Festungsmäßig ausgebaute Flakstellungen in der Eifel - LVZ-West

Luftverteidigung durch Flak und andere Fliegerabwehr, Scheinwerferstellungen, Scheinanlagen und ähnliche Objekte
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Snusker
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Beitrag von Snusker » 07.05.2013 14:52

Hi,

Befehlsstelle in Illesheim kenne ich nicht.

Meinst du den einzigen erhaltenen K-Stand in NRW,
in ISWEILER? Liegt zwischen FRAUWÜLLESHEIM und
KELZ an der L264.

Hatten wir schon mal hier...

gefechtsstand-norvenich-westwall-t5915.html

und hier unten auf der Seite...

http://www.derbuhlert.com/Eifelyeti/fre ... ti/lvz.htm


Gruß Snusker

g.aders
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Beitrag von g.aders » 07.05.2013 16:40

Sorry,
da habe mal was durcheinander geschrieben -- ich meinte natürlich den geschilderten Bunker.

Beste Grüße
Gebhard Aders

westwallzentrum Eifel
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Beitrag von westwallzentrum Eifel » 21.05.2013 09:47

Hallo,
im Beitrag wird sich gefragt ob es das Westwallzentrum Eifel noch gibt. Das tut es. Wir sind jetzt Verein und bieten 2013 wieder Touren an.
http://www.westwallzentrum.de/Tourtermine%202013_sw.pdf
2012 konnte ich wegen Krankheit keine Führungen anbieten.
Wir haben Einiges vor und werden berichten.
Wir suchen noch Mitglider, meldet euch.
Gruß Peter
Leiter und Vorsitzender des Westwallzentrum Eifel e.V.

Bunker sind die Stolpersteine unserer Vergangenheit.

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Zwackelmann
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Die Luftverteidigungszone West im Rheinland

Beitrag von Zwackelmann » 10.08.2018 13:16

Hallo zusammen,

Ich möchte das Thema nochmal nach vorne holen und zugleich bitten, den Begriff 'Luftverteidigungszone West' oder kurz 'LVZ-West' in den Titel aufzunehmen. Denn genau darum ging es Herrn Aders, ohne dass er es zunächst wusste.

Neben der Stellung auf der Dahlemer Binz sind außerdem die Stellungen bei Nettersheim auf dem Ottenberg und auf dem Willenberg sehenswert, auch bei Holzmühlheim auf dem Hollerberg sollen noch gut erhaltene Ruinen zu finden sein. Patrice Wijnands hat letztes Jahr die Stellung auf dem Stockert bei Bad Münstereifel-Eschweiler erkundet, auch dort finden sich auf dem Gelände des Astropeilers noch nennenswerte Reste. Mein persönlicher Favorit ist jedoch die (offiziell nicht zugängliche!) Stellung Vogelsang nahe der gleichnamigen Ordensburg. Hier könnte man, wäre es erlaubt, eine mustergültig vollausgebaute Batteriestellung studieren.

Aber ich schwoff ab: Anfang des Jahres grub das LVR Amt für Bodendenkmalpflege eine nur beschränkt ausgebaute schwere Batteriestellung der LVZ-West bei Elsdorf-Etzweiler aus. Sie wurde im Zuge des Braunkohle-Tagebaus Hambach ausgegraben, dokumentiert und dann wohl weggebaggert. Die Batterie war bislang nicht bekannt, daher handelt es sich meiner Meinung nach um eine kleine Sensation! Die Batterie bestand aus vier vermutlich feldmäßigen Geschützständen, der vermutlich feldmäßigen B I-Stellung, mindestens einer mutmaßlichen Stellung für leichte Flak und drei Unterkunftsbaracken. Die B II war feldmäßig ausgebaut, wie der Ausgrabungsbefund zeigte. Die zuvor genannten Unsicherheiten rühren daher, dass nicht alle Befunde dokumentiert wurden und dass ich nicht alle Ausgrabungsergebnisse kenne. Sollte ich mehr erfahren, lasse ich es Euch wissen.

Gruß, Thomas

P. S.: Wenn Hr. Aders hier noch aktiv ist, wüsste ich gerne noch den übrigen Wortlaut des angeführten Schreibens. Denn wie bereits angedeutet, gab es in der LVZ ja auch durchaus viele beschränkt und nicht voll ausgebaute Batteriestellungen. Galt 'blockhausmäßig' auch für Barackenbau? In der LVZ wurde nämlich zwischen Blockhaus und Baracke unterschieden.
Lirum-larum Löffelstiel, wer nichts sagt, der weiß nicht viel - larum-lirum Gabelstiel, wer nichts weiß, muss schweigen viel!

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