Auf den Spuren von Alfred Nobel

Rüstungsindustrie, Waffen- und Munitionsproduktion, Munitionsanstalten, Tanklager, Depots, U-Verlagerungen etc.
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Bunkerwart
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Auf den Spuren von Alfred Nobel

Beitrag von Bunkerwart » 21.01.2007 02:07


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Christel
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Beitrag von Christel » 21.01.2007 16:38

Hi,

und hier sind ein paar aktuelle Impressionen vom ehem. Nobel Gelände bei Geesthacht (vom letzten Wochenende).

Gruß, Christel
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DirkM
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Beitrag von DirkM » 20.06.2010 17:18

Also ich war gestern in Düneberg/ Birke. Wobei wir sicher einiges nicht gesehen haben. Ein Teil ist mir aber eingefallen, wofür wir keine richtige Erklärung finden konnten. Vielleicht kann mir ja jemand einen Tipp geben. Wir haben Kabelrollen/ -führungen gefunden, die überall sichtbaren Laternenpfähle und auch Gleisreste, aber diese Teile konnten wir nicht einreihen.

Für Tipps wäre ich dankbar. Übrigens konnten meine Kollegen und ich zusammen annähernd 800 Photos von den von uns gefunden Anlagen machen. Leider vergassen wir die Anlagen GPS mäßig zu vermessen um einen virtuelle Karte zu erstellen. Bei unseren nächsten Touren werden wir das aber tun.


Gruß

Dirk
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MikeG
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Beitrag von MikeG » 20.06.2010 17:42

Moin!

Evtl. liefen hier mehrere Rohre entlang?

Mike

Captain Future
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Beitrag von Captain Future » 22.06.2010 21:31

Moin!

Die meisten Lampenreste habe ich bei meinen Begehungen als Reste von Zaunanlagen interpretiert. Eine GPS-Aufzeichnung wäre da echt super, weil die Struktur solcher Anlagen (Wege, Ringe) aufgedeckt werden würde.

Übrigens sollte die Fabrik in Düneberg http://de.wikipedia.org/wiki/Pulverfabrik_D%C3%BCneberg nicht zu sehr mit der nobelschen Fabrik am Krümmel http://de.wikipedia.org/wiki/Dynamitfabrik_Kr%C3%BCmmel verwechselt werden. Erst seit 1935 fand offenbar eine wirtschaftliche Fusion statt, das Werk Düneberg gab es aber schon seit 1865. Steht zumindest so bei Wikipedia.

Beide Werke wurden am 7.04.1945 bombardiert. Was ich mich immer frage: Warum nicht früher? Weiß das jemand?

Interessant in Düneberg sind auch die vielen Krater um die Bunker, welche in meinen Augen aber eher Schutzwälle der Bunker darstellen und nicht oder eher weniger durch Bombenangriffe entstanden sind.

Eine Kartografie des Geländes wäre in der Tat mal ein sinnvolles Projekt. Es gibt ja auch Begehungstouren für Jedermann durch einen Verein, da wollte ich schon immer mal mitmachen. Das Gelände ist jedenfalls sehr unübersichtlich und abwechslungsreich. Man trifft tatsächlich auch auf Dünen!

Es wird wohl von vielen Seiten her geforscht, siehe hier: http://de.wikipedia.org/wiki/Dynamitfab ... te_note-13

Future

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klaushh
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Beitrag von klaushh » 22.06.2010 21:48

Moin, moin!

Das Thema ist hier im Forum bereits (leider) an etlichen Stellen ausführlich bahandelt worden.

Man nutze die Suchfunktion und probiere es mit folgenden Suchbegriffen, die alle zu umfangreichen Beiträgen führen:

Krümmel
Düneberg
Birke


Auch die Literaturdatenbank enthält den Hinweis auf zwei hochinteressante Veröffentlichungen von Gruber:
Krümmel
und
Düneberg

Gruß
klaushh



PS: allerdings die Angelegenheit mit den merkwürdigen Pfosten ist neu.
Bei Interesse für Bunker und unterirdische Bauwerke in Hamburg mal http://www.hamburgerunterwelten.de besuchen!

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DirkM
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Beitrag von DirkM » 23.06.2010 11:27

Hallo Captain Future!

Du hast in der Tat Recht, was die Wälle angeht. Die waren wohl unter anderem dazu errichtet ggf. vor Splittern zu schützen. Ich vermute aber eher noch, das die Wälle dazu angelegt wurden, um die einzelnen Betriebsstätten gegeneinander abzusichern. Um zum Beispiel bei Unfällen zu vermeiden, dass die Schäden auch auf andere Einrichtungen übergreifen. Zu dem Eindruck sind wir bei unserer Erkundung jedenfalls gekommen.

Diese Wälle unterscheiden sich aber deutlich von den im ganzen Wald zu findenden Kratern die ,meiner Ansicht nach, durchaus von den abgeworfenen Sprengbomben stammen. Ähnliches ist auch in Hitzacker zu erkennen. Ich habe auch Photos davon, da aber Bilder immer nur zweidimensional sind, lässt sich die Vertiefung leider nicht so gut erkennen, obwohl dort schon ziemlich große Trichter zu finden sind. Bei genauer Beobachtung kann man schon sehr gut zwischen den Sprengtrichtern und den Schutzwällen unterscheiden. Zumal die Wälle selbst, vor allem wo sie noch voll intakt sind, über gesonderte und gemauerte Zugänge verfügen.

Wie gesagt, das ist mein persönlicher Eindruck des beobachteten.

Viele Grüße,

Dirk :-)
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Beitrag von Captain Future » 25.04.2011 23:23

Moin!

Jetzt gibts sogar einen Roman zum Thema:

http://www.landeszeitung.de/lokales/kul ... im-bomber/
"Kontamination" (rororo, 335 Seiten, 9,99 Euro) ist eine brisante Mischung aus Fakten und Fiktion.


Cheers

Captain

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Veranstaltung am 25. März 2015

Beitrag von cbausn » 13.03.2018 09:15

http://herzogtum-direkt.de/index.php/20 ... rziergang/

Auch hier bin ich nicht Veranstalter oder stehe in einer Verbindung danit.

Ich möchte nur drauf hinweisen, grad weim es ja hier viel Interesse an der Anlage gibt.

MfG
Christian

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Beitrag von Djensi » 13.03.2018 12:43

Moin,

solche Hinweise sind immer sehr willkommen!

:thumbup:

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