"Lichterstrassen" im Luftverkehr

Verkehrsgeschichte - Bauwerke der zivilen Luftfahrt
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Fieldmouse
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Beitrag von Fieldmouse » 10.03.2019 15:09

Moin nochmal !

Danke für super-detaillierte Antwort !

Das in Gatow hätte ich genauso gemacht.
Manchmal muß man auch Glück haben...

Und dort in Döberitz: Da waren mir bisher
keine Leuchtfeuer bekannt :shocked:

Gruß Fm.

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nordfriese
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Beitrag von nordfriese » 10.03.2019 17:33

Moin!

Na gut, :( das waren keine Leuchtfeuer, sondern Zwischenfeuer...

Kennst du etwa diesen Thread nicht auswendig? :lol:

https://www.geschichtsspuren.de/forum/v ... &start=330
aflubing war so nett am 02.08.2014 um 10:58 Uhr dies zu posten:
https://www.geschichtsspuren.de/forum/d ... 36&foo.pdf

heba hatte auf gleicher Seite am 03.08.2014 um 20:59 Uhr die Infos
in eine KMZ umgesetzt.

Gruss aus NF!
Rolf
"Whatever you do, don't mention the war." (Basil Fawlty)

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Fieldmouse
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Beitrag von Fieldmouse » 10.03.2019 17:51

:oops: Sorry, ist ja schon so lange her, muß mir entgangen sein.
Ist jetzt gespeichert.
Gruß Fm.

heba
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Re: "Lichterstrassen" im Luftverkehr

Beitrag von heba » 21.04.2019 00:54

Hallo,

vorab einige Anmerkungen zu meinem "Reisebericht":

Da in den NfL für die Nachtflugstrecke Berlin-Hannover (siehe Beitrag von Rolf aka "nordfriese" vom 10.03.2019 17:33) nicht weniger als 46 Leuchtfeuerstandorten aufgeführt sind dachte ich, daß von so vielen Sockeln sicher noch einige zu finden sein müßten. Im letzten Sommer hat das Wetter dann endlich für die schon lange geplanten Suchtouren gepaßt, wobei ich allerdings das zweifelhafte Vergnügen hatte, auf der hochsommerlichen Hitzewelle von einem Standort zum nächsten "surfen" zu dürfen... ;-)

An dieser Stelle schon mal das Fazit:

Es gab leider sehr viele Standorte der Art: "Wie Sie sehen, sehen Sie nichts mehr.", vor allem auf landwirtschaftlich genutzen Flächen (Bildmontage), und die Standorte in einem Wald waren wegen der dichten, und teilweise kniehohen Vegetation alles andere als "sucherfreundlich", wie an der Bildmontage zu sehen ist. Um an solchen Orten einen Sockel finden zu können - falls er überhaupt noch da ist -, bräuchte man eine Machete und ein Metallsuchgerät, und derlei Gerätschaft zählt nun mal nicht zur Ausrüstung eines Sockelsuchers.

Ich habe auch einige Standorte übersprungen, wenn ich schon in GE den Eindruck hatte, daß es da nichts mehr zu finden gibt,
wie zum Beispiel am Standort "Fallersleben", der auf dem VW-Werksgelände in Wolfsburg liegt. Beim Standort Uetz habe ich mich allerdings, und erfreulicherweise zu Gunsten von Rolf getäuscht, aber ehrlich gesagt habe ich wohl das eher unscheinbare Leuchtfeuersymbol im MTB schlichtweg "übersehen" ;-)

Am Standort Gatow habe ich im Bereich um die Standortkoordinaten - ebenso wie Rolf - vergeblich nach dem Sockel gesucht. Da war nicht mal mehr ein Senke zu erahnen, die nach dem Entfernen des Sockels geblieben sein könnte, und am Standort Grunewald war es leider ebenso.

Nun könnte ich zwar sagen: "Außer Spesen (fast) nix gewesen", doch dem ist nicht so. Ich habe viel von der Landschaft gesehen, auf der Fahrt zu einigen Standorten im Havelland drei Mal schön gemütlich mit der Fähre die Havel überquert, das sehenswerte Museum der Luftwaffe in Gatow besucht, kurzum: "Bassd scho", wie man hierzulande sagt.


Gruß
Henry
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Re: "Lichterstrassen" im Luftverkehr

Beitrag von heba » 21.04.2019 00:57

Standort Beerbusch
Strecke Berlin-Hannover

Hallo,

als Teil des Sockels eines 22 Meter hohen Leuchtfeuerturms ist dieser Betonklotz mit etwa 1,50 x 1,20 Metern zwar zu klein, andererseits ist er sehr nahe am Standort laut NfL. Das könnte aber auch ein Zufall sein, zumal im weiteren Umfeld keine Anzeichen für einen ausgegrabenen Sockel zu sehen sind.

Rund 40 Meter von der Fundstelle entfernt ist ein etwa 3 Meter hoher Hügel im ansonsten flachen Wald. Stand da vielleicht ein anderer Mast, zu dem dieser Betonbrocken gehört?

Ein rätselhafter Fund, oder wie man in Bayern sagt: nix G'wies woas ma ned.... (für Norddeutsche: Nichts Gewisses weiß man nicht)


Gruß
Henry
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Re: "Lichterstrassen" im Luftverkehr

Beitrag von heba » 21.04.2019 01:02

Standort Dollbergen
Strecke Berlin-Hannover

Hallo,

diesen Sockel habe ich nur mit seeehr viel Glück gefunden! Als ich nach langer und erfolgloser Suche total frustriert im Waldrand neben der Straße zurück zum Auto ging, entdeckte ich direkt vor mir im Efeugestrüpp ein unscheinbares Stück Beton und wußte sofort: da ist er! :-) Wäre ich auch nur einige Meter links oder rechts daneben vorbeigegangen, hätte ich die Stelle sicher nicht gesehen.

Als ich nach längerer, und schweißtreibender Arbeit die dicke Efeudecke beiseite gerollt hatte war ich total überrascht: so einen "Doppelsockel" hatten wir noch nie im Forum! Rechts stand wahrscheinlich der 22 Meter hohe Leuchtfeuermast, doch was für ein "dreibeiniger" Mast (oder sowas Ähnliches) könnte auf der linken Seite gestanden haben?


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Re: "Lichterstrassen" im Luftverkehr

Beitrag von heba » 21.04.2019 01:08

Standort Danndorf
Strecke Berlin-Hannover

Hallo,

nachdem ich auf einigen Feldwegen (O-Ton Navi: "Verlassen Sie die Straße." ) und dem geflissentlichen "Übersehen" von Sperrschildern den Standort erreicht hatte, kam nach wenigen Minuten ein Jeep angefahren, aus dem ein grün gekleideter Mann stieg: es war der Förster, der wissen wollte, was ich in seinem Revier zu suchen habe.

Nachdem ich ihm den Grund erklärt hatte, meinte er etwas vorwurfsvoll, aber dennoch freundlich: "Die Sperrschilder haben Sie aber gesehen, oder?" Das konnte ich natürlich nicht leugnen und schob die "Schuld" auf das Navi, das mir leider keine andere Wahl gelassen habe ;-) Er schmunzelte etwas und meinte, er kenne sein Revier seit vielen Jahren, aber ein alter Betonsockel sei ihm nicht bekannt.

Die große und tiefe Grube muß also von dem ausgegrabenen Sockel herrühren, zumal sie nur wenige Meter vom NfL-Standort entfernt ist.


Gruß
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Re: "Lichterstrassen" im Luftverkehr

Beitrag von heba » 21.04.2019 01:11

Standort Letzlingen Forst
Strecke Berlin-Hannover

Hallo,

im MTB 3535 Dolle ist das Leuchtfeuer zwar eingezeichnet, der Standort liegt jedoch auf dem Truppenübungsplatz Altmark, und damit in einem militärischen Sperrgebiet. Ich fuhr daher zum Eingangstor der Kaserne um einfach mal (und sicher etwas naiv) zu fragen, von wem ich die Erlaubnis für die Fahrt zum Ort des Leuchtfeuers erhalten könne.

Nachdem ich dem Wachsoldat mein Hobby mit einigen Bildern erklärt hatte, sah er mich etwas fragend an - er hielt mich wohl für etwas "gaga" - und sagte dann sehr bestimmt: "Da brauchen Sie garnicht erst zu fragen, ihr Anliegen ist völlig bedeutungslos".

Neee, wat war der jemeiiin....obwohl er aus seiner Sicht natürlich (und leider) Recht hatte ;-)


Gruß
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Re: "Lichterstrassen" im Luftverkehr

Beitrag von heba » 21.04.2019 01:13

Standort Weseram
Strecke Berlin-Hannover

Hallo,

zwar völlig OT, aber sehenswert.

Der Sockel ist zwar spurlos verschwunden, aber "zum Trost" konnte ich ein sehr gut gemachtes Gemälde einer alten Dampflok auf den Wänden des Gebäudes (halbrechts unten im GE-Bild) betrachten. Da war ein richtiger Künstler am Werk!


Gruß
Henry
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Re: "Lichterstrassen" im Luftverkehr

Beitrag von heba » 21.04.2019 01:20

Standort Döberitz West
Strecke Berlin-Hannover

Hallo,

bei der Recherche habe ich auf dieser Seite: http://www.mc-mk.de/GdDH/geschichte.html eine alte Karte gefunden, auf der das Leuchtfeuer eingezeichnet ist. Dank der Unterstützung des Autors der Webseite habe ich hier eine Karte mit den im MTB Potsdam fehlenden Leuchtfeuersymbolen für die Standorte Döberitz West und Döberitz Ost gefunden.

Vor Ort war der Anblick der aufgewühlten Straße jedoch ziemlich ernüchternd und ich dachte, daß ich da garnicht erst zu suchen brauche, zumal es abseits der Straße sehr gefährlich sein könnte, wie Rolf bereits schrieb. Nach dem Motto: "No risc, no sockel" und Ignorieren der Verbotsschilder durch das Gelände zu gehen wäre jedenfalls keine gute Idee gewesen ;-)


Gruß
Henry
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