Frage: Leichtes Stativ ?

Fotografie-Themen - richtige Belichtung, Technik und Techniken etc.
MikeAmmerland

Frage: Leichtes Stativ ?

Beitrag von MikeAmmerland » 28.06.2004 23:03

Moin!

Früher habe ich eine leider sehr unhandliche und schwere Contax RTS benutzt, heute fotografiere ich mit einer etwas älteren digitalen Spiegelreflexkamera, einer Olympus C-1400XL, auch kein Hemdtaschenmodell, aber ein feines Teil, für meine Zwecke voll ausreichend.

Ich benutze gerne ein Stativ, leider ist mein altes Aluminium-Stativ der Marke Velbon ein wenig schwer, wiegt so ca. 4? Kilo.

Gibt es eine "leichte" Alternative, aber bitte kein Einbein-Stativ, ein Tripod sollte es doch bitte sein...?

Gruß

Mike
Zuletzt geändert von MikeAmmerland am 28.06.2004 23:38, insgesamt 1-mal geändert.

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MikeG
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Beitrag von MikeG » 28.06.2004 23:12

Moin!

Ich benutze ein Manfrotto Carbon-Stativ und bin hochzufrieden. Wobei der Stativkopf es dann doch wieder schwer macht ... Mindestens zwei weitere hier im Forum benutzen es ebenfalls. Leider ist es wirklich nicht gerade günstig in der Anschaffung :-(

Ein Manfrotto 390 (Alu) wiegt zwar etwas mehr, lässt sich aber manchmal recht günstig ersteigern und ist eigentlich sehr gut.

Generell ist mehr Gewicht natürlich meist auch mit mehr Stabilität und Standfestigkeit verbunden, also prinzipiell ja wünschenswert. Das Herumschleppen ist dann eine andere Sache.

Bin gespannt, was andere User beizutragen haben, welche Erfahrungen sie gemacht haben.

Mike

MikeAmmerland

Beitrag von MikeAmmerland » 28.06.2004 23:51

MikeG hat geschrieben: Generell ist mehr Gewicht natürlich meist auch mit mehr Stabilität und Standfestigkeit verbunden, also prinzipiell ja wünschenswert. Das Herumschleppen ist dann eine andere Sache.
Mike
Das ist natürlich richtig, das olle Velbon-Stativ ist ein feines Teil, schier Qualität, aber ungeeignet, um es stundenlang mitzuschleppen.

Manfrotto, höre ich zum ersten mal, werde ich mal danach brausern...

MikeG, welche Kamera schraubst Du denn auf den Dreibeiner, nur mal so am Rande gefragt ?

Gruß

Mike

Gast

Beitrag von Gast » 28.06.2004 23:54

hi,

meistens benutz ich ein einfaches dreibeinstativ von hama.
günstig in der anschaffung, robust (meins hat schon sehr viel mitmachen müssen), und ist wirklich leicht. nachteil ist daß es sich nur auf ca 150cm ausziehen lässt.
aber meine olympus c-2 und canon ae1 fühlen sich da recht wohl drauf.
auf iihhbäähh gibts eine menge günstige und wie mir gesagt wurde recht brauchbare.

gruß sntsjaeger

Johan

Beitrag von Johan » 29.06.2004 00:34

Ich habe ein Tripod aus ... naja, vermutlich ist es Plastik. Sieht aber aus wie Alu. Hersteller ist die Firma "ERNO", oder ist ERNO die Marke oder das Produkt oder die Bauart oder was auch immer. Jedenfalls hat es mich 15 Euro gekostet. Das Ding ist wirklich superleicht, dürfte weit unter einem Kilo liegen. Hat eben auch den Nachteil, dass es ein klein wenig ... Spiel hat. Aber ein ausziehbarer Mittelpfosten, Schnellspannverschluß und Wasserwaage sind dabei, auch Streben, die die Beine aufspreizen. Gab es im Photofachhandel, wo ich es kurz vor Weihnachten gekauft habe. Darauf montiere ich meine Olympus C-4000, und es funktioniert wunderbar, bin ganz begeistert.

Johan

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Beitrag von MikeG » 29.06.2004 13:30

Moin!

Bei mir ist eine EOS 300D das, was das Stativ zu tragen hat. Allerdings mache ich auch die bekannten QTVR-"Würfel"-Panoramen und zusammen mit dem dazu notwendigen Kopf bewegt man sich gewichtsmäßig dann schon bald im Bereich "leichte Mittelformatkamera" ...

Es ist schon eine Frage, was man möchte. Ich bin auch nicht so begeistert, immer so ein Trumm herumzuschleppen, aber diese ganz leichten Dinger sind mir schlicht zu wabbelig und für Panos komplett ungeeignet.

Mike

Wilm

Beitrag von Wilm » 30.06.2004 22:12

Ach, was würde ich für ein aufblasbares Betonstativ geben :hellau:

Ich glaube es eine Frage, was denn das Stativ machen soll und was es tragen soll ....

Eine kleine feine Digikamera bekommt man auf ein Kunststoff /- oder leichtes Alustativ in der Gewichtsklasse unter 1 kg

Eine (D)-SLR bekommt man da auch noch recht komfortabel drauf, allerdings sollten die Brennweiten dann nicht so groß werden.

Ich (leide) unter einem gewichtsmäßig heftigen Kamerabody mit recht schweren Objektiven.

In einen Berg schleppe ich meistens ein leichtes, umgebautes Billigstativ das nicht höher als 45 cm wird. Das wackeln durch den Spiegelschlag vermeide ich dadurch, dass ich 2 Sekunden warte, bis ich das Licht anschalte.

Sollen die Aufnahmen besser werden, verwende ich eigentlich nur ein Manfrotto 55CLB mit einem FLM 52FTR-Kugelkopf mit Wechseladapter. Dieses Alu-Monster wiegt auch locker 2 kg, dazu kommt nochmal 1 kg für den Kopf ---- Schwitz -----

Bei Naturaufnahmen, aber auch bei montrösen Brennweiten jenseits 500mm bevorzuge ich seit einiger Zeit ein Berlebach Holzstativ. Ist eigentlich ein unhandlicher Trümmer, jedoch im Bezug auf Standfestigkeit und Eliminierung des Spiegelschlags der Bringer schlechthin.
(Übrigens hat man mit einem Holzstativ weniger das Problem dass irgendwer durch das Motiv läuft. Bei einem solchen Ding haben warscheinlich alle Angst, nachher auf der Postkarte zu landen :mrgreen: )

Meine Sammlung besteht nun aus mehr als 5 Stativen, Carbon kommt mir nicht ins Haus. Wer was schönes haben will, sollte leiden......


Es schleppt

Gast

Beitrag von Gast » 09.07.2006 01:40

Gerade bei den schon angesprochenen leichten "Hemdtaschenkamera" wird einem bei langen Brennweiten oder langer Belichtungszeit (bei schlechten Belichtungsverhältnissen) nicht viel anderes übrig bleiben ein schwereres Stativ zu benützen. Eine gute Möglichkeit sind auch die Stative (Johan sprach die an), deren Mittelsäule im aufgestellten bin zum Boden gehen und von dort waagerechte Streben zu den Stativbeinen haben. Denn so hat man die Möglichkeit, diese Streben noch mit dem Fuss oder einem Gepäckstück zu beschweren und so zu stabilisieren.

Dirk
(JO41XM)

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Beitrag von eclipse » 09.07.2006 03:19

Hallo Mike,

meiner Erfahrung nach wirst Du mit "leichten" Stativen nicht glücklich werden.

Vernünftige und ausreichend stabile Stative haben ihr Gewicht und/oder ihren Preis (Carbon-Stative).

Wenns mal wirklich mobil sein muss verwende ich ein Mini-Tripod namens "Ultrapod II" oder eine entsprechende Kameraklemme des gleichen Herstellers um die Kamera z.B. an Geländern, Straßenschildern, etc. zu befestigen. Mit einer DSLR und einen gaaanz leichten Objektv und Fernbedienung geht das gerade noch so und man bewegt sich Gewichtsmässig eher im Gramm-Bereich als bei den Kilos ;) Manche setzen auch "Bean-Bags", also mit getrockneten Bohnen gefüllte Säckchen ein, soll auch ganz gut funktionieren.

Wenns aber ein wirkliches Dreibein mit ordentlicher Auszugshöhe sein soll wirds nicht wirklich leicht werden. Hersteller die mir gerade so einfallen sind Manfrotto und Gitzo. Mit Hama habe ich eher schlechte Erfahrungen gemacht was die Qualität, Haltbarkeit und vor allem die Stabilität der Stative betrifft.

steffen

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Beitrag von Ollie » 09.07.2006 12:00

Hallo

Bilora baut auch sehr stabile, dabei leichte Tripods. Ich kann aber nicht sagen, wie sich das Spiegelkippen auswirkt, meine Kamera klappt bei Bedarf den Spiegel kurz vor der eigentlichen Belichtung hoch, um Verwacklungen durch diese Bewegung auszuschließen.

Grüße aus BÄRlin
Ollie
"Traditionspflege bedeutet nicht, in der Asche herumzustochern, sondern die Flamme weiterzugeben
(Ricarda Huch)

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