Besichtigung Gefechtsführungsbunker Erich

Militär nach 1945 - FlaRak, CRC, CRP, SOC & Co, TMLD etc.
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Christel
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Beitrag von Christel » 09.04.2006 19:22

Hi,

irgendwie ist mir aber so, als hätte Ralf auch erzählt das die NEAs richtig durstig (80 l pro Std.) sind. :holy:

Na ja, bei der Größe ist der Heizölverbrauch wohl nicht zu hoch. ;)

Gruß, Christel

Wolfgang (†)
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Beitrag von Wolfgang (†) » 09.04.2006 20:31

Gravedigger hat geschrieben:Naja, irgend was werden die ja auch zum heizen gebraucht haben.

CU Markus


Hallo Markus,



Holz gibt es ja genug in der Gegend. :lol:


Wolfgang
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Andi71
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Beitrag von Andi71 » 09.04.2006 20:31

..in Lauda wurde die NEA´s regelmäßig (glaube 1-2 mal die Woche) über mehrere Stunden unter Vollast betrieben. In Erndtebrück wird es wohl ähnlich gewesen sein, beide Bunker sind/waren baugleich (wenn man von den unterschiedlichen Systemen (NADGE/GEADGE) mal absieht

Wolfgang (†)
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Beitrag von Wolfgang (†) » 09.04.2006 20:33

Hallo,



wenn ich das noch richtig weiß hatten die Uhren auf den NEA´s so zwischen 1000- und 2000Std auf der Uhr.



Gruß Wolfgang
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Ralf P.

Beitrag von Ralf P. » 10.04.2006 10:29

Hi

geheizt wurde fast nur mit der Abwärme von den Radarkonsolen und Computer. Die Heizung wurde nur 1-2 mal im Winter dazu geschaltet, wenn es zu kalt wurde.

Und wieviel Abwärme sie hatten zeigt die Kühlleitung zur Eder runter, mehr als genug.

Stimmt rechts vom Eingangsstollen ist der alte und neue Einfüllschacht.

Die neue Leitung geht durch den Eingangsstollen, wenn einer Fotos hat die braune Leitung.

Leider keine Pipeline, grins

Ralf

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derlub
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Beitrag von derlub » 10.04.2006 10:47

Hi,
ist es die braune Leitung, die auf den Fotos auf der rechten Seite zu sehen ist?
Du hast keine ausreichende Berechtigung, um die Dateianhänge dieses Beitrags anzusehen.

Ralf P.

Beitrag von Ralf P. » 10.04.2006 11:56

Hi,

die Leitung ist Doppelwandich, im Zwischenraum mit Stickstoff gefült.

Gibt Arlam sobald was Undicht wird, deswegen wurde die alte Leitung Ausserbetrieb genommen.

Gruss Ralf

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Beitrag von master » 10.04.2006 11:58

Hallo!

Zur Farbgebung von Rohrleitungen:

Blau, Reinwasser, eben das bei jedem aus dem Wasserhahn kommt.
Gruen, Rohwasser, das Wasser auf dem Weg vom Brunnen zur Aufbereitung bzw. Wasserwerk.
Gelb, ocker, das Spuelwasser der Filter.
Rot, Druckluft.

So ist es zumindest im zivilen Bereich in Hamburg.
Ob es sich dabei um eine allgemein verbindliche Regelung handelt kann ich nicht sagen.

Es waere moeglich das braun fuer Treibstoffe verwendet wird.

Thomas

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René
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Beitrag von René » 10.04.2006 13:05

Hier ein Link zu den Farbnormen:
http://www.normax.de/fliessrichtungspfeile.php

braun= "brennbare Flüssigkeit" (wird wohl Treibstoff sein)


Hier offtopic ein Farbbeispiel der Zivilschutzanlage Sulingen (Baujahr 1978):
gelb= Rohwasser
weiß= Trinkwasser
rot= Warmwasser
schwarz= Abwasser


Was ist denn nun mit dem Holz? :?
Man kann das Leben nicht verlängern, nicht verbreitern- aber vertiefen :-)

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Sandfilter
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Beitrag von Sandfilter » 17.04.2006 20:09

René hat geschrieben:Was ist denn nun mit dem Holz? :?
Moin,
Da ich die Anlage nun auch ausgiebig begangen habe, erlaube ich mir mal diese Frage zu beantworten. Das Holz dient in der Tat als Splitterschutz. Im Deckenbereich sind dazu sogar Stahlträger eingebaut.
An dieser Stelle nochmal Danke an Ralf fürs zeigen.
Gruß Kimi

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