Gefechtsstand der 8. Flakbrigade / Hannover-Burgdorf

Luftverteidigung durch Flak und andere Fliegerabwehr, Scheinwerferstellungen, Scheinanlagen und ähnliche Objekte
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niemandsland
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Beitrag von niemandsland » 20.03.2014 10:12

@ ZF

Danke für den Hinweis.
Komisch, mit dem Herrn Neumann hatte ich vergangenes Jahr auch telefoniert. Viel ist dabei nicht raus gekommen. Umso erfreulicher das Du jetzt was in Erfahrung gebracht hast.
Die Lokalausgabe der HAZ/NP für Burgdorf wollte sich demnächst auch noch mal mit dem Thema befassen. Einfach mal der Versuch, ob man vielleicht noch Zeitzeugen findet.

Aber auf jeden Fall schon mal ein dickes Danke.

Gruß
Wolf

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Peter Redfox
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Beitrag von Peter Redfox » 20.03.2014 12:38

Hallo Wolf,
Hinter dem Gelände der Stadtwerke (Elthilfe) sind jetz Neue EFH entstanden und auf dem Gelände dahinter (inzwischen mit Baumbestand) das bis zum Hermann-Löns Weg geht habe ich in den letzten Jahren beim Spazierengehen, immer wieder Mauer oder Fundamentreste wargenommen, ich glaube sogar so etwas wie eine Außentreppenstufe vom H-L Weg aus gesehen zu haben.

Gruß Peter

g.aders
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Beitrag von g.aders » 31.03.2014 14:54

Hallo,
wenn ein Bunker abgebrochen wird (oder Reste davon), muss eine Behörde für die Genehmigung eingeschaltet worden sein, im Zweifelsfall eine kommunale. Also muss bei der Verwaltung in Burgdorf dazu ein entsprechender Vorgang entstanden sein. Zu ermitteln wäre, war damals dafür zuständig war? Bauaufsicht? Tiefbauamt?

Noch ein Tipp:
In den frühen 90er Jahren begann in den Kommunalverwaltungen allenthalben die Sucherei nach "Altlasten", da wurde mitunter geradezu hektisch - auch mit Hilfe der Archive - untersucht, was wo in welchem Altbau hergestellt und gelagert worden sein könnte. Jedenfalls in NRW - warum sollte es in Niedersachsen anders gewesen sein.
Und:
Damals traf ich in Washington eine Arbeitsgruppe einer niedersächsischen Landesbehörde (im Auftrag einer Bundesbehörde), die wochenlang im Nationalarchiv tonnenweise Akten kopierten, alles betreffend vermutete "Altlastenstandorte" - die Kopien wurden an die Bundesländer verteilt.
Dasselbe machte die Arbeitsgruppe später in England.

Mit besten Grüßen
Gebhard Aders

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niemandsland
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Beitrag von niemandsland » 04.06.2014 23:04

Hallo Herr Aders,

herzlichen Dank für die Ansätze.
Ich hatte mich bereits vor einiger Zeit an die Bauabteilung der Stadt Burgdorf gewendet. Nur kam man dort nicht wirklich weiter. Auch weil wohl ältere Bestände an das Stadtarchiv abgegeben wurden und nicht alles, was abgegeben wurde auch in den Bestand aufgenommen wurde.
Jedenfalls wurde viel nicht entdeckt. Obwohl zwei Herrn aus Burgdorf sehr viel Zeit investiert haben.

Die Gruppe, die sich in Hannover im damaligen niedersächsischen Umweltministerium um Rüstungsaltlasten kümmerte, ist mir bekannt. Es gab damals eine nette Veröffentlichung mit potentiellen Verdachtsflächen in Niedersachsen.
Nicht bekannt war mir bisher, das diese Gruppe auch in britischen und amerikanischen Archive selbst aktiv wurde.

Hier besteht inzwischen auch ein Kontakt.

Aber leider ist das mit dem damals zusammengestellten Unterlagen gar nicht so leicht. Diese wurden (für Niedersachsen) nach der neuen Gemeindereform offenbar fleißig in der Gegend verteilt. So landete ein Teil bei der LH Hannover, ein anderer bei der Region und last but not least wurde auch Material an die ganzen kleinen Städte um Hannover rum, abgegeben. Was eine Recherche nicht gerade einfach macht. Hinzu kommt das es eher um größere Munitionsablagen ging, sprich Produktionsstandorte, Lager, militärische Gelände, usw. -- weniger um z.B. Flak oder ähnliche für mich interessante Themen. Was aber am Ende nicht daran ändert, das ich bemüht bin, die noch vorhandenen Bestände mal zu sichten.
Wer weiß was sich da bei genauerer Betrachtung noch finden lässt.

Genaueres dazu aber höchstens per Email.

Auf jeden Fall noch mal Danke für diesen Hinweis.

Beste Grüße aus Hannover
Guido Janthor

Toran
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Beitrag von Toran » 02.07.2018 19:00

Moin,

hat mit dem Thema warhscheinlich direkt nichts zu tun, aber ich habe letztlich in der Nähe von Heeßel eine Splitterschutzzelle im Wald gefunden, 450 m von der B3 entfernt.

Da kam mir sofort die Frage, warum wurde die hier hin gestellt?

Hat da vielleicht jemand eine Antwort/Vermutung?


Beste Grüße
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niemandsland
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Beitrag von niemandsland » 12.07.2018 16:19

Toran hat geschrieben:(...) habe (...) in der Nähe von Heeßel eine Splitterschutzzelle im Wald gefunden, 450 m von der B3 entfernt.

Da kam mir sofort die Frage, warum wurde die hier hin gestellt?

Hat da vielleicht jemand eine Antwort/Vermutung?
Moin,

mit dem Gefechtsstand hat die SSz wohl eher nichts zu tun, und eigentlich ist auch Dein Beitrag hier im Unterforum falsch.

Ich würde mal prüfen, ob es in Heeßel Industrie gab. Wie gesagt... ich kenne die Ecke überhaupt nicht. Hier im Raum Hannover kenne ich die SSz als Brandwachen (Conti, ...) oder als Beobachterstand (DRB).

Im Raum Lehrte / Burgdorf gab es aber wohl auch Sammelplätze (bei Lehrte liegen noch einige auf einer Wiese) und diese spezielle Zug, der die Teile in Hannover und Umgebung zerkleinert hat (der hatte einen speziellen Namen, den hab ich aber gerade nicht parat), wurde Nahe dieser Stellen geparkt.
Wieso das irgendwann eingestellt wurde, obwohl es noch viele dieser SSz (unterschiedlicher Firmen) gab, ist mir auch nicht bekannt. Vielleicht kann da irgendjemand aus der Region noch weiterhelfen.
Ansonsten das nächste Mal entsprechende Fragen bitte ins Unterforum WW2/Luftschutz und Co.

Gruß aus Hannoer
Guido Janthor
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