Rasthof Horn - A24

Verkehrsgeschichte - Straßen, Autobahnen und sonstige Straßenverkehrs-Bauwerke
arne.kunstmann

Sprengkammern

Beitrag von arne.kunstmann » 20.08.2003 23:47

Hallo,
Sprengkammern sehen meiners erachters anders aus...
Das sind sonst "Gullideckel", hier sind es "Türen"

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MikeG
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Beitrag von MikeG » 21.08.2003 00:05

Sprengkammern haben meist "Türen", Sprengschächte dagegen "Gullideckel".

Mike

lutz1st

Beitrag von lutz1st » 21.08.2003 13:14

mmh aber gleich drei Türen als Zugang ?

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MikeG
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Beitrag von MikeG » 21.08.2003 13:34

Für Sprengkammern gibt es keine feste Regel über Ausführung der Kammer(n) und/oder Zugänge, da dies sehr stark von den örtlichen Gegebenheiten und der Statik des Bauwerkes abhängt.

Aber gerade dann, wenn es mehrere Türen im gleichen Widerlager sind, würde ich auf Sprengkammern tippen. Für den Service- bzw. Inspektionsgang im Brückenkörper reicht nämlich auch eine einzige Tür aus.

Mike

arne.kunstmann

Beitrag von arne.kunstmann » 21.08.2003 23:37

Hallo Mike,
ich dachte nicht gleich an SPRENGKAMMERN, (oder so), weil vom Tunnel in Barsbüttel aus gesehen, dieses die erste Brücke ist, also das erste "Hinderniss", daß startende Flieger behindern könnte. Könnte also schon sein, daß die heutige BAB eine art "Startbahn" gewesen sein könnte.

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Beitrag von MikeG » 21.08.2003 23:43

Hi!

Belege dafür (NLP auf der A24) konnte ich bisher - trotz intensiver Recherche und recht vielen Kontakten - nicht finden. Es müssen auch keineswegs Sprengkammern sein. Die lässt sich einiger massen sicher nur vor Ort feststellen und ganz sicher letztlich nur durch Einsicht in die Akten.

Mike

arne.kunstmann

Beitrag von arne.kunstmann » 21.08.2003 23:56

Hallo Mike,
ist denn feststellbar, ob die im Tunnel bei Barsbüttel vorhandenen Flugzeuge fertig montiert wurden? Das wäre interessant zu wissen, wenn ja, bräuchte man eine Startbahn, wenn nicht, eben keine.

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MikeG
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Beitrag von MikeG » 22.08.2003 09:32

Moin!

In "Kolibri" wurden keine Flugzeuge montiert, sondern hauptsächlich Rumpfteile hergestellt. Da fehlt dann noch ziemlich viel, bis es ein Flugzeug wird. In den Tunnel würde auch kaum ein Flugzeug passen, dazu ist er zu schmal.

Mike

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klaushh
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Türen, Landebahn usw.

Beitrag von klaushh » 22.08.2003 10:23

Moin Arne u.a.!
1. Welche Brücke meinst du überhaupt? (etwa die im Straßenverlauf Holstenhofweg-Dannerallee?)
2. Zwischen KOLIBRI und dem von dir beschriebenen Autobahnstück liegt noch eine ganze Strecke (gut 1500 m), die als "runway" für die Landebahn hätte herhalten müssen.
3. Auf dem geraden Stück Autobahn zwischen Horn und der heutigen AS HH-Jenfeld liegen etliche Brücken, so dass es früher und heute nur einige etwa 500 m lange "freie" Streckenabschnitte gegeben hat.
4. Solche Türen oder auch Luken gibt es allerorten in den Brückenpfeilern. Es sind sicher Revisionsöffnungen, um das Innere der Pfeilerinspizieren zu können.
5. Woher stammt deine Info zu einer "AS Dannerallee"? M.W. hat es so eine nie gegeben. Hier dürfte höchstens eine bauseits bedingte Zufahrt gewesen sein.

Merke: nicht jedes Stück Beton hat etwas mit Bunker zu tun!
Nicht jedes aus dem Boden ragende Rohr weist auf darunter liegende Bunker hin!
Nicht jede Metalltür (,die offensichtlich unmotiviert in der Gegend zu finden ist,) weist auf einen Bunker hin.

Gruß
klaushh

arne.kunstmann

Beitrag von arne.kunstmann » 23.08.2003 11:08

Hallo,
es gab im Bereich Holstenhofweg nur eine Ausfahrt in Richtung Horn, also keine richtige AS. Warum, keine Ahnung, vielleicht wegen der Kaserne dort. Damals gab es die heutige AS Jenfeld noch nicht, die Jenfelder Allee so wie sie heute ist auch nicht und der Holstenhof Weg hatte damals deshalb eine grössere Bedeutung als heute. Die Infos habe ich aus der Geschichtswerkstatt Horn, ein Besuch dort und auch beim Stadtteilarchiev Hamm lohnt sich wirklich, solange es noch steht. (Sparmassnahmen...) Was habe ich dort noch so gefunden? Z.B., daß die Trümmerschuttbahn im Horner Weg zur Aufbereitungsanlage nach Öjendorf fuhr und daß der Aschberg schon in den dreißigern als reiner Müllberg angelegt wurde und nach dem Krieg mit Trümmerschutt übedeckt wurde. Komischerweise sieht er auf den Fotos viel höher aus, als er heute ist. Mittlerweise gibt es im Archiev Hamm Bilder von fast allen Stadtteilen, vor wie nach dem WW2. Ein Besuch lohnt sich also!

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