Ehemaliges Olympisches Dorf - Elstal 2007

Nichtmilitärische Zweck- und Repräsentationsbauten und -Projekte des Nationalsozialismus 1933-1945
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kuhlmac
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Olympisches Dorf 1936

Beitrag von kuhlmac » 15.09.2007 17:02

Gerade mal gefunden:

Eine sehr ordentliche Zusammenfassung als Ausschreibung auf 12 Seiten zum Olympischen Dorf 1936. Auch der Denkmalschutz ist berücksichtigt.



http://architektur.tfh-berlin.de/filead ... ke/web.pdf

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klaushh
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Olympisches Dorf

Beitrag von klaushh » 16.09.2007 19:58

Moin, moin!

Eine wirklich interessante Zusammenfassung, wie ich sie mir auch von vielen anderen historischen Anlagen wünsche!

Gruß
klaushh
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n-lange
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Beitrag von n-lange » 20.09.2007 14:22

Hallo!

Gebt mir doch bitte mal einen Tipp!

Lohnt sich ein Besuch in Elstal?

Das letzte September-WE bin ich in Berlin. Soll ich von der eigentlich wenigen Zeit einen Besuch im ex-Olympischen Dorf abzwacken?

...sind Fotos gewünscht (oder stehen sowieso alle Ansichten im Netz)?

Grübel, grübel und studier

Gruß Nils

PS: Für sinnvolle Gegenvorschläge bin ich auch zu haben.

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Beitrag von petzolde » 20.09.2007 21:08

Hinfahren lohnt ! Aber sinnvollerweise sollte man an einer Führung teilnehmen, damit man auch in die Gebäude kommt.
gruß EP

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Beitrag von klaushh » 20.09.2007 21:27

Selber bin ich noch nicht in Elstal gewesen,....


.... alle, von denen ich gehört habe, dass sie dort waren, habe begeistert berichtet und niemand hat den Besuch bereut!

Daher meine Empfehlung: HIN!

Gruß
klaushh
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Beitrag von Christel » 23.09.2007 15:31

n-lange hat geschrieben: Lohnt sich ein Besuch in Elstal?
Hi Nils,

falls Dir noch ein wenig Informationen zur Entscheidungsfindung fehlen ...
schau doch mal hier https://www.geschichtsspuren.de/cms/ver ... -1936.html
:mrgreen:

Viele Grüße
Christel

PS. Ich war schon dort und werde es mir auch noch einmal anschauen. 8)

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Ehemaliges Olympisches Dorf - Elstal 2007

Beitrag von n-lange » 03.10.2007 22:24

Hallo!

Betr. Ehemaliges Olympisches Dorf Elstal

Michael hat ja bereits einen umfassenden und interessanten Beitrag in 2004 zu dem Thema geschrieben.
Hier nun einige aktuelle Informationen.
1. Was hat sich in den letzten Jahren getan?

Positiv: Es wurde fast auf dem gesamten Gelände die Vegetation zurückgestutzt. Was nicht nur eher dem Originalzustand von ´36 entspricht, sondern auch bessere Ansichten (und Fotos) zuläßt.
Ein Sportlerzimmer wurde rekonstruiert. Offiziell ist es „Jesse Owens-Haus" - nur unmittelbar nach Fertigstellung merkte man, dass in diesem Haus nicht die Leichtathleten sondern das US-Hockey-Team wohnte.
Beim „Haus der Nationen" werden einzelne Gebäudeteile recht aufwändig durch ABM-Kräfte wiederhergestellt.
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Zuletzt geändert von n-lange am 03.10.2007 22:33, insgesamt 1-mal geändert.

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Beitrag von n-lange » 03.10.2007 22:27

Negativ: Einzelne Gebäude zerfallen einfach. So wird zb die Schwimmhalle aufgeben (Sie ist bereits baupolizeilich gesperrt). Die Sowjetwohnblocks (für Insider: DDR-Plattenbau Typ WBS70) sehen noch trostloser aus. Nachdem die Einheiten bei ihrem Umzug nach Wolgograd schon Schalter, Leitungen etc mitgenommen haben fehlen jetzt auch noch die Fenster.
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Zuletzt geändert von n-lange am 03.10.2007 22:34, insgesamt 1-mal geändert.

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Beitrag von n-lange » 03.10.2007 22:29

Was noch interessant ist: Die schon bei der Planung für später vorgesehene Nutzung als Wehrmachtslazarett läst sich auch baulich jetzt noch nachvollziehen. Mit seiner großzügigen Durchfensterung und den Liegeterrassen entsprach das Olympialazarett den damals modernen Forderungen nach Luft, Licht und Sonne als Vorraussetzung für eine baldige Genesung der Patienten. Auch wurden im Haus der Nationen die Türen alle so breit gebaut, dass dort Betten durch geschoben werden konnten. Der Lebensmittelkühlraum im Keller war so überdimensioniert, weil man schon wußte, dass dort später viel Platz für Leichen gebraucht werden würde.

Das solls erstmal gewesen sein! Gruß Nils
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Gast

Elstal 08

Beitrag von Gast » 15.05.2008 19:42

Ich war nun endlich auch dort. Beeindruckend ist es doch macht es auch Schwermütig soviel zerfall zu sehen!
Alle Grünflächen sind gepflegt, aber ansonsten fehlt das Geld.
Wer am "Haus der Nationen" weiter geht kommt schlussendlich an einen Zaun an dem die B5 nach Hamburg führt.
Auf der anderen Seite sieht man die "Löwen Kaserne" erst nachträglich habe ich erfahren das mein Großvater dort beim " Hunderttausendmann Heer" war.
Durch Zufall war es mir möglich die Schwimmhalle zu betreten ( Foto Sessions mit wirklich schönen Frauen fast schon XXX ) Ich hänge sie an.
Eintritt kostet einen €uro, ohne Führung. Schade das sowas den Bach runtergeht.
P.S : Besucht den Flughafen Tempelhof! Wer weiß wie lange es Ihn noch gibt!

Grüße Michael
Wer Bilder oder Bücher aus Ostpreussen hat : Nie wegwerfen, Mail an mich!
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