnliches Lager, da haben wir frühmorgens für unere Lehrgänge den benötigten ^Stoff^ geholt.
...und jetzt noch mal schnell zu www.thw-lueneburg.de , der aktuellen Seite mit News aus der wunderbaren Welt des Helfens!

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Beitrag von Omega1 » 02.11.2016 17:28

Also:
- Junghans-Defence scheidet erstmal aus. Auch wenn die sich fast "umme Ecke" befinden. Aber da hake ich nochmal nach.

- Das "nachträglich aufgesetzte" Dach bzw. die Solarpaneels befinden sich über einem offenen Teil, quasi wie ein kleiner Flur oder so (aber in winzig), kein eigentlicher Innenraum. Eher ein "Vorraum". Das Dach der seitl. Bauteile selbst ist geschlossen u. vorhanden/begrünt.
(Hinter der E-Verteilung geht´s ja weiter....) Seitl. die Tür auf dem Foto mit der E-Verteilung ist geschlossen - und da ist kein Holzdach drüber.

- ehem. Sprengmittelhäuschen eines Steinbruchs ist nicht, weil ein Steinbruch in der Nähe (war). Der nächste Steinbruch zw. Schramberg u. Schiltach hat an derer Stelle seine Sprengladungen deponiert.

- Feuerwerker? Hmmmm, gar keine schlechte Idee. Auch da wird ich mal nachhaken.

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Beitrag von TimoL » 03.11.2016 03:02

Mir ist gerade eingefallen das ich so eine ähnliche Konstruktion im Sommer diesen Jahres in einem Wald bei Ludwigshafen schon mal gesehen habe: Da war/ ist es eine Einrichtung der Wasserversorgung. Ähnlich gesichert und mit Solarzellen auf dem Dach.
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Beitrag von Shadow » 03.11.2016 03:06

TimoL hat geschrieben:Mir ist gerade eingefallen das ich so eine ähnliche Konstruktion im Sommer diesen Jahres in einem Wald bei Ludwigshafen schon mal gesehen habe: Da war/ ist es eine Einrichtung der Wasserversorgung. Ähnlich gesichert und mit Solarzellen auf dem Dach.
Das erklärt aber nicht den Panzerschrank mit Erdungsband in diesem Fall, der auch nicht so aussieht, als sei er aus Bundeswehrzeiten, oder?

Thorsten.

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