Flakscheinwerferstellung 53 in Rönnelmoor / Wesermarsch

Luftverteidigung durch Flak und andere Fliegerabwehr, Scheinwerferstellungen, Scheinanlagen und ähnliche Objekte
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Zwackelmann
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Beitrag von Zwackelmann » 27.10.2018 09:22

Hi,

Bei der Wehrmacht gab es durchaus differenziertere Gründe als "das Wetter an der Nordseküste", aus denen man sich für einen feldmäßigen, verstärkt feldmäßigen (oder feldmäßig verstärkt, wie es bei der Kriegsmarine hieß), stellungsmäßigen oder festungsmäßigen Ausbau entschied.

Gruß, Thomas
Lirum-larum Löffelstiel, wer nichts sagt, der weiß nicht viel - larum-lirum Gabelstiel, wer nichts weiß, muss schweigen viel!

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niemandsland
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Beitrag von niemandsland » 27.10.2018 10:37

@ OWW

Hallo Oliver,

die beiden Bilder zeigen sehr schön, wie das ganze funktionierte. Einmal mehr Danke dafür.

Gruß aus Hannover
Guido Janthor
Ich suche private Aufzeichnungen/Tagebücher/Berichte von ehem. Luftwaffenhelfern (oder: sogenannte "Flakhelfer"), die im Einsatzbereich LGK XI (Norddeutschland) eingesetzt waren. Kontakt bitte via PN! Danke!

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janne
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Beitrag von janne » 27.10.2018 12:09

Bei der Skelettbauweise gehe ich zum einen von Materialersparnis aus. Bei einem Nahteffer hatten die Ziegelkammern zudem den Vorteil, dass nur diese durch die Detonation aus den Wänden gepustet wurden. Mit relativ wenig Aufwand konnte der Hochstand anschließend wieder gefechtsbereit gemacht werden. Ähnliche Bauweise gab es aus diesem Grund ja auch bei Munas.
Bei den Ausführungen der Scheinwerferstände der Kriegsmarine gab es tatsächlich diverse Ausführungen.
Scheinwerferstand 95 Etzel war beispielsweise eine Holzkonstruktion auf recht massivem Betonfundament. Scheinwerfer 5 wurde auf das alte I-Werk Moorwarfen aufgesetzt.
Recht nah an der Wasserlinie waren die alle. Witterung kann also nicht allein der Grund gewesen sein.

Gruß
Jan

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Re: Flakscheinwerferstellung 53 in Rönnelmoor / Wesermarsch

Beitrag von janne » 03.10.2019 19:47

Moin zusammen,
anbei ein Update zu der Frage, ob es sich bei den Schuppen um Reste vom Scheinwerferhochstand 53 handelte.
Heute war ich zufällig in der Gegend. Nachdem ich schon einmal vergeblich dort war, traf ich diesmal einen Landwirt, den die Schafe mehr interessierten. Ich konnte also detaillierte Außenaufnahmen machen. Ich konnte die Frage definitiv bestätigen ;-)
Das Ergebnis in Bildern kommt sofort.

Gruß
Jan

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janne
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Re: Flakscheinwerferstellung 53 in Rönnelmoor / Wesermarsch

Beitrag von janne » 03.10.2019 19:50

Hier die Bilder:
Zunächst die Gesamtansicht:
links der Stand mit leichter Flak, rechts der Schuppen auf dem Scheinwerferstand-fundament.
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Re: Flakscheinwerferstellung 53 in Rönnelmoor / Wesermarsch

Beitrag von janne » 03.10.2019 20:43

Nun der Schuppen mit dem Fundament des Scheinwerferstandes.
Diese Begebenheizten sprechen dafür.
Das Fundament ist seeeehr massiv für einen Blechschuppen.
Der Klinker passt in die Zeit.
Das Fundament ist ordentlich bewehrt.
Im Boden sind Rohre und Einsparungen von Gerät zu erkennen.
Um das Fundament herum liegen Trümmer.
Die Maße stimmen.
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Re: Flakscheinwerferstellung 53 in Rönnelmoor / Wesermarsch

Beitrag von janne » 03.10.2019 21:22

teil 2
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Re: Flakscheinwerferstellung 53 in Rönnelmoor / Wesermarsch

Beitrag von janne » 03.10.2019 22:22

hier der 2. stsand mit der Flak.
Das Gebäude ist definitiv ein Marineflak-Bau.
Der Klinker passt.
Die massiven Lüftungsplatten sind typisch.
Es ist erkennbar, dass das Gebäude einmal höher war.
Die Maße stimmen.
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Re: Flakscheinwerferstellung 53 in Rönnelmoor / Wesermarsch

Beitrag von janne » 03.10.2019 22:28

Hier der Grundriss. Die Maße stimmen exakt mit den Hochtänden in Horsten überein.
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aflubing
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Re: Flakscheinwerferstellung 53 in Rönnelmoor / Wesermarsch

Beitrag von aflubing » 04.10.2019 11:36

Danke Janne für das Einstellen Deiner Exkursionsergebnisse.
Gruß aflubing

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