FmSkt C - ...und wieder geht ein LostPlace...

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cebulon66
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Türme

Beitrag von cebulon66 » 29.08.2004 11:35

hallo HW,
zum Turm FmSkt E (Schneeberg), schau mal hier:
http://www.bayern-fichtelgebirge.de/sch ... eberg2.htm
der Turm M (Pelzerhaken) steht ungenutzt noch so da, und Turm A (Klaustorf) ist leer, wurde schon symbolisch für 1 € angeboten (siehe Anhang). Ein mögl. Rückbau wirft insofern Probleme auf, da er als Seezeichen in den Karten eingetragen ist.
Wenn der Turm C (Stöberhai) weg ist, wird es wohl nicht lange dauern, bis Turm F (Hoher Bogen) fällt.
"Mein" Turm B (Thurauer Berg), bzw. die Liegenschaft, ist wie auf Seite-4 beschrieben wohl der einzige Bereich, der zivil (nach-) genutzt wird....

Manfred
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cebulon66
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Schneeberg

Beitrag von cebulon66 » 29.08.2004 11:39


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Biber

Beitrag von cebulon66 » 29.08.2004 21:33

... noch ein Biber
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Gravedigger
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Beitrag von Gravedigger » 29.08.2004 21:37

Was passiert jetzt eigentlich mit dem Turm am Stöberhai? Wird der gesprengt oder "normal" abgerissen? Und ist da schon ein Termin dafür bekannt?

CU Markus
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Beitrag von cebulon66 » 29.08.2004 21:40

... der Bärwurzbiber in Norwegen
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Wilm

Beitrag von Wilm » 29.08.2004 22:26

Gravedigger hat geschrieben:Was passiert jetzt eigentlich mit dem Turm am Stöberhai? Wird der gesprengt oder "normal" abgerissen? Und ist da schon ein Termin dafür bekannt?

CU Markus
Hallo Markus,
als realistischen Termin sehe ich das Frühjahr '05 an. In diesem Herbst dürfte aufgrund der bekannten Witterungen dort oben wohl kaum etwas passieren.
Schau Dir mal auf der Hauptseite den schematischen Grundriss des Turms an. Du wirst feststellen, dass oberhalb der 8. Etage keine feste Außenhaut, sondern nur noch eine Kunstoffhaut besteht. Die Etagen sind sogenannte Korbetagen, die an einem asymmetrischen Träger befestigt sind. Stell Dir einfach die obere Architektur als eine Art Ansammlung von überschweren Diskusscheiben vor. Sprengt man den Turm hat man zwangsläufig eine ziemliche Menge an Gelben-Sack-Material in der Talsperre schwimmen. Ich gehe persönlich eher von einer Teilsprengung aus.

Ein weiteres Problem:
Die Wahl des Standortes hatte etwas mit der Funkreichweite zu tun. Geologisch gesehen, ist die Kuppe des Stöberhais aus Grauwacke und damit Standfest. Es schließen sich aber Schichten des Anhydrit und des Spats an. Eingeschlossenn in diese Schichten sind Bereiche die vererzt sind. Kommen wir auf den Punkt: Der Harz und die gewessene Bergstadt Lauterberg, heute Bad Lauterberg kann auf eine sehr alte bergbauliche Tradition zurückblicken. Dummerweise hat jemand in den 40er Jahren zum Fuße des Turms eine recht große Talsperre errichtet, die in den Hängen zum Andreasbachtal und dem Stöberhai verankert ist. Im Andreasbachtal war recht wenig los, lediglich eine kleine Grube in der Nähe und der Lauterberger Wasserlauf könnten Probleme bereiten. Anders sieht es auf der Stöberhai-Seite aus. Hier grenzt das Widaer-Zorger Bergbaurevier an. Nicht alle Gruben sind dokumentiert und so liegt die Vermutung sehr nahe, dass die Talsperre in einem harzer Käse verankert ist.

Aber was passiert wenn jemand auf den Gedanken kommt, massiv zu sprengen ?

Wir werden es sehen. Die Kontakte sind geknüpft und sicherlich werde ich es mir nicht nehmen lassen, meiner Axaj-Flasche auch in den letzten Tagen beiseite zu stehen.

Es waren für mich prägende Jahre und dieses Gebäude ist ein Teil davon.

Ich halte Euch auf dem laufenden.

Es grüßt

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Beitrag von Gravedigger » 29.08.2004 22:44

Wilm hat geschrieben:Aber was passiert wenn jemand auf den Gedanken kommt, massiv zu sprengen ?
Ich schätze mal, das sich nach der Sprengung einige Leute aus Odertal, Dietrichstal und Bad Lauterberg über einen sehr nassen Keller beschweren dürften.

CU Markus
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Wilm

Beitrag von Wilm » 29.08.2004 22:57

Markus,
solltest Du ein 3D-Modell der Gegend besitzen und die Volumen ermitteln, sieht es eher so aus:

Als erstes verschwindet Bad Lauterberg von der Landkarte. Danach folgen Barbis, Scharzfeld und Herzberg. Hier dürfte sich die Flutwelle teilen. Ein großer Teil wird im Pöhlder Becken verlaufen, der andere Teil macht einen Schwenk in tiefer liegenden Gegenden. Herzberg wird einen Strom nach rechts aufmachen und um den Schlossberg langsam Aschenhütte und Hörden unter Wasser setzen.

Aber das ist rein hypothetisch. Die Sprengmeister werden schon wissen, was sie machen.

Ich in Gieboldehausen liege hinter dem Rotenberg und damit in der trockenen Zone :)

Warten wir es ab

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Beitrag von Gravedigger » 29.08.2004 23:15

Wilm hat geschrieben:solltest Du ein 3D-Modell der Gegend besitzen und die Volumen ermitteln
Ein 3D-Model hab ich leider nicht, ich hab mir das Ganze nur mal kurz auf der Karte angesehen.
Als erstes verschwindet Bad Lauterberg von der Landkarte. Danach folgen Barbis, Scharzfeld und Herzberg. Hier dürfte sich die Flutwelle teilen. Ein großer Teil wird im Pöhlder Becken verlaufen, der andere Teil macht einen Schwenk in tiefer liegenden Gegenden. Herzberg wird einen Strom nach rechts aufmachen und um den Schlossberg langsam Aschenhütte und Hörden unter Wasser setzen.
Nach so viel Wasser sah mir die Talsperre eigentlich nicht aus als Oliver und ich letztens auf unserer Harz-Irrfahrt daran vorbeigekommen sind, aber so genau konnte ich als Fahrer auch nicht hinsehen, weil ich auf der "guten" Bundesstraße auch etwas nach Schlaglöchern ausschau halten musste.
Aber das ist rein hypothetisch. Die Sprengmeister werden schon wissen, was sie machen.
Da ich nicht davon ausgehe, das sich der Turm von so einer "kleinen" Sprengung wie auf der Schalke sehr beeindrucken läßt (wenn ich mich recht erinnere haben die den Turm auf der Schalke mit 20 kg Dynamit umgelegt) schätze ich mal, das er normal abgerissen wird.

CU Markus
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Gast

Re: I like CHARLIE (Fernmeldesektor C)

Beitrag von Gast » 01.09.2004 00:38

[quote="cebulon66"]was für Nostalgiker, Freunde, Ehemalige etc.

Manfred

Gibt's irgendwo T-Shirts mit diesem AufDruck?

Herwig

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