WiFo Hitzacker

Rüstungsindustrie, Waffen- und Munitionsproduktion, Munitionsanstalten, Tanklager, Depots, U-Verlagerungen etc.
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herb
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Beitrag von herb » 28.01.2004 14:22

Hallo,

die Abmessungen habe ich gelesen.

Schätze den Inhalt auf 5 -6000 Liter, wenn der Durchmesser
1,5 Meter und die Höhe 3,5 -4 Meter beträgt.

Meine Annahmen beziehen sich auf diese Grösse.

mfg herb

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MikeG
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Beitrag von MikeG » 28.01.2004 14:28

Aus der Erinnerung würde ich eher auf eine Höhe von 2-2,5m und einen Durchmesser von 1m schätzen... Man kann jedenfalls auf den Streben nicht aufrecht stehen, ohne sich den Kopf zu stossen, wenn ich micht recht entsinne.

FrankBaranowski

Beitrag von FrankBaranowski » 03.02.2004 07:09

Mir liegen die Lagepläne zur Wifo Hitzacker vor. Bin jedoch schon fast auf den Weg zum Flughafen. Bin ab 11.02.2004 wieder im Lande. Danach werde ich den Plan mal scannen und hier einstellen.

Gruß
Frank

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-zAc- (†)
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Tendenz: Flüssigkeitsspeicher unterschiedliche Temparaturen

Beitrag von -zAc- (†) » 03.02.2004 10:21

Hallo zusammen,

nachdem weitere Bilder über den Kessel eingestellt worden sind, die unter anderem einen Zugang von oben (Inspektionsluke?) in das Gebäude zeigen und einen darunter liegenden Inspektionsverschluss am Kessel sichtbar machen, festigt sich bei mir der Gedanke, dass unter dem Verschluss eine Anode angebracht gewesen sein könnte, die Korrosion im Kesselinneren vermeiden sollte. Diese Anode verbraucht sich mit der Zeit und muss periodisch ausgetauscht werden. Dieses Verfahren ist auch heute bei zentraler Warmwasserversorgung aus Wasserspeichern üblich.

Vielleicht gibt ja der Lageplan Aufschluss. Neben der Speicherung müsste sich eine Wärme erzeugende Quelle in der Nähe befunden haben, um einen Energieverlust bei Zu- und Ableitung möglichst gering zu halten..
-zAc-
Mit leerem Kopf nickt es sich leichter. (Žarko Petan)

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Beitrag von HG » 03.02.2004 20:46

Hallo,

leider schweigt sich mein ehemaliger Chef bisher aus :(

@FrankBaranowski:

Der Lageplan interessiert mich brennend. Wenn nicht öffentlich, dann bitte per PM an mich ;)

Gruss, Frank

HG
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Beitrag von HG » 03.02.2004 21:10

Hallo nochmal,

etwas weiter, ich meine es könnten etwa 50-100m gewesen sein (ist schon eine Weile her), liegt noch ein Bunker, dessen Bilder ich euch nicht vorenthalten wollte:
Bild
Bild
Bild
Bild

In unmittelbarer Nähe - ein Lüftungsschacht?
Bild

Weiter rätselnd, Frank

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darkmind76
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Beitrag von darkmind76 » 27.01.2008 11:38

Aufgrund des aktuellen Beitrags zur WiFo Amstetten hab ich mal die Forum-Suche bemüht, denn WiFo sagte
mir bisher nichts :oops: ....darum kram ich das mal hier wieder aus...

...hab natürlich mit einer bekannten Suchmaschine gesucht. Damit bin ich auf folgenden interessanten
Beitrag/Bericht gestoßen. Darin wird unter anderem das giftige Bleitetraethyl genannt, daß damals beigemischt
wurde. Evtl. gehört ja dieser Tank dazu?!
http://www.gtgj.de/script/phpBB2/viewto ... 45cebf2134

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Djensi
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Beitrag von Djensi » 16.06.2008 12:41

Hallo,

ich habe vor kurzem zufällig einen Zeitzeugen getroffen, dessen Vater bei der WiFo beschäftigt war. Leider hatten wir nicht genügend Zeit, um das Thema erschöpfend zu behandeln. Er kann sich aber noch gut daran erinnern, dass vor den großen Angriffen, demnach noch 1944 (?) versucht wurde alles an Kraft- und Betriebsstoffen aus den Anlagen zu bringen. Da die Bahnlogistik wohl erheblich gelitten hatte, wurden in erster Linie Tanklaster benutzt. Die Schlange der Fahrzeuge reichte über die Hautstraße bis nach Hitzacker.
Werde mich zu gegebener Zeit unter Vorlage des hiesigen Artikels über die WiFo nochmal bei ihm melden und vielleicht kann ich ja noch mehr "Alltägliches" berichten.

Gruß
Djensi

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Windkessel?

Beitrag von Steinzeug » 16.06.2008 18:23

Hallo,

da ein komplett geschlossener Kessel ja keinen Sinn macht, aber auf den Bildern keine Zu-/Ableitung zu sehen sind, vermute ich diese am Boden des Kessels.

Geschlossener, stehender Kessel, Zu-/Ableitung am Kesselboden... da war mein erster Gedanke, es könnte sich um einen sog. "Windkessel" handeln.

Windkessel werden verwendet, um Druckstöße in Wasserversorgungs-, Druckluft-, und Dampfleitungen abzumildern. Bei Kolbenpumpen wird ein Windkessel nachgeschaltet, um einen kontinuierlichen Förderstrom zu erreichen.

Wie gesagt, war nur so eine Idee, ob ich mit dem Denkanstoß weiterhelfen konnte weiß ich nicht.

Grüße aus dem Allgäu, Jo

hollihh
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Beitrag von hollihh » 16.06.2008 18:42

darkmind76 hat geschrieben:...hab natürlich mit einer bekannten Suchmaschine gesucht. Damit bin ich auf folgenden interessantenBeitrag/Bericht gestoßen. Darin wird unter anderem das giftige Bleitetraethyl genannt, daß damals beigemischt wurde. Evtl. gehört ja dieser Tank dazu?!
Moin,

Jetzt kramen wir alte Sachen raus : Bleitetraethyl wurde dem Kraftstoff zur Erhöhung der Klopffestigkeit beigemischt, also um die Selbstzündneigung herabzusetzen. Dadurch konnte man die Motoren höher verdichten und die Leistung steigern - vorrangig für (aufgeladene) Flugmotoren interessant ! So lange gibt es den "bleifreien" Sprit bei uns noch nicht...die Klopfneigung kann man auch durch andere Mittel erreichen, z.B. Isooktan ("Oktanzahl").

Entdeckt hat's ein Deutscher, als Antiklopfmittel hat Standard Oil es zusammen mit GM patentieren lassen - viele Leute sind bei den Experimenten vergiftet worden und gestorben...Die IG Farben hat ca. 1935 das Patent erworben, um Fluzgbenzin herzustellen.

Gruß

Holli

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