Wegsteine

Verkehrsgeschichte - Straßen, Autobahnen und sonstige Straßenverkehrs-Bauwerke
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violette
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Beitrag von violette » 14.07.2011 14:49

Der hier hat noch Farbspuren!
Genau so ein Meilen- oder Kilometerstein wie bei Wittlage (si. voriges Posting).
Jetzt im Bohmter Vorgarten gelandet.
Hat ursprünglich aber am westlichen Ortsrand an der Straße nach Osnabrück gestanden: 52°21'25.41"N 8°17'56.47"E

Bye, Vi
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WCN
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eingemauerter Wegestein?

Beitrag von WCN » 31.07.2011 19:37

gesehen in Hachenburg.....
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Den genauen Standort der Objekte können jederzeit bei mir per PM angefragt werden!!

violette
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Beitrag von violette » 14.11.2011 23:09

Moin,

in der Nähe von Warburg gibt es gleich mehrere, gut erhaltenen Meilensteine.
Prototyp von den Autobahnschildern könnte man auch sagen.
Ganz bequem mit seitlichen Ruhebänken.
Wer weiß gab es dort im 19. Jhd. gleich ne Würstchenbude dazu ;)

Dieser hier steht südlich der B7 zwischen Warburg und Calenberg.

Gruß, Vi
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violette
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Beitrag von violette » 28.11.2011 22:40

Und zum Vergleich dieser hier an der B7 zwischen Warburg und Ossendorf.
Suche die Unterschiede :-)

Gruß,
Vi
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violette
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Beitrag von violette » 20.12.2011 22:00

Moin,

im 1803 kam Kirchdorf (Lkr. Diepholz) unter französischen Herrschaft. Unter der Leitung von Oberst Epailly errichteten Vermessungsoffiziere einen 12 m hohen Turm um einige Triangulationspunkte zu erfassen. Gleichzeitig konnten die Franzosen vom Turm aus die Gegend beobachten und kontrollieren.

Als 10 Jahre später Kirchdorf wieder an Hessen fiel (hessische Exklave in Herzogtum Braunschweig-Lüneburg), wurde der Turm zerstört. Nach den Napoleonischen Kriegen wurde eine Neuvermessung des Königreiches Hannover als notwendig angesehen. C. F. Gauß (1777-1855) wurde beauftragt. Der abgebrochene hölzerne Signalturm wurde 1860 durch einen grenzsteinähnlichen 1 Meter hohen Sandsteinsäule ersetzt. Darin waren (an den 4 Seiten) die Worte „Königl. Hannov. Landes-vermess." eingemeißelt; teils noch erkennbar, si. Bilder.

In Kirchdorf u.U. trägt dieser Stein in Anlehnung an den dort früher von den Franzosen errichteten Turm den Namen „Franzosenstein“. Unweit vom Franzosenstein befindet sich der neue TriangulationsPunkt.

Gruß,
Vi
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Beitrag von Fieldmouse » 13.01.2012 16:31

Noch ein pr. Meilenstein, diesmal aus Bielefeld, nein, nicht der aus Ummeln, nein, an der Stapenhorststr. gelegen.

Doch ist dieser nur eine Nachbildung aus Beton, wie mir die Regionalniederlassung OWL Bielefeld mitteilte.
Denn dort ist auch der Standort an der Stapenhorststr., vor dem "westfälischen Strassenbauamt".

Tausendmal vorbeigefahren und nichts gesehen, da müssen erst alle Blätter fallen und die Ampel rot sein.
Fm.

http://www.limburg-bernd.de/Dueren/DenkJue/Nr.%2050.htm
http://www.uedorf.de/index.php?id=329
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Beitrag von Fieldmouse » 12.05.2013 18:36

Konnte jetzt Neues zum Stein von 1598 im Stadtwald Marburg erfahren,
ist auf S.2, 27.10.07, und S.6., 26.09.08 erwähnt.
Kurz dahinter konnte ich außerdem noch einen zweiten Stein gleicher Art entdecken.

Diese Steine sind Forstgrenzsteine zwischen Marburger Stadt und
der Dr.Wolff'schen Stiftung von 1611, die es jetzt immer noch gibt!
Die Steine sind knapp älter als die Stiftung :shocked: .

"die Grenzsteine bezeichnen die Grenze zwischen dem Marburger Stadtwald (M) und dem Besitz des Professors Dr. med. Johann Wolff (IW), der 1592 ein adliges Gut in Ockershausen gekauft hatte. Mit dem Gut stattete er 1611 eine Hospitalstiftung aus, die noch heute besteht, so dass die Steine heute die Grenze zwischen Stadtwald und Stiftungswald bezeichnen" soweit Marburger Geschichtsverein

http://www.wolffschestiftung.de/index.p ... &Itemid=14

Fm.
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Beitrag von isch » 26.02.2014 18:15

Hallo zusammen,

möchte hier noch einen Kilometerstein verewigen. Er steht an der Kreuzung K2196 (ex B176) Hohenmölsen - Wuschlaub, K2197 (ex B176) und K2197 ex Großgrimma.
Mich würde mal interesieren wie alt er ist.

Links steht Zetzsch 3(?),2 km (1931 zu Hohenmölsen eingemeindet)
Hohenmölsen ?? km
vermutlich stand noch Weißenfels mit Kilometerangabe drauf

rechts sagt mir der erste Ortsname gar nichts,
Pegau Bahnhof ?? km (dürfte schon Ende der 60er Jahre wegen des Tagebaues nicht mehr auf diesem Weg erreichbar gewesen sein)

Wenn interesse besteht kann ich von hier einige aktuelle Bilder der abgerissen Ortschaften einstellen. Vorraussichtlich wird ab Mitte 2016 bis 2021 in der Region der ehemaligen Gemeinde Großgrimma ebenfalls Braunkohle gefördert.
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Beitrag von Fieldmouse » 12.03.2014 21:20

Hier der älteste mir persönlich bekannte Grenzstein, und zwar von 1536.
Befindet sich zwischen Bentorf und Valdorf südlich Vlotho.
Bezeichnet die alte Grenze von Ravensberg und Lippe, deswegen lipp. Rose und die drei Sparren.
Habe das nicht hier eingestellt
post161113.html#161113
hat ja nichts mit Preußen zu tun.
Zufällig durch googeln gefunden. War ziemlich anstrengend, Grenzsteinsuche bei 20°C. :lol:

Hier ist er auch erwähnt:
http://www.lz.de/lz/home/nachrichten_au ... nt=4217058
Fm.
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Beitrag von violette » 13.03.2014 08:48

ohne vorherige Kenntnis läßt sich 1536 fast nicht entziffern
Nicht wahr...? Habe auch gedacht als ich davor stand, es müsste 1516 heißen...

Gruß, Vi

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